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	<title>HIVNachrichten &#187; Aids-Forschung</title>
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	<description>Aktuelles zum Thema HIV und AIDS</description>
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		<title>Hoffnung auf neue Therapieansätze</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 19:41:07 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Aids-Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Aids-Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Tetherin]]></category>

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		<description><![CDATA[MHH-Forscher klären, welche Wirtszellproteine Freisetzung von Aids-Erregern blockieren
Humane Immundefizienz-Viren (HIV) befallen das Immunsystem, um sich im menschlichen Körper zu vermehren. Sie schleusen ihr Erbgut in die Immunzellen ein und bringen sie dazu, sowohl das Erbgut des Aids-Erregers zu vervielfältigen als auch die Virushülle zu produzieren. So können die neu gebildeten Viren die Wirtszelle verlassen &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1011" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/03/behrenspoehlmak.jpg" rel="lightbox[1010]"><img class="size-medium wp-image-1011" title="behrenspoehlmak" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/03/behrenspoehlmak-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Professor Behrens (links) und Professor Pöhlmann (Foto:MHH/Kremmin)</p></div>
<p><strong>MHH-Forscher klären, welche Wirtszellproteine Freisetzung von Aids-Erregern blockieren</strong><br />
Humane Immundefizienz-Viren (HIV) befallen das Immunsystem, um sich im menschlichen Körper zu vermehren. Sie schleusen ihr Erbgut in die Immunzellen ein und bringen sie dazu, sowohl das Erbgut des Aids-Erregers zu vervielfältigen als auch die Virushülle zu produzieren. So können die neu gebildeten Viren die Wirtszelle verlassen &#8211; der Aids-Erreger ist freigesetzt. Bisher wurden in wissenschaftlichen Veröffentlichungen zwei Proteine beschrieben, die in der menschlichen Zelle diesem Prozess entgegenwirken: Sowohl dem so genannten Tetherin als auch dem &#8216;calcium-modulating cyclophilin ligand&#8217; (CAML) wurden antivirale Wirkungen zugeschrieben. Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) um Professor Dr. Stefan Pöhlmann, Institut für Virologie, und Professor Dr. Georg Behrens, Klinik für Immunologie und Rheumatologie, überprüften gemeinsam mit Wissenschaftlern der Universität Ulm diese Annahme. Sie fanden heraus, dass das Protein Tetherin die Freisetzung des AIDS-Erregers aus infizierten Zellen blockiert, CAML aber keinen Einfluss auf die HIV-Freisetzung hat. Die Forscher veröffentlichten ihre Ergebnisse in der renommierten Fachzeitschrift Nature Medicine. Erstautorin ist Annika Kühl vom MHH-Institut für Virologie und der Klinik für Immunologie und Rheumatologie.</p>
<p>&#8220;Das gesicherte Wissen darum, welches Protein die Ablösung neuer Viren von infizierten Zellen bremsen kann, bietet einen wichtigen Ansatzpunkt für zukünftige Therapien gegen AIDS&#8221;, sagt Professor Pöhlmann. Die Arbeiten der Forscher wurden von der Deutschen AIDS Gesellschaft und dem PhD-Programm &#8220;Molekulare Medizin&#8221; der MHH gefördert.</p>
<p>(PRessemeldung Medizinische Hochschule Hannover)</p>
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		<title>Mit &#8220;Affenhilfe&#8221; wichtige Fortschritte im Kampf gegen HIV</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 17:28:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>editor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medizin + Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Aids-Forschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei amerikanische Arbeitsgruppen konnte bei der Bekämpfung der Immunschwächekrankheit Aids wichtige Erfolge vorweisen: Ashley Haase von der University of Minnesota in Minneapolis und seine Kollegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei amerikanische Arbeitsgruppen konnte bei der Bekämpfung der Immunschwächekrankheit Aids wichtige Erfolge vorweisen: Ashley Haase von der University of Minnesota in Minneapolis und seine Kollegen entdeckten, dass ein gängiges Mikrobiozid Affen vor der Virusinfektion schützt [1]. Die Forscher um Theodora Hatziioannou vom Aaron Diamond Aids Research Center in New York veränderten das menschliche HI-Virus derart, dass damit Affen als Testorganismen infiziert werden können [2].<br />
Der Aids-Erreger HIV befällt normalerweise nur den Menschen; Affen sind gegen eine HIV-Infektion gefeit, erkranken jedoch an dem verwandten Erreger SIV (Simian Immunodeficiency Virus). Wenn neu entwickelte Medikamente oder Impfstoffe im Tierversuch getestet werden sollen, mussten Aids-Forscher daher bislang ihre Versuchstiere mit SIV infizieren, dessen Genom sich jedoch deutlich von HIV unterscheidet.<br />
Der Gruppe um Hatziioannou gelang es nun, im Erbgut von HIV ein einziges Gen zu verändern. Dieser Erbfaktor namens vif untergräbt die Abwehr des tierischen Immunsystems. Als die Forscher Schweinsaffen (Macaca nemestrina) mit dem neu kreierten Stamm (st)HIV-1 (simian-tropic HIV-1) infizierten, verbreitete sich das Virus im Tierkörper ähnlich schnell wie HIV beim Menschen und blieb mehrere Monate nachweisbar. Damit könnten jetzt nach Ansicht der Wissenschaftler Aids-Medikamente mit den Versuchstieren untersucht werden.<br />
Mit SIV arbeiteten dagegen noch die Forscher um Haase. Sie entdeckten, dass das Mikrobiozid Gylzerinmonolaurat die Virusinfektion bei Rhesusaffen (Macaca mulatta) unterbindet. Offensichtlich verhindert das Mittel, das normalerweise gegen bakterielle Entzündungen eingesetzt wird, dass CD4+-T-Zellen zur Infektionsstelle gelockt werden, die das Virus dann befällt. Die Forscher hoffen, dass Gylzerinmonolaurat als Vaginalmikrobiozid eingesetzt werden könnte.<br />
[1] Li, Q. et al.: Glycerol monolaurate prevents mucosal SIC transmission. In: Nature 10.1038/nature07831, 2009.<br />
[2] Hatziioannou, T. et al.: A macaque model of HIV-1 infection. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 10.1073/pnas.0812587106, 2009. (spektrumdirekt)</p>
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