<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>HIVNachrichten &#187; Filme</title>
	<atom:link href="http://www.hivnachrichten.de/category/kunst/filme/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.hivnachrichten.de</link>
	<description>Aktuelles zum Thema HIV und AIDS</description>
	<lastBuildDate>Thu, 01 Dec 2011 19:21:08 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Lifeboat</title>
		<link>http://www.hivnachrichten.de/2010/02/lifeboat/</link>
		<comments>http://www.hivnachrichten.de/2010/02/lifeboat/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 17:34:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>editor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Lifeboat]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hivnachrichten.de/?p=983</guid>
		<description><![CDATA[Leben, Liebe, Leidenschaft – HIV-positive  Frauen erzählen ihre Geschichte
Viele Frauen glauben an die große Liebe und wünschen sich nichts mehr, als mit ihrem Partner eine vertrauensvoll ehrliche, aber auch leidenschaftlich erotische Beziehung zu führen. Häufig ist der Schutz vor der Ansteckung mit dem HI-Virus kein Thema. Doch was geschieht, wenn die Diagnose
„HIV-positiv“ gestellt wird?
Der Film [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Leben, Liebe, Leidenschaft – HIV-positive  Frauen erzählen ihre Geschichte</h3>
<div id="attachment_984" class="wp-caption alignleft" style="width: 222px"><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/02/Lifeboat-copyright-by-carasana-GmbHk.jpg" rel="lightbox[983]"><img class="size-medium wp-image-984" title="Lifeboat - copyright by carasana GmbHk" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/02/Lifeboat-copyright-by-carasana-GmbHk-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Lifeboat - copyright by carasana GmbH</p></div>
<p>Viele Frauen glauben an die große Liebe und wünschen sich nichts mehr, als mit ihrem Partner eine vertrauensvoll ehrliche, aber auch leidenschaftlich erotische Beziehung zu führen. Häufig ist der Schutz vor der Ansteckung mit dem HI-Virus kein Thema. Doch was geschieht, wenn die Diagnose<br />
„HIV-positiv“ gestellt wird?</p>
<p>Der Film „Lifeboat“ zeigt die Lebensbilder HIV-positiver Frauen auf und begleitet sie durch ihren Alltag. Themen wie Partnerschaft, Sexualität und besonders Frauen in ihrer Mutterrolle werden beleuchtet. Dabei beeindrucken der Mut und die Lebensenergie der Frauen.<br />
Die Aids-Hilfe Düsseldorf zeigt am 24. März 2010 diesen Film; im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion mit der HIV-Schwerpunktärztin Frau Dr. Ulrike Haars, zwei HIV-positiven Frauen und der Schauspielerin Miriam Lahnstein statt. Die Moderation übernimmt Harriet Langanke.</p>
<p><strong>Mittwoch, 24. März 2010, 18.00 bis 20.15 Uhr<br />
Bürgerhaus Bilk, Salzmannbau, Himmelgeister Straße 107h, Erdgeschoss, Saal, 40225 Düsseldorf<br />
Der Eintritt ist frei. </strong></p>
<p>Eine Veranstaltung in Kooperation von AIDS-Hilfe Düsseldorf e.V., Bürgerhaus Bilk, kom!ma – Verein für Frauenkommunikation e.V.,  profamilia e.V., Gleichstellungsbüro und Volkshochschule der Landeshauptstadt Düsseldorf</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hivnachrichten.de/2010/02/lifeboat/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Derek</title>
		<link>http://www.hivnachrichten.de/2009/07/derek/</link>
		<comments>http://www.hivnachrichten.de/2009/07/derek/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 17:47:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst + Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Derek]]></category>
		<category><![CDATA[Isaac Julien]]></category>
		<category><![CDATA[Tilda Swinton]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hivnachrichten.de/?p=632</guid>
		<description><![CDATA[Derek – ein Film von Isaac Julien, mit Tilda Swinton (Edition Salzgeber)
Die britische Schauspielerin und Oskar-Preisträgerin Tilda Swinton hat mit Unterstützung des Filmemachers und Künstlers Issac Julien (mindestens) eine platonische Liebeserklärung auf ihren 1994 an den Folgen von Aids verstorbenen Freund Derek Jarman verfasst – in Form eines Films, in dem sie voller Respekt von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Derek – ein Film von Isaac Julien, mit Tilda Swinton (Edition Salzgeber)</h3>
<p><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/07/derek_dvd_rgb.jpg" rel="lightbox[632]"><img class="alignleft size-medium wp-image-634" title="DEREK_dvd.indd" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/07/derek_dvd_rgb-212x300.jpg" alt="DEREK_dvd.indd" width="212" height="300" /></a>Die britische Schauspielerin und Oskar-Preisträgerin Tilda Swinton hat mit Unterstützung des Filmemachers und Künstlers Issac Julien (mindestens) eine platonische Liebeserklärung auf ihren 1994 an den Folgen von Aids verstorbenen Freund Derek Jarman verfasst – in Form eines Films, in dem sie voller Respekt von ihren Erlebnissen und ihrer Zusammenarbeit mit Derek Jarman berichtet. Issac Julien hat diesen Film produziert und Tilda Swinton, die Derek Jarman sehr nahe stand, neben diesem ins Zentrum des Films gerückt. Der Film beginnt mit dem Brief von Tilda Swinton an Derek Jarman „Letter To An Angel“, den sie acht Jahre nach seinem Tod verfasst hat und nun eindringlich aus dem Off verliest. Eindrucksvoll ist auch ein Interview mit Derek Jarman selbst aus dem Jahre 1991, in dem er offen über seinen bevorstehenden Tod spricht und bereits von der tödlichen Krankheit gezeichnet ist. Längst ist er wieder – wie schon in seiner Jugend – zum Malen zurückgekehrt. Der Film integriert auch Super-8-Filme von Jarman und seinen Eltern sowie Ausschnitte aus Jarmans Filmen. Dereks erster Film, den er vor dem Zweiten Weltkrieg sieht, ist „Der Zauberer von Oz“ – und anfangs hat er noch Angst vor Filmen!</p>
<p>Aus Derek Jarmans eigener Sicht wurde seine sexuelle Entwicklung dadurch stark beeinflusst, dass man ihn mit 9 oder 10 Jahren im englischen Internat mit einem anderen Jungen im Bett erwischte und – ohne dass er wusste, wie im geschah – vor der ganzen Schule bloß stellte. So flüchtete er sich als Teenager in die Malerei sowie ins fast zwanghafte Sammeln und wurde zum Workaholic, der sich wundert, dass andere Menschen einfach Tee trinken. Sex tritt erst später in sein Leben – auf einer USA-Reise ist er ebenso fasziniert wie überfordert, lernt aber nach seiner Rückkehr nach England schnell schwule Künstler kennen, darunter David Hockney. Bald bekommt er seine erste Kamera in die Hand. Sein erster eigener Film „Sebastiane“ im Jahre 1976 ist gleich spektakulär: Durchgehend auf Latein mit englischen Untertiteln ist er so explizit homoerotisch – nach längerer interner Diskussion bleibt der erigierte Penis drin – wie wohl kaum ein Film zuvor und kommt genau zur richtigen Zeit. Schon drei Jahre später begann mit der Ära Thatcher der Rollback in Großbritannien und die Schwulen verloren manche gerade erst erkämpfte Freiheit schon wieder.</p>
<p>In der Endphase des Film „The last of England” erhielt Jarman seine Diagnose als HIV-Positiver. Schnell macht er sie öffentlich und wird aufgrund seines ebenfalls freigiebig geschilderten Sexualverhaltens als Massenmörder beschimpft. Die daraus resultierende Auseinandersetzung bewertete er selbst als gesellschaftlich wirksamer als seine Filme (u.a. Sebastiane, Wittgenstein, Caravaggio, Blue, The Angelic Conversation).</p>
<p>Zum Bonusmaterial gehört ein beeindruckendes Interview mit der sprachgewaltigen Tilda Swinton über ihre Zusammenarbeit und Freundschaft mit Derek Jarman. Ihn und Shakespeare hält sie übrigens für die geheimen Papisten Englands.</p>
<p>Ansgar Drücker</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hivnachrichten.de/2009/07/derek/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wenn Mutti wüsste</title>
		<link>http://www.hivnachrichten.de/2009/01/mutti/</link>
		<comments>http://www.hivnachrichten.de/2009/01/mutti/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Jan 2009 15:33:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst + Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[DVD-Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzfilme]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hivnachrichten.de/?p=24</guid>
		<description><![CDATA[DVD „Wenn Mutti wüsste&#8230;“
(Edition Salzgeber)
Sieben Kurzfilme, die sich um die Beziehung des Schwulen an sich zur wichtigsten Frau in seinem Leben drehen, versammelt die Edition-Salzgeber-DVD „Wenn Mutti wüsste&#8230;“. Allerdings fallen die Mütter sehr unterschiedlich aus: Von der ängstlich-hysterischen und doch nicht ganz so emanzipierten und aufgeklärten schwedischen Vorortmutter in „Mamas kleiner Ole“ über die kämpferische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>DVD „Wenn Mutti wüsste&#8230;“<br />
(Edition Salzgeber)</strong></p>
<p><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/01/wenn_mutti_cover-1.jpg" rel="lightbox[24]"><img class="alignleft size-full wp-image-125" title="wenn_mutti_cover-1" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/01/wenn_mutti_cover-1.jpg" alt="wenn_mutti_cover-1" width="105" height="150" /></a>Sieben Kurzfilme, die sich um die Beziehung des Schwulen an sich zur wichtigsten Frau in seinem Leben drehen, versammelt die Edition-Salzgeber-DVD „Wenn Mutti wüsste&#8230;“. Allerdings fallen die Mütter sehr unterschiedlich aus: Von der ängstlich-hysterischen und doch nicht ganz so emanzipierten und aufgeklärten schwedischen Vorortmutter in „Mamas kleiner Ole“ über die kämpferische indischstämmige Mutter, die ihren Sohn durch ihren Mut noch mehr in die Verzweiflung reißt, bis zur wortgewandten Spanierin reicht die mütterliche Vielfalt der schwulen Kurzfilme. Das schöne an Kurzfilmen ist, dass die Überraschungen schneller und unerwarteter kommen, ja manchmal sogar die ganze Geschichte, wie man sie bisher gesehen hat, zerstören. Dennoch wirken sie nicht gehetzt oder gestaucht, sondern lassen sich Zeit für den Aufbau der Story.</p>
<p>Multikulti in Kanada bietet „Peking Turkey“, die Geschichte einer chinesischstämmigen Familie. Auf Englisch hält der französischsprachige Pierre um die Hand des Sohnes des Hauses an, und zwar am Weihnachtsabend bei Truthahn, zubereitet nach Art der Peking-Ente, und gedrückter Stimmung.</p>
<p>Ob ein schwuler Fußballtrainer, den ein 15-Jähriger anhimmelt, kriminell ist oder die beiden eine Liebesbeziehung haben, lässt „Herzhaft“ offen, die Bilder legen aber Verständnis für die Beziehung der beiden nahe.</p>
<p>„Die Folge“ ist ein spanisches Meisterstück in Anti-Diskriminierung und ein unterhaltsamer Lehrfilm (der er gar nicht sein will) mit einer großartigen Pointe.</p>
<p>Genauso überraschend endet „Hitchcocked“, nicht ohne vorher den Umweg über eine nicht unerotische Vergewaltigungsszene zu nehmen.</p>
<p>„Trevor“, ein Diana-Ross-Fan der 80er Jahre, himmelt den Star des Basketball-Teams an und gesteht ihm mit all seinem Mut die Liebe &#8230; zum Theater, was diesen ziemlich kalt lässt. Als Folge seiner Zuneigung muss er bei einem Milchshake (!) den heterosexuellen Aufklärungsunterricht eines Paters im Auto (!) über sich ergehen lassen. Und er lernt, dass man sich mit Aspirin nicht umbringen kann.</p>
<p>Nicht immer stehen die Mütter im Vordergrund der Filme, aber immer sind sie für eine Überraschung und für viel Situationskomik gut&#8230;</p>
<p>Ansgar Drücker</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hivnachrichten.de/2009/01/mutti/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>The Graffiti Artist</title>
		<link>http://www.hivnachrichten.de/2008/08/the-graffiti-artist/</link>
		<comments>http://www.hivnachrichten.de/2008/08/the-graffiti-artist/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 19:17:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Graffiti Artist]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hivnachrichten.de/?p=508</guid>
		<description><![CDATA[In der Graffiti- und Skater-Szene im Nordwesten der USA spielt dieser Film über die Freundschaft zwischen den jungen Sprayern Nick und Jesse. Nick lebt allein, hat wenig Sozialkontakte, aber großes Talent in seiner Kunstrichtung. Er begegnet Jesse und es entwickelt sich eine Freundschaft und künstlerische Zusammenarbeit, die mit wenig Worten auskommt und doch schnell sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/04/graffiti_05.jpg" rel="lightbox[508]"><img class="alignleft size-full wp-image-510" title="graffiti_05" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/04/graffiti_05.jpg" alt="graffiti_05" width="283" height="174" /></a>In der Graffiti- und Skater-Szene im Nordwesten der USA spielt dieser Film über die Freundschaft zwischen den jungen Sprayern Nick und Jesse. Nick lebt allein, hat wenig Sozialkontakte, aber großes Talent in seiner Kunstrichtung. Er begegnet Jesse und es entwickelt sich eine Freundschaft und künstlerische Zusammenarbeit, die mit wenig Worten auskommt und doch schnell sehr selbstverständlich und vertraut wird. Mehr als einmal kommt die Polizei ins Spiel, die Spraydosen werden meist geklaut und weitere Rechtsfolgen nur angedeutet. Die Schlafstätte ist oft ein unwirtliches Industriegelände – das Leben der jungen Künstler wird nicht geschönt und die eigenwilligen Mahlzeiten, die sie einnehmen, werden in ihrer Einfachheit liebevoll ausführlich geschildert.</p>
<p>Die Frage, ob Graffiti eher Kunst oder Sachbeschädigung ist, stellt der Film erst gar nicht, so selbstverständlich begibt er sich in das Milieu hinein und macht den Stolz über jedes Tag in der Öffentlichkeit durch eine Einmalkamera sichtbar, mit der die eigenen Kunstwerke verewigt werden.</p>
<p><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/04/graffiti_07.jpg" rel="lightbox[508]"><img class="alignleft size-full wp-image-511" title="graffiti_07" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/04/graffiti_07.jpg" alt="graffiti_07" width="283" height="174" /></a>Nick ist Jesse nach Seattle gefolgt, Jesse kauft ihm ein Skateboard und irgendwann zieht Nick bei ihm ein. Auch wenn bisher nur wenig Erotik in der Luft lag, landen die beiden irgendwann im Bett – eine innige, zärtliche und zurückhaltende Szene. Doch danach ist Jesse wie ausgewechselt und geht Nick geradezu aus dem Wege.</p>
<p>Erst nach 20 Minuten fällt das erste artikulierte Wort im Film, nach über 30 Minuten kommt ein Hauch Erotik ins Spiel: Der Film spiegelt die introvertierte Lebensweise des Graffiti Artist und seiner nicht unfreiwilligen Isolation hautnah wider. Bis auf ein paar frühe Frühlingsboten in Form blühender japanischer Kirschen ist auch das Wetter und die Atmosphäre der Industriebrachen in Seattle und Portland eher trist – eigentlich nicht einmal das ideale Klima für Kapuzenpullis, die gleichzeitig als Schlafsäcke dienen müssen.</p>
<p>Ansgar Drücker</p>
<h3><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/04/graffiti_artistcover.jpg" rel="lightbox[508]"><img class="alignleft size-full wp-image-509" title="graffiti_artist_digipak.indd" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/04/graffiti_artistcover.jpg" alt="graffiti_artist_digipak.indd" width="150" height="201" /></a></h3>
<h3>The Graffiti Artist</h3>
<p>USA 2004, 80 Minuten, Farbe, OmU, FSK 16</p>
<p>Salzgeber, D168</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hivnachrichten.de/2008/08/the-graffiti-artist/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Westler</title>
		<link>http://www.hivnachrichten.de/2008/08/westler/</link>
		<comments>http://www.hivnachrichten.de/2008/08/westler/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 19:07:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Westler]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hivnachrichten.de/?p=498</guid>
		<description><![CDATA[Berlin 1984. In der geteilten Stadt entsteht eine Freundschaft zwischen Felix (West) und Thomas (Ost). Eigentlich nur widerwillig führt Felix seinen Besuch aus Los Angeles, wo der Film beginnt, in den Ostteil der Stadt. Ohne Drehgenehmigung und daher in leicht verwackelten und unscharfen Bildern lässt sich eine Stadtbesichtigung Unter den Linden, am Brandenburger Tor und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/04/westler01.jpg" rel="lightbox[498]"><img class="alignleft size-medium wp-image-499" title="westler01" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/04/westler01-300x209.jpg" alt="westler01" width="300" height="209" /></a>Berlin 1984. In der geteilten Stadt entsteht eine Freundschaft zwischen Felix (West) und Thomas (Ost). Eigentlich nur widerwillig führt Felix seinen Besuch aus Los Angeles, wo der Film beginnt, in den Ostteil der Stadt. Ohne Drehgenehmigung und daher in leicht verwackelten und unscharfen Bildern lässt sich eine Stadtbesichtigung Unter den Linden, am Brandenburger Tor und am Marx-Engels-Forum nachvollziehen, die allein den Film schon zu einem historisch wertvollen Dokument macht. Dort lernt er – klassisch an der Weltzeituhr am Alexanderplatz – Thomas kennen und bald dessen Einraumwohnung am Prenzlauer Berg (damals noch ein Fremdwort für Wessis), die Altbaucharme und liebevoll arrangiertes DDR-Product-Placement mit Milchflaschen oder Haferschneeflocken verbindet. Ein gemeinsamer Ausflug in die Schoppenstube schließlich ist heute eine nette Reminiszenz an die DDR-Schwulenszene. Die zahlreichen und in aller Ausführlichkeit und bedrückender Atmosphäre geschilderten Seitenwechsel von Ost nach West in der Grenzübergangsstelle Friedrichstraße, die Felix in den folgenden Wochen und Monaten über sich ergehen lassen muss, vervollständigen die dichte und sehr authentische Schilderung des Berliner Alltags in den 80er Jahren. Einige unfreiwillig komische Szenen beleuchten die Macken von Ost und West. Felix schildert Thomas seine WG als eine Art Wohnkombinat, der USA-Besucher gesteht Thomas, er sei der erste Ostdeutsche, mit dem er rede und das sei für ihn historisch, und Felix hat auf die Frage nach seinem Beruf keine wirkliche Antwort. Einer der ersten Kontakte wird durch einen Freund, der in einem Hotel arbeitet, hergestellt: Dort ergattert er eine Telefonleitung in den Westen – schon die Wählscheibe ist ein Vergnügen – und wundert sich zunächst, dass sich in der Westberliner WG zunächst jemand anders meldet.<br />
<a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/04/westlermontage1.jpg" rel="lightbox[498]"><img class="alignleft size-full wp-image-501" title="westlermontage1" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/04/westlermontage1.jpg" alt="westlermontage1" width="566" height="89" /></a></p>
<p>Den beiden bleiben immer nur wenige Stunden – die Aufenthaltsgenehmigung von Felix endet pünktlich um 24 Uhr. Die Beziehung wächst langsam – und die Freundschaft steht gegenüber dem Sex in der Darstellung deutlich im Vordergrund – und leidet zunehmend unter den besonderen Vorzeichen einer Liebe über die Mauer hinweg, bis zu entwürdigenden Szenen beim Grenzübertritt und der Angst vor Folgen für Thomas. So entsteht zunehmend der Wunsch nach einer Ausreise in den Westen – ein Antrag ist bereits gestellt&#8230;</p>
<p>Quasi als Vorspiel zur ersten Sexszene zwischen den beiden zeigt eine Rückblende die zweischneidigen erotischen Potenziale von Thomas Zeit bei der Nationalen Volksarmee. Und danach folgt das Fleischkombinat, in das der Rat des Stadtbezirks ihn schließlich beordert. Der mutige Film wurde 1985 im ZDF gezeigt.</p>
<p>Ansgar Drücker</p>
<h3><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/04/westlercover.jpg" rel="lightbox[498]"><img class="alignleft size-full wp-image-504" title="WESTLER_digipak.indd" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/04/westlercover.jpg" alt="WESTLER_digipak.indd" width="150" height="203" /></a>Westler &#8211; Die Jubiläums-Edition</h3>
<p>D 1985, Farbe, deutsche Fassung, 94 Min, FSK 16<br />
Salzgeber,  D169</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hivnachrichten.de/2008/08/westler/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>The Bubble – Vier Liebende, zwei Welten, eine Grenze</title>
		<link>http://www.hivnachrichten.de/2008/06/the-bubble-%e2%80%93-vier-liebende-zwei-welten-eine-grenze/</link>
		<comments>http://www.hivnachrichten.de/2008/06/the-bubble-%e2%80%93-vier-liebende-zwei-welten-eine-grenze/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 19:48:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Bubble]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hivnachrichten.de/?p=522</guid>
		<description><![CDATA[Der Film spielt in Israel und mit „der Blase“ ist die hippe Künstler-, Designer- und Schwulen- und Lesben-Szene in der Sheikin-Straße in Tel Aviv gemeint. Doch der Film beginnt zunächst in der militaristisch geprägten Wirklichkeit des Nahen Ostens: An einem Kontrollpunkt platzt einer schwangeren Palästinenserin die Fruchtblase und sie erleidet eine Totgeburt. Bei dieser Gelegenheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/04/thebubblelang3.jpg" rel="lightbox[522]"><img class="alignleft size-full wp-image-529" title="thebubblelang3" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/04/thebubblelang3.jpg" alt="thebubblelang3" width="650" height="171" /></a>Der Film spielt in Israel und mit „der Blase“ ist die hippe Künstler-, Designer- und Schwulen- und Lesben-Szene in der Sheikin-Straße in Tel Aviv gemeint. Doch der Film beginnt zunächst in der militaristisch geprägten Wirklichkeit des Nahen Ostens: An einem Kontrollpunkt platzt einer schwangeren Palästinenserin die Fruchtblase und sie erleidet eine Totgeburt. Bei dieser Gelegenheit lernen sich der Israeli Noam und der Palästinenser Ashraf kennen. Wie der Zufall es will, hat Noam bei dieser improvisierten Geburt seinen Ausweis verloren, den Ashraf ihm – illegal eingereist – gerne wieder bringt und bei dieser Gelegenheit gleich bei ihm einzieht, was überdies gegen die Regeln der lustigen Dreier-WG verstößt. Auch Noams Mitbewohner Yali, der ein Café in der Sheikin-Straße betreibt, bleibt nicht ohne Bettgenossen und nebenbei organisiert die WG einen Rave gegen die Besetzung, für den Ashraf gleich auf dem Werbeplakat landet – das ganz normale Chaos der Tel Aviver Schwulenszene. Ashraf nimmt, um in Yalis Café arbeiten zu können, einen hebräischen Namen an, wird zu Shimi und kehrt zwischendurch zu seiner Familie zurück – zwei widersprüchliche Leben. Zu Hause holt ihn dann die Tragik des Nahen Ostens ein – seine Schwester wird versehentlich erschlossen und sein Schwager stellt sich als Hamas-Terrorist heraus. Und am Ende kommen die beiden Liebenden über Grenzen hinweg noch einmal auf ungewöhnliche Art und Weise zusammen.<br />
Mal politisch, mal romantisch, mal tragisch, mal komisch erzählt der Film die Geschichte einer Freundschaft unter schwierigen Umständen und legt damit den Finger in die Wunde des Umgangs zwischen Israelis und Palästinensern, ohne mit der Moralkeule oder eindeutigen Schuldzuweisungen daher zu kommen. Absolut sehenswert!</p>
<p>Ansgar Drücker</p>
<h3><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/04/thebubblecover.jpg" rel="lightbox[522]"><img class="alignleft size-full wp-image-523" title="The Bubble DVD Artwork.indd" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/04/thebubblecover.jpg" alt="The Bubble DVD Artwork.indd" width="150" height="212" /></a>THE BUBBLE &#8211; 4 Liebende, 2 Welten, 1 Grenze</h3>
<p>Laufzeit: ca. 114 Min., FSK-Freigabe: 16<br />
PRO-FUN MEDIA, PF0510D</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hivnachrichten.de/2008/06/the-bubble-%e2%80%93-vier-liebende-zwei-welten-eine-grenze/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Paragraph 175</title>
		<link>http://www.hivnachrichten.de/2008/01/paragraph-175/</link>
		<comments>http://www.hivnachrichten.de/2008/01/paragraph-175/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Jan 2008 20:27:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Paragraph 175]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hivnachrichten.de/?p=547</guid>
		<description><![CDATA[Der Historiker Dr. Klaus Müller, Projektleiter Europa beim U.S. Holocaust Museum, hat fünf schwule Zeitzeugen und eine lesbische Zeitzeugin interviewt, die ihre Homosexualität während der Zeit des Nationalsozialismus auf unterschiedliche Art und Weise ausgelebt haben und zu den wenigen Überlebenden gehören. Besonders erschütternd ist, dass sie häufig auch nach dem Krieg unter Verfolgung litten, im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/04/175m1.jpg" rel="lightbox[547]"><img class="alignleft size-full wp-image-556" title="175m1" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/04/175m1.jpg" alt="175m1" width="640" height="196" /></a>Der Historiker Dr. Klaus Müller, Projektleiter Europa beim U.S. Holocaust Museum, hat fünf schwule Zeitzeugen und eine lesbische Zeitzeugin interviewt, die ihre Homosexualität während der Zeit des Nationalsozialismus auf unterschiedliche Art und Weise ausgelebt haben und zu den wenigen Überlebenden gehören. Besonders erschütternd ist, dass sie häufig auch nach dem Krieg unter Verfolgung litten, im Gefängnis saßen oder vergeblich auf eine Rehabilitierung – sei es moralisch oder finanziell – warteten.<br />
Auch wenn der Film mit den Bomben des 2. Weltkriegs in Berlin beginnt, verzichtet er auf tragische und grauenvolle Bilder und lässt die Aussagen der Interviewten für sich wirken – mit ihren romantischen ebenso wie mit ihren tragischen Elementen.  Die Erinnerungen einiger reichen bis ins Berlin der 20er und frühen 30er Jahre zurück, das sie als Paradies für Schwule beschreiben. Fühlten sich die Schwulen anfangs noch sicher, wurde der Röhm-Putsch tragischerweise von den Nationalsozialisten und von ihren Gegnern genutzt, um Schwule zu diskreditieren – und die Verfolgung begann. Einige Jahre später genügten Gerüchte, Blicke oder flüchtige Berührungen, um (vermeintlich) Schwule ins KZ zu schicken.<br />
Heinz F. kehrte 1945 nach über acht Jahren aus Dachau und Buchenwald zurück und konnte über Jahrzehnte mit niemandem über seine Erlebnisse sprechen. Der im Elsass geborene Pierre Seel hatte sich eigentlich vorgenommen, nie wieder mit einem Deutschen zu sprechen. Er wurde im KZ vergewaltigt und seine Wut auf die Deutschen ist heute noch sehr lebendig. Der Künstler Albrecht Becker wählte nach Verhaftungen aufgrund seiner Homosexualität zur Wehrmacht zu gehen, um der Verfolgung zu entgehen und unter Männern zu sein. Gad Beck hat im jüdischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus mitgewirkt erzählt von der Befreiung seines Freundes aus den Händen der Gestapo, woraufhin er doch zu seiner Familie zurückkehrte, da er sie nicht allein lassen konnte und wollte, und abtransportiert wurde. Gad Beck berichtet aber auch mit lebhafter Begeisterung, wie er in der jüdischen Schule unter der Dusche seinen Sportlehrer angefallen hat – und nicht umgekehrt. Heinz Dörmer wurde nach einem längeren KZ-Aufenthalt auch nach 1945 mehrmals verhaftet und zu Gefängnisstrafen verurteilt. Auch sein Freund starb im KZ. Die Lesbe Annette Eick schließlich wurde zwar nicht verfolgt, dennoch gelang ihr nur mit Hilfe einer Freundin und als einzigem Mitglieder ihrer jüdischen Herkunftsfamilie die Flucht nach London.<br />
Der Film ist ein bewegendes Dokument mit einigen der letzten Überlebenden aus einer Zeit, die nicht nur Grauen und Vernichtung über weite Teile der Welt brachte, sondern auch das Schwulenbild in Deutschland erschreckend lange beeinflusst hat.</p>
<p>Ansgar Drücker</p>
<h3><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/04/175_cover.jpg" rel="lightbox[547]"><img class="alignleft size-full wp-image-549" title="175_cover" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/04/175_cover.jpg" alt="175_cover" width="150" height="238" /></a>Paragraph 175</h3>
<p>USA, Großbritannien, Deutschland 1999,<br />
76 Minuten<br />
Regie: Robert Epstein, Jeffrey Friedman<br />
Edition Salzgeber, www.salzgeber.de</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hivnachrichten.de/2008/01/paragraph-175/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

