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	<title>HIVNachrichten &#187; 3A</title>
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	<description>Aktuelles zum Thema HIV und AIDS</description>
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		<title>Erstmals Frauenforschungspreise verliehen</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 16:56:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ufa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[3A]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenforschungspreis]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Arbeitsgruppe Ärztinnen und AIDS (3A) hat erstmals auf dem Deutsch-Österreichisch-Schweizerischen AIDS Kongress (SÖDAK) in St. Gallen Frauenforschungspreise verliehen. 3A,  Europas größtes Netzwerk von HIV-Behandlerinnen, zeichnet mit dem  Preis hervorragende Arbeiten von Wissenschaftlerinnen im HIV-Bereich  aus. &#8220;Der 3A-Forschungspreis soll Wissenschaftlerinnen im HIV-Bereich einer breiteren Öffentlichkeit bekannt machen und sie in ihrer Arbeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Arbeitsgruppe Ärztinnen und AIDS (3A) hat erstmals auf dem Deutsch-Österreichisch-Schweizerischen AIDS Kongress (SÖDAK) in St. Gallen Frauenforschungspreise verliehen. 3A,  Europas größtes Netzwerk von HIV-Behandlerinnen, zeichnet mit dem  Preis hervorragende Arbeiten von Wissenschaftlerinnen im HIV-Bereich  aus. &#8220;Der 3A-Forschungspreis soll Wissenschaftlerinnen im HIV-Bereich einer breiteren Öffentlichkeit bekannt machen und sie in ihrer Arbeit bestärken&#8221;, so Annette Haberl, Sprecherin des 3A-Vorstandes.<br />
Der mit jeweils 1000 EUR dotierte 3A-Forschungspreis geht in  diesem Jahr an Ilona Hauber aus Hamburg und Clara Lehmann aus Köln.    Clara Lehmann wird für die Arbeit: &#8220;Stable percentages of CD4+ and CD8+ T-cell in Elite Controllers, but not intermediate Controllers of HIV-1 replication&#8221; ausgezeichnet, in der sie die Besonderheiten von  Langzeitüberlebenden mit niedriger Viruslast ohne Therapie im  Hinblick auf den Verlust der CD4-Zellen beleuchtet.  Das Verständnis  zugrundeliegender Mechanismen in dieser besonderen Patientengruppe  ist von großer Bedeutung für die Entwicklung neuer therapeutischer  Ansätze.<br />
Ilona Hauber erhält den Forschungspreis für ihre Arbeit:  &#8220;Targeting SEVI-mediated enhancement of virus infection to reduce  sexual transmission of HIV-1&#8243;, in der sie über die Möglichkeit einer  Reduktion der HIV-Infektiösität durch Nutzung innovativer  Angriffspunkte berichtet. Inhaltsstoffe des grünen Tees könnten  zukünftig vielleicht in der Lage sein, die sexuelle Übertragung von  HIV zu reduzieren.<br />
Die Arbeiten der beiden Preisträgerinnen wurden aus insgesamt 370  zum SÖDAK 2009 eingereichten Abstracts aus der gesamten Bandbreite  der HIV-Forschung ausgewählt.<br />
Auch auf dem nächsten SÖDAK, der 2011  in Hannover stattfindet, wird es wieder einen 3A-Forschungspreis  geben.  <a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/07/3ascreenshot.jpg" rel="lightbox[606]"><img class="alignleft size-full wp-image-607" title="3ascreenshot" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/07/3ascreenshot.jpg" alt="3ascreenshot" width="282" height="103" /></a></p>
<p><a href="http://www.3a-net.de" target="_blank">www.3a-net.de</a></p>
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		<title>HIV-Behandlerinnen fordern mehr Einfluss</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 18:39:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ufa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik + Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[3A]]></category>

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		<description><![CDATA[Frauen in Forschung und Wissenschaft in Deutschland immer noch unterrepräsentiert
Die Verleihung des Medizinnobelpreises 2008 an Francoise Barré-Sinoussi für die Isolierung des HI-Virus war eine längst überfällige Anerkennung der bedeutenden Rolle, die Frauen in der Forschung und Behandlung von HIV/AIDS in Europa spielen. Anders als im Nachbarland Frankreich sind Frauen in Deutschland auch 20 Jahre nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Frauen in Forschung und Wissenschaft in Deutschland immer noch unterrepräsentiert</h4>
<p><strong>Die Verleihung des Medizinnobelpreises 2008 an Francoise Barré-Sinoussi für die Isolierung des HI-Virus war eine längst überfällige Anerkennung der bedeutenden Rolle, die Frauen in der Forschung und Behandlung von HIV/AIDS in Europa spielen. Anders als im Nachbarland Frankreich sind Frauen in Deutschland auch 20 Jahre nach Beginn der Epidemie nur selten in der wissenschaftlichen Öffentlichkeit vertreten. </strong><br />
<a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/04/3a_logo_100.jpg" rel="lightbox[355]"><img class="alignleft size-full wp-image-356" title="3a_logo_100" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/04/3a_logo_100.jpg" alt="3a_logo_100" width="100" height="100" /></a>Um auf diesen Missstand hinzuweisen, hat die Arbeitsgruppe Aerztinnen und AIDS (3A)zum zweiten Mal eine Studie zur Beteiligung von Frauen an wissenschaftlichen Veranstaltungen im HIV-Bereich durchgeführt. Der daraus resultierende 3A Monitor zeigt eine ernüchternde Realität: Bei 52 deutschlandweit dokumentierten Veranstaltungen im Jahr 2008 mit insgesamt über 727 Referenten beträgt der Frauenanteil lediglich 20%.</p>
<p>Die Ergebnisse des 3A Monitors überraschen auch im Detail. So fanden im Jahr 2008 21% der Veranstaltungen ganz ohne eine Beteiligung von Frauen statt. Rechnet man diese Veranstaltungen zu denen, die jeweils nur eine einzige Frau im Programm hatten, so sind mindestens 66% aller Veranstaltungen aus genderspezifischer Sicht inakzeptabel.   &#8220;Diese geringe Frauenbeteiligung wird dem Stellenwert von Ärztinnen in Klinik und Forschung nicht gerecht. Wir fordern eine stärkere Beteiligung von Frauen an der Meinungsbildung im HIV-Bereich&#8221;, so Dr. Annette Haberl, Sprecherin der Arbeitsgruppe.</p>
<p>Auf der Welt-AIDS-Konferenz in Mexico City hat UNAIDS darauf hingewiesen, dass gerade in Ländern wie Deutschland, in denen relativwenige HIV-positive Frauen leben, deren besondere Bedürfnisse nicht ausreichend berücksichtigt werden. Die Forschungsschwer-punkte werden daher überwiegend von Männern gesetzt. Der Einfluss der wenigen weiblichen Opnion Leader ist gering.</p>
<p>&#8220;Die Unterrepräsentanz weiblicher Expertinnen auf den Podien wissenschaftlicher Veranstaltungen in Deutschland ist auch ein klarerBruch der Selbstverpflichtung der öffentlichen und privaten Sponsorensolcher Veranstaltungen, sich aktiv für eine Gleichstellung von Frauen zu engagieren&#8221;, kritisiert Dr. Haberl.</p>
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