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	<title>HIVNachrichten &#187; Kunst + Kultur</title>
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	<description>Aktuelles zum Thema HIV und AIDS</description>
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		<title>Ich wollte es so normal wie andere auch – Walter Guttmann erzählt sein Leben</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 16:15:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Walter Guttmann]]></category>

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		<description><![CDATA[Erlebnis- und Erfahrungsberichte von Zeitzeugen des Nationalsozialismus werden immer seltener, auch wenn viele Betroffene erst im Alter die Kraft finden und das Bedürfnis verspüren sich anderen mitzuteilen. Umso beeindruckender ist dieser erste Bericht eines ehemaligen Häftlings des KZ Bergen-Belsen, eines der wenigen westdeutschen Konzentrationslager, in dem – mit großer Selbstverständlichkeit – auch von homosexuellen Erfahrungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-1363" href="http://www.hivnachrichten.de/2011/12/ich-wollte-es-so-normal-wie-andere-auch-%e2%80%93-walter-guttmann-erzahlt-sein-leben/guttmannbuchcover-2/"><img class="alignleft size-medium wp-image-1363" title="GuttmannBuchcover" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2011/12/GuttmannBuchcover1-216x300.jpg" alt="" width="216" height="300" /></a>Erlebnis- und Erfahrungsberichte von Zeitzeugen des Nationalsozialismus werden immer seltener, auch wenn viele Betroffene erst im Alter die Kraft finden und das Bedürfnis verspüren sich anderen mitzuteilen. Umso beeindruckender ist dieser erste Bericht eines ehemaligen Häftlings des KZ Bergen-Belsen, eines der wenigen westdeutschen Konzentrationslager, in dem – mit großer Selbstverständlichkeit – auch von homosexuellen Erfahrungen die Rede ist.</p>
<p>Walter Guttmann wird 1928 in Duisburg geboren (Heute liegen dort mehrere Stolpersteine für seinen umgekommenen Familienangehörigen) und hat als Einziger sofort dunkle Haare: „Also damit fing’s an“, so kommentiert er lakonisch. Er besucht eine jüdische Schule in Duisburg und wird erzogen, um nach Palästina zu gehen. Seine beiden Eltern sterben bereits vor dem Zweiten Weltkrieg. Die zweite Hochzeit seines verwitweten Vaters wird 1938 durch die Pogromnacht verhindert. „Die Kristallnacht war der große Bruch mit dem normalen Leben.“ Am 09.11.38 wird sein Vater abgeholt. Schwerkrank kehrt er aus Dachau zurück und stirbt noch im selben Jahr an den Folgen seines Aufenthalts im Straflager. Noch vor Kriegsbeginn landet Walter in den Niederlanden, schließlich bei einer Pflegefamilie in Haarlem. Während seiner Zeit in den Niederlanden erblüht auch sein Sexualtrieb („Also für einen Jungen von zwölf Jahren bin ich gut aufgeklärt worden.“) und sehr selbstverständlich fließen die Schilderungen seiner Kontakte zu Jungen und später zu Männern immer wieder in die Lebensgeschichte ein.</p>
<p>Auch wenn für ihn die Kategorie Homosexualität noch gar nicht existierte („Für mich war das sehr normal“), fanden sich selbst im Konzentrationslager immer wieder Gelegenheiten für Sexualkontakte und Beziehungen – und gerade diese bewegenden Schilderungen des Guten im Schlechten machen das Buch zu einem so beeindruckenden und authentischen Zeugnis über das Alltagsleben in jeder Phase seines Lebens. Auf Außenstehende, so auch die Einordnung im Nachwort, mag der Text insgesamt „zu konfliktfrei und zu harmonisierend“ erscheinen, aber das Beeindruckende an Lebensgeschichten von Menschen, die Konzentrationslager überlebt haben, ist nun einmal, dass ihnen nichts anderes übrig bleibt, als ihre Erfahrungen als Teil ihres persönlichen Lebenslaufes und damit bei aller Grausamkeit auch mit einer gewissen faktischen Selbstverständlichkeit in ihr Leben einzuordnen, auch wenn diese Anforderung von außen betrachtet fast übermenschlich erscheinen mag und nicht alle sie so gut wie Walter Guttmann bewältigt haben. Aber auch bei ihm meldet sich im Alter schließlich die Psyche…</p>
<p>Nach und nach werden auch die Niederlande mit besonderen Vorschriften und Verboten für Juden überzogen. Walter wird versteckt und kann lange in den Niederlanden bleiben. Doch im September 1943 wurde er abgeholt und gelangte über das niederländische Durchgangslager Westerbork im Februar 1944 nach Bergen-Belsen. Detailliert beschreibt er die Lebensverhältnisse im Lager und geht dabei sehr ehrlich mit den eigenen Gefühlen um, die ihn noch heute erschrecken („Was ich den Deutschen am meisten übel nehme, ist, dass sie aus mir ein Tier gemacht haben, nicht nur aus mir, sondern aus jedem.“). Nach der eher kompliziert verlaufenden Befreiung hat er lange mit den gesundheitlichen Folgen seines KZ-Aufenthalts zu kämpfen und erkrankt in mehreren Schüben an Tuberkulose.</p>
<p>Die Rückkehr in die Niederlande ist ebenfalls alles andere als einfach. Als er das erste Mal wieder Sex hat, wertet er das als Zeichen der Rückkehr von Normalität, nachdem er lange Zeit zu schwach war, um überhaupt ein Bedürfnis nach Sexualität zu verspüren. In den Niederlanden wird er in der jüdischen Jugendbewegung aktiv und nimmt in Israel an einem Gruppenleiterkurs für zionistische Jugendgruppenleiter aus dem Ausland teil. Ab 1953 ist er für die linke jüdische Jugendbewegung „Habonim“ (Die Aufbauer) tätig und arbeitet ab 1955 zusätzlich im israelischen Konsulat in Amsterdam. Im Dezember 1958 schließlich wandert er nach Israel aus und blickt dort inzwischen befriedigt auf ein sehr erfolgreiches Berufsleben und seine heutige angenehme Lebenssituation in der Altersresidenz für Juden aus den Niederlanden mit dem treffenden Namen Beth Juliana zurück. Er schildert auch das schwule Leben in Tel Aviv über die Jahrzehnte hinweg („ich war nie monogam.“) und das Leben in zwei Welten, der schwulen und der beruflichen.</p>
<p>Entstanden ist das Buch aus langen Gesprächen zwischen Walter Guttmann und dem Soziologen Michael Bochow sowie einem Videointerview in der Gedenkstätte Bergen-Belsen. Der Text wurde vom Historiker Andreas Pretzel sensibel bearbeitet. Ein Nachwort des wissenschaftlichen Leiters der Gedenkstätte Bergen-Belsen, Thomas Rahe, ordnet das Interview historisch und persönlich auf den Interviewten bezogen ein. Entstanden ist ein ebenso beeindruckendes wie schockierendes Zeugnis aus einer Zeit, für die es bald keine Zeitzeugen mehr geben wird.</p>
<p>Ansgar Drücker</p>
<p>Michael Bochow / Andreas Pretzel (Hg.)</p>
<p><strong>Ich wollte es so normal wie andere auch </strong><strong>Walter Guttmann erzählt sein Leben</strong></p>
<p>Mit einem Nachwort von Thomas Rahe<br />
Edition Waldschlösschen Bd. 10<br />
14,00 EUR (D),<br />
ISBN: 978-3-86300-102-5<br />
E-Book: 11,00 EUR</p>
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		<title>(Selbst ) – Portrait Abbilder und Netzwerke</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 18:49:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>editor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellungen/Lesungen]]></category>
		<category><![CDATA[Schwules Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstportrait]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Thema „Selbstportrait in der Bildenden Kunst“ zeigt das Schwule Museum Werke von zeitgenössischen Künstler_innen aus den Bereichen Fotografie, Malerei und Skulptur. Seit Anbeginn künstlerischen Schaffens beschäftigen sich bildende Künstler_innen mit dem Abbild des Menschen. Darüber hinaus ist die Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich für kreative arbeitende Menschen eine ewige Herausforderung, sei es als mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1368" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-1368" href="http://www.hivnachrichten.de/2011/11/selbst-%e2%80%93-portrait-abbilder-und-netzwerke/selbstportrait/"><img class="size-medium wp-image-1368" title="Selbstportrait" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2011/12/Selbstportrait-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Jan-Holger Mauss, B2B - Katia Kelm (2011)</p></div>
<p>Zum Thema „Selbstportrait in der Bildenden Kunst“ zeigt das Schwule Museum Werke von zeitgenössischen Künstler_innen aus den Bereichen Fotografie, Malerei und Skulptur. Seit Anbeginn künstlerischen Schaffens beschäftigen sich bildende Künstler_innen mit dem Abbild des Menschen. Darüber hinaus ist die Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich für kreative arbeitende Menschen eine ewige Herausforderung, sei es als mehr oder weniger hemmungslose Selbstinszenierung oder das Gegenteil dessen durch Verbergen der eigenen Identität. Beispielhaft bringt die Ausstellung ein größeres Ensemble von Selbstportraits von Boris von Brauchitsch, der in einer Mischung aus Selbstverliebtheit und Gnadenlosigkeit den Veränderungs- und Altersprozess der eigenen Person über einen Zeitraum von 25 Jahren verfolgt. Die Gegenposition nimmt Sascha Weidner ein, ein Fotograf der jüngeren Generation, der seine Sujets poetisch verfremdet. Dieser greift zum Mittel der Maskierung und Verschleierung zur Darstellung der eigenen Person.<br />
Eine weitere große Gruppe von Arbeiten stammt aus der Werkreihe „B2B“ des Hamburger Künstlers Jan- Holger Mauss, der über einen längeren Zeitraum über 120 Künstlerkolleg_innen gebeten hat, ihn in einem Bikini zu portraitieren. Mit „B2B“ erforscht Mauss kooperative Formen des Selbst-Portraits. Er betreibt Networking, bewegt Künstlerkolleg_innen zur Zusammenarbeit und lässt sich von ihnen in einem Netzbikini portraitieren. Diese Arbeitsweise stellt neu zur Debatte, welche Anteile Modell und Künstler an einem Portrait haben: Wer ‚macht‘ das Bild? Aus den über 120 mittlerweile entstandenen Arbeiten präsentiert Mauss im Schwulen Museum eine persönliche Auswahl und Anordnung: eine spezifische Ansicht seiner selbst – als Modell, als Kollege/Freund und als Kurator zugleich. Darüber hinaus werden ausgewählte Werke aus der Sammlung des Schwulen Museums zu sehen sein, die das übergeordnete Thema der Ausstellung aufnehmen und ergänzen.<br />
Künstler_innen-Liste : Jürgen Baldiga, Marc Brandenburg, Boris von Brauchitsch, Julius Deutschbauer, Jochen Flinzer, Andreas Fux, Caroline von Grone, Esther Haase, Silke Helmerdig, Katia Kelm, Eike Laeuen, Jan-Holger Mauss, Mark Morrisroe, Aron Neubert, Bernhard Prinz, David Robbins, Miron Schmückle, H.N. Semjon, Gerhard Spring, SUSI POP, Ingo Taubhorn, David Trullo, Wolf von Waldow, Sascha Weidner, Wrench &amp; Franks.<br />
Schwules Museum, 2. OG (Eingang 1. Hof), Mehringdamm 61, 10961 Berlin<br />
Laufzeit: 6. Oktober 2011 bis 16. Januar 2012<br />
Kurator: Ulrich Dörrie</p>
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		<title>&#8220;Beats for Life&#8221; &#8211; Präventionskampagne gegen Aids</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 15:19:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>editor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Beats for life]]></category>
		<category><![CDATA[Valentinstag]]></category>

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		<description><![CDATA[Obwohl sich auch im letzten Jahr in Deutschland wieder fast 3.000 Menschen mit HIV infizierten, meinen besonders junge Menschen heute, dass Aids inzwischen eine harmlose, behandelbare Erkrankung geworden sei. Um das Thema Aids wieder mehr in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, starteten das Pharmaunternehmen &#8220;ViiV Healthcare&#8221; und Netzwerk Plus am 01. Dezember 2010 gemeinsam [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1279" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2011/02/10_beats-herzenK.jpg" rel="lightbox[1278]"><img class="size-medium wp-image-1279" title="10_beats-herzenK" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2011/02/10_beats-herzenK-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Zum Valentinstag und zur Erinnerung die wichtigsten Botschaften der Aktion (Abb.: obs/GlaxoSmithKline GmbH &amp; Co. KG)</p></div>
<p>Obwohl sich auch im letzten Jahr in Deutschland wieder fast 3.000 Menschen mit HIV infizierten, meinen besonders junge Menschen heute, dass Aids inzwischen eine harmlose, behandelbare Erkrankung geworden sei. Um das Thema Aids wieder mehr in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, starteten das Pharmaunternehmen &#8220;ViiV Healthcare&#8221; und Netzwerk Plus am 01. Dezember 2010 gemeinsam die Präventionsaktion &#8220;Beats for Life&#8221; und schrieben in Zusammenarbeit mit der Vergessen ist Ansteckend gGmbH einen Kreativ-Contest aus: Junge Künstler und Musiker haben dabei die Möglichkeit, Songs und Performances zum Thema HIV zu kreieren und einzureichen. Der Gewinner erhält den mit 3.000 Euro dotierten Konrad Lutz-Preis. Platz 2 wird mit einer Gewinnsumme von 2.000 Euro geehrt. Platz 3 erhält 1.000 Euro. Schirmherrin der Preisverleihung ist die Bundesvorsitzende der Partei Bündnis 90/ Die Grünen Claudia Roth.<br />
Der Wettbewerb richtet sich an 16- bis 30-Jährige, die ihren selbst aufgenommenen Beitrag auf www.beatsforlife.de ganz einfach hochladen können und somit an dem Contest teilnehmen. Bewertet werden die Video-Clips und MP3-Files von der Expertenjury, die sich derzeit aus der Indie-Rock Band Madsen, Martin Böttcher (Musikjournalist) und Lina van de Mars (Drummerin/ Moderatorin) zusammensetzt. Einsendeschluss ist der 15.07.2011.<br />
Die Aktion findet zudem Unterstützung durch viele weitere bekannte Gesichter und Künstler, wie z.B. Hannes Jaenicke, Rita Süssmuth, Gloria Viagra, Simon Gosejohann, Schandmaul, Jeans Team, Michael Michalsky, Dance on the Tightrope, Philipp Poisel, Smith&amp;Smart, Frogg, Trikot, Trashmonkeys, Anajo, Populus Collapse, Dota und die Stadtpiraten u.v.m.<br />
Die Aktion hat zum Ziel, dass sich junge Menschen mit dem Thema HIV/AIDS auseinandersetzen und sich dabei über die Risiken und Gefahren von HIV informieren. Ein Thema, das gern verdrängt wird, soll wieder ins Bewusstsein gerückt werden. Prävention und Entstigmatisierung von Betroffenen sind zwei wichtige Anliegen der Aktion. Dabei ist es den Verantwortlichen wichtig, den Jugendlichen die Gefahren und Risiken von HIV und AIDS nicht mit erhobenem Zeigefinger nahe zu bringen. &#8220;Beats for Life&#8221; soll aufklären, ohne belehrend zu sein. Auf der Homepage www.beatsforlife.de werden neben den Musikbeiträgen der Teilnehmer auch Hintergrundinformationen rund um das Thema HIV und Aids angeboten.</p>
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		<title>Robert Mapplethorpe &#8211; Retrospektive</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 15:53:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>editor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellungen/Lesungen]]></category>
		<category><![CDATA[coBerlin]]></category>
		<category><![CDATA[Mapplethorpe]]></category>

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		<description><![CDATA[„I never liked photography. Not for the sake of photography. I like the object.“  (Robert Mapplethorpe)
Streng sezierend, radikal reduziert – Robert Mapplethorpes Stilleben und Porträts sind ruhige, formal vollendete Kompositionen in klinischer Reinheit. Bewegungen harmonieren bis ins Detail, makellose Köper werden zu Landschaften und explizit sexuelle Handlungen und Nacktheit zu kühlen, fast unerotischen Körperstudien, bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„I never liked photography. Not for the sake of photography. I like the object.“  (Robert Mapplethorpe)</p>
<p><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2011/02/SelfPortrait.jpg" rel="lightbox[1290]"><img class="alignleft size-medium wp-image-1291" title="SelfPortrait" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2011/02/SelfPortrait-297x300.jpg" alt="Mapplethorpe - selfportrait" width="297" height="300" /></a>Streng sezierend, radikal reduziert – Robert Mapplethorpes Stilleben und Porträts sind ruhige, formal vollendete Kompositionen in klinischer Reinheit. Bewegungen harmonieren bis ins Detail, makellose Köper werden zu Landschaften und explizit sexuelle Handlungen und Nacktheit zu kühlen, fast unerotischen Körperstudien, bei denen die technische Perfektion im Vordergrund steht. Diese auf die Spitze getriebene Ästhetisierung nimmt dem Inhalt seine Schärfe. Sie isoliert und öffnet den Blick auf das Wesentliche. Genau diese Konzentration und Sachlichkeit verleihen seinen Fotografien noch heute eine Aktualität.</p>
<p>Robert Mapplethorpe orientiert sich in seinen Fotografien an den Maßstäben des klassischen bildhauerischen Kanons. Für seine stillen Porträts und Bilder von muskulösen Männerkörpern, sexuellen Experimenten und schlichten Blumen bedient er sich kunsthistorischer Versatzstücke, die er präzise im harten Licht des Studios inszeniert. Der Körper wird Objekt, die Individualität weicht der Oberfläche und Pose, die die Skulpturen der Antike und Renaissance zitiert.</p>
<p>C/O Berlin präsentiert 187 Bilder aus dem Gesamtwerk von Robert Mapplethorpe. Die Ausstellung konzentriert sich auf seine fotografische Entwicklung, die anhand der frühen Polaroids bis hin zu den späten Stilleben und Porträts von Andy Warhol, Debbie Harry, Grace Jones und Patti Smith nachgezeichnet wird. Hier wird auch deutlich, dass das Skandalöse seiner Fotografien nur aus dem zeitlichen Kontext heraus erklärbar ist und somit allein von der Interpretation des Betrachters abhängt.</p>
<p>Die Ausstellung schöpft aus dem Fundus der New Yorker Robert Mapplethorpe Foundation und wurde in Kooperation mit dem NRW Forum Düsseldorf zusammengestellt.</p>
<p>Die Ausstellung läuft vom 22. Januar bis 27. März 2011</p>
<p>C/O Berlin<br />
Oranienburger Str 35/36 . 10117 Berlin<br />
Tel 030 28 09 19 25 . info@co-berlin.com<br />
Täglich 11 — 20 Uhr . Eintritt 10/ermäßigt 5 Euro</p>
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		<title>Michael Downing: Frühstück mit Scot</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Nov 2010 16:01:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Downing]]></category>

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		<description><![CDATA[Scot ist elf, gerät durch familiäre Widrigkeiten Hals über Kopf in das Leben und Haus eines bürgerlichen Schwulenpärchens in Neuengland und bringt einiges durcheinander. Der komplizierte und liebenswerte Junge steht auf so ziemlich alles, was Mädchen in seinem Alter gefällt: Er schminkt sich gern, trägt gerne weiblich anmutende Kleidung und verwendet süßliche Duftstoffe. Dabei lässt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/11/fruehstueckmitscot.jpg" rel="lightbox[1249]"><img class="alignright size-medium wp-image-1250" title="fruehstueckmitscot" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/11/fruehstueckmitscot-189x300.jpg" alt="" width="189" height="300" /></a>Scot ist elf, gerät durch familiäre Widrigkeiten Hals über Kopf in das Leben und Haus eines bürgerlichen Schwulenpärchens in Neuengland und bringt einiges durcheinander. Der komplizierte und liebenswerte Junge steht auf so ziemlich alles, was Mädchen in seinem Alter gefällt: Er schminkt sich gern, trägt gerne weiblich anmutende Kleidung und verwendet süßliche Duftstoffe. Dabei lässt er kein Fettnäpfchen aus und provoziert seine Umgebung so ungewollt oder so geschickt, dass es nicht zu wirklichen Katastrophen kommt. Dadurch stellt er sogar die eingefahrenen Ansichten und Gewohnheiten von Sam und Ed, mit denen er sich zunehmend gut versteht, in Frage – und beide entwickeln sich nicht nur persönlich weiter, sondern entwickeln mit der Zeit Verständnis und Einfühlungsvermögen, handeln aber auch klare Grenzen mit Scot aus. Der wiederum profitiert von seiner alles in allem positiven Lebenseinstellung und kommt mit seiner eigenen Gedankenwelt ganz gut zurecht, auch wenn sie sich manchmal an der Realität reibt.<br />
Dabei ist das Buch keineswegs ein Problemroman. Im Gegenteil erzählt es die Geschichte(n) rund um Scot mit Humor, Leichtigkeit und immer wieder eingestreuter Situationskomik. Kein Wunder, dass Laurie Lynd das bereits gut zehn Jahre alte Buch bereits verfilmt hat, dass jetzt erstmals auf Deutsch vorliegt.</p>
<p>Ansgar Drücker</p>
<p><strong>Michael Downing: Frühstück mit Scot, Männerschwarm Verlag</strong></p>
<p><strong>Der Autor ist im November auf Lesereise, die Termine:<br />
</strong>Wien<br />
24. November, 20.00 Uhr<br />
Buchhandlung Löwenherz &#8211; Berggasse 8 &#8211; A-1090 Wien</p>
<p>Hamburg<br />
25. November, 18.00 Uhr<br />
„Das Dorf“, Lange Reihe 39, 20099 Hamburg<br />
Vorverkauf im Buchladen Männerschwarm und im „Dorf“ ab 1. November<br />
Preis für Lesung und 3-Gänge-Menü (ohne Getränke): EUR 28,00</p>
<p>Leipzig:<br />
Freitag, 26. November 2010<br />
Lehmanns &#8211; Grimmaische Str. 10</p>
<p>Stuttgart:<br />
Samstag, 27. November 2010, 20.00 Uhr (Einlass: 19.00 Uhr)<br />
Kings Club – Calwer Str. 21 – 70173 Stuttgart<br />
(Veranstalter: Buchladen Erlkönig)</p>
<p>München<br />
Sonntag, 28. November 2010, 20.00 Uhr<br />
SUB – Müllerstraße 43 – 80469 München</p>
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		<title>Ich komm mir vor wie ‘ne Witzfigur! 50 Jahre Ralf König</title>
		<link>http://www.hivnachrichten.de/2010/07/ich-komm-mir-vor-wie-%e2%80%98ne-witzfigur-50-jahre-ralf-konig/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 23:12:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ufa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellungen/Lesungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst + Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ralf König]]></category>
		<category><![CDATA[Schwules Museum]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Jahrzehnten sind die Knollennasen Wegbegleiter der Schwulen, sie leiden und tucken, sie feiern und vögeln, sie trauern und altern mit ihnen. Sein Bild der Schwulenszene als Mittelpunkt des Universums, um das ein paar tragische Frauengestalten und dumpfe Hetero-Männer wie Trabanten kreisen, hat Generationen von Schwulen und Lesben nicht nur Spaß sondern auch Mut gemacht.
Inzwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/07/RalfKoenigK.jpg" rel="lightbox[1136]"><img class="alignleft size-medium wp-image-1137" title="RalfKoenigK" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/07/RalfKoenigK-252x300.jpg" alt="" width="252" height="300" /></a>Seit Jahrzehnten sind die Knollennasen Wegbegleiter der Schwulen, sie leiden und tucken, sie feiern und vögeln, sie trauern und altern mit ihnen. Sein Bild der Schwulenszene als Mittelpunkt des Universums, um das ein paar tragische Frauengestalten und dumpfe Hetero-Männer wie Trabanten kreisen, hat Generationen von Schwulen und Lesben nicht nur Spaß sondern auch Mut gemacht.<br />
Inzwischen bevölkern Königs Knollennasen die gesamte Weltgeschichte, von der Bibel, über die Antike und die Renaissance bis in die Gegenwart. Die gnadenlose Respektlosigkeit ist in Königs Werk über die Jahre einer subtilen Ironie gewichen, aber noch immer versteht er seine Comics und „Graphic Novels“ als State–ments zu gesellschaftspolitischen Fragen.<br />
»Ich kann wunderbar abschalten und auch wochenlang ohne jede Knollennase rumlaufen«, behauptet Ralf König. Doch schon diese Aussage zeigt, dass er im Innersten doch unter Knollennasen zu Hause ist, ihre Träume träumt, ihre Musik hört, mit ihnen lebt und leidet. Ihre Geschichten sind nicht erdacht und dann notiert, sondern miterlebt. »Ich mach&#8217; es wie ein Regisseur, der kein Drehbuch hat, aber schon mal anfängt zu filmen«, so König, der damit eintaucht in die Ereignisse und sich als schnell zeichnender Chronist überraschen lässt vom Verlauf der Handlung: »Ich weiß manchmal gar nicht, was auf der nächsten Seite passiert und das macht mir selber Spaß und erhält die Spannung.«<br />
Am Ende stehen Werke, die fast filmisch ihre Botschaften transportieren, den Leser mit schnellen Schnitten und Rückblenden packen und mitreißen. Die Botschaften sind oft schrill, respektlos und aberwitzig verpackt – denn Ralf König hat seine ureigene Art der Diplomatie entwickelt –, aber sie sind immer zutiefst human, werben für Toleranz und Lebenslust, Aufklärung und Verantwortung und nicht zuletzt für sich selbst: für intelligente, entwaffnend witzige Comics. Für sein ehrenamtliches Engagement in der schwul-lesbischen Szene erhielt Ralf König am 3. Juli 2010 die Kompassnadel des Schwulen Netzwerks NRW und der Aidshilfe NRW.<br />
Passend zu seinem  50. Geburtstag präsentiert das Schwule Museum Ausschnitte aus der Welt Ralf Königs. Zugegen sein werden die Stars aus Königs Feder, aber auch eine ganze Reihe ziemlich unbekannter Gestalten. Neue Facetten und Raritäten treffen auf Klassiker, die längst den Sektor der Merchandising-Produkte für sich erschlossen haben: Teddys als Schlüsselanhänger, Kondome des Grauens aus Glas, Knollennasen als Wanduhren, auf Weinflaschen oder Telefonkarten…<br />
Der Blickwinkel ist ein ungewohnter, denn das Universum der Knollennasen wird ein erstes Mal ganz „wissenschaftlich“ erforscht: Wo finden sich die Objekte der Begierde, welche Rolle spielen Frauen und Haustiere, wie steht es um die Religion oder um den alten Streit zwischen Tunten und Lederkerlen? Die Ausstellung im Schwulen Museum – basierend auf der Sammlung Mario Russo – gibt ab dem 14. Juli Antworten auf solch existentielle Fragen.</p>
<p><strong>Schwules Museum, 2. OG (Eingang 1. Hof),<br />
Mehringdamm 61, 10961 Berlin<br />
14. Juli bis 4. Oktober 2010</strong></p>
<p>Rahmenprogramm zur Ausstellung</p>
<p>Lesungen mit Ralf König:<br />
● Mi. 14. Juli 2010, 19.00 Uhr, Comic-Lesung<br />
● Sa. 28. August 2010, ca. 19.30, 20.30, 21.30 Uhr, BESONDERER HINWEIS: Comic-Lesung während der Langen Nacht der Museen<br />
● Do. 30. September 2010, 19.00 Uhr, Buchpräsentation „Antityp“<br />
Lesungen mit Boris von Brauchitsch:<br />
● Do. 29. Juli 2010, 19.00 Uhr, Buchpräsentation „Die Welt der Knollennasen. Eine sozio-rhinologische Untersuchung“</p>
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		<title>Bullenbeißer</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 21:56:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Bullenbeißer]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein spannender Krimi aus Hamburg: Der Düsseldorfer Polizist Lars Bentrop erhält von seinem Trainingspartner Gerd einen Zettel mit Koordinaten und der Andeutung, dass ihm Gefahr drohen könne. Als er sich am nächsten Tag nicht wie vereinbart meldet und später seine Leiche gefunden wird, wird Lars aktiv. Zunächst undercover, dann in offizieller Mission, taucht er in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1117" class="wp-caption alignleft" style="width: 198px"><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/07/Cover_bullenbeisserK.jpg" rel="lightbox[1116]"><img class="size-medium wp-image-1117" title="Cover_bullenbeisserK" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/07/Cover_bullenbeisserK-188x300.jpg" alt="" width="188" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Bullenbeißer . Von Rolf Redlin . Männerschwarm Verlag  . 14,00 Euro</p></div>
<p>Ein spannender Krimi aus Hamburg: Der Düsseldorfer Polizist Lars Bentrop erhält von seinem Trainingspartner Gerd einen Zettel mit Koordinaten und der Andeutung, dass ihm Gefahr drohen könne. Als er sich am nächsten Tag nicht wie vereinbart meldet und später seine Leiche gefunden wird, wird Lars aktiv. Zunächst undercover, dann in offizieller Mission, taucht er in die schweißtriefende und muskelbepackte Szene der Ringer in Hamburg und Umgebung ein. Wie bereits in „Bodycheck“ beschreibt der Autor auch in diesem Buch detailreich und anschaulich den ganz eigenen Männlichkeitskult des Kampfsports.</p>
<p>Gesucht wird schließlich ein Serienmörder mit enormer Würgekraft. Und dazu steigt der bekennende Hetero Lars Bentrop nicht nur überzeugend in schwule Ringer-Chats ein, sondern lässt auch sonst manche Grenzüberschreitung zu. Und er lernt spannende Männer kennen, einen offen schwulen Polizisten, einen Darsteller und einen Produzenten von Ringer-Pornos und andere mehr. Als der Hamburger Erste Bürgermeister Interesse am Fall zeigt, steigt der Druck zu seiner Lösung weiter an.</p>
<p>Interessant geschildert wird das langsame Einleben des Heteros in die schwule Ringerszene. Letztendlich verbindet die Lust an der besonderen Körperlichkeit beim Kampfsport alle Beteiligten stärker als ihre sexuelle Orientierung – und das macht die Grenzen angenehm fließend. Und wer auf Muskeln steht, kommt auf seine Kosten, auch ohne Bilder&#8230;</p>
<p>Ansgar Drücker</p>
<p><strong>Bullenbeißer<br />
Von Rolf Redlin<br />
Männerschwarm Verlag 14,00 Euro</strong></p>
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		<title>Der Stand der Dinge</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 21:53:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[stand der dinge]]></category>

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		<description><![CDATA[Simon lebt nach einem Schlaganfall in einem Pflegeheim und die wichtigsten Ereignisse sind die Besuche seines 17 Jahre jüngeren Freundes Annar. Sie sind seit 40 Jahren ein Paar und haben zusammen einen Laden betrieben, den Annar nun alleine führen muss. In verschiedenen Rückblenden auf Wanderungen in der norwegischen Natur oder das Weihnachtsfest, an dem er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/07/Cover_standderdingeK.jpg" rel="lightbox[1112]"><img class="alignleft size-medium wp-image-1114" title="Cover_standderdingeK" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/07/Cover_standderdingeK-197x300.jpg" alt="" width="197" height="300" /></a>Simon lebt nach einem Schlaganfall in einem Pflegeheim und die wichtigsten Ereignisse sind die Besuche seines 17 Jahre jüngeren Freundes Annar. Sie sind seit 40 Jahren ein Paar und haben zusammen einen Laden betrieben, den Annar nun alleine führen muss. In verschiedenen Rückblenden auf Wanderungen in der norwegischen Natur oder das Weihnachtsfest, an dem er plötzlich erkrankte, schaut er überwiegend positiv auf wichtige Ereignisse seines Lebens zurück. Er lässt aber auch die aufkommende Eifersucht nicht aus, die angesichts seiner körperlichen und geistigen Einschränkungen besonders schwer zu ertragen ist. Auch früher gab es derartige Situationen, etwa als zwei Lesben ein Kind von Annar wollten und er in dieser Konstellation keinerlei Rolle spielen sollte. Die Zeitsprünge von der ersten Liebe bis zur detaillierten Schilderung von körperlichen Gebrechen und Pflegeabläufen machen ein ganzes schwules Leben erfahrbar, mit Zärtlichkeit, dem Gefühl der Vernachlässigung, Liebe und Streit. Aus der Perspektive eines Pflegebedürftigen, dessen Kräfte nachlassen geschrieben, ermöglicht das Buch auch eine Annäherung an schwules Altern. Der schwule Pfleger Sven steht ihm einfühlsam zur Seite. Und auch die Diskussion über schwule Lebensstile, die Rolle von Kinder und die „Nachahmung“ heterosexueller Ideale kommt nicht zu kurz.</p>
<p>Trotz aller Probleme erscheint Simons Leben und auch seine jetzige Situation durchaus idyllisch, wozu auch die Schilderungen eines liberalen und wunderschönen Landes immer wieder beitragen. Außerdem scheint eine große Gelassenheit durch, das Leben so zu nehmen, wie es kommt. Der Beginn der Beziehung zwischen Simon und Annar ist übrigens durchaus bizarr.</p>
<p>Ansgar Drücker</p>
<p><strong>Der Stand der Dinge<br />
Von Odd Klippenvåg<br />
Männerschwarm Verlag (18,00 Euro)</strong></p>
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		<title>&#8220;Sag&#8217; jetzt nichts.&#8221; VIII.Konrad-Lutz-Preis 2010 an Cal Gregor</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 14:16:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ufa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst + Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Konrad Lutz Preis]]></category>

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		<description><![CDATA[Insgesamt 134 Einsendungen gab es zu dem diesjährigen Motto „Sag’ jetzt nichts.“ – ein Rekord seit Gründung des Konrad Lutz Preises 1998. Der erste mit 1.500€ dotierte Preis geht an Cal  Gregor für sein Bild „elements“. Den zweiten Preis, und damit 1.000 Euro, gewinnt Wiltrud  Kuhfuss für „Sprachlos VI“. Jeweils 800 Euro erhalten die dritte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1100" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/05/CalGerber_KLPreis2010k.jpg" rel="lightbox[1099]"><img class="size-medium wp-image-1100" title="CalGerber_KLPreis2010k" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/05/CalGerber_KLPreis2010k-300x194.jpg" alt="" width="300" height="194" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;elements&quot; von Cal Gerber</p></div>
<p>Insgesamt 134 Einsendungen gab es zu dem diesjährigen Motto „Sag’ jetzt nichts.“ – ein Rekord seit Gründung des Konrad Lutz Preises 1998. Der erste mit 1.500€ dotierte Preis geht an Cal  Gregor für sein Bild „elements“. Den zweiten Preis, und damit 1.000 Euro, gewinnt Wiltrud  Kuhfuss für „Sprachlos VI“. Jeweils 800 Euro erhalten die dritte Preisträgerin Christine Rieck-  Sonntag für „Natriumchlorid“ und Mihajlo Raskovic für „Sag’ jetzt nichts.“, der den Online-  Publikumspreis gewonnen hat.<br />
Der Künstler Cal Gregor über seinen ersten Preis: „Mein Bild  ,elements‘  ist eine Bewegungs-  und Kopfstudie. Ein Mann fasst sich mit beiden Händen an die Schläfen. Er erforscht sein  Inneres, besinnt sich, nimmt wahr, hört und sieht. Mein Schweigen, mein  ,Sag’ jetzt nichts.‘  ist  aktiv, es  hat Verständnis für den anderen, will ihn verstehen. Ich fühle mit HIV-Positiven. Auch  wenn ich froh bin, selbst nicht betroffen zu sein, sehe ich uns alle als Teil einer Gesellschaft.  Mein Appell im Sinne des Mottos des VIII. Konrad Lutz Preises ist: Aufeinander zugehen, reden  heißt tun.“</p>
<p>Konrad Lutz, der sich aufgrund einer infizierten Blutkonserve mit dem HI-Virus  angesteckt hatte, starb am 3. Februar 1990 im Alter von 35 Jahren an den Folgen von AIDS.<br />
Der Konrad Lutz Preis existiert seit 1998. Er wird getragen von Netzwerk plus, dem bundesweiten  Netzwerk von Menschen mit HIV und Aids, und dem  Pharmaunternehmen  ViiV Healthcare.<br />
<a href="http://www.konrad-lutz-preis.de" target="_blank">www.konrad-lutz-preis.de</a></p>
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		<title>Lifeboat</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 17:34:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>editor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Lifeboat]]></category>

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		<description><![CDATA[Leben, Liebe, Leidenschaft – HIV-positive  Frauen erzählen ihre Geschichte
Viele Frauen glauben an die große Liebe und wünschen sich nichts mehr, als mit ihrem Partner eine vertrauensvoll ehrliche, aber auch leidenschaftlich erotische Beziehung zu führen. Häufig ist der Schutz vor der Ansteckung mit dem HI-Virus kein Thema. Doch was geschieht, wenn die Diagnose
„HIV-positiv“ gestellt wird?
Der Film [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Leben, Liebe, Leidenschaft – HIV-positive  Frauen erzählen ihre Geschichte</h3>
<div id="attachment_984" class="wp-caption alignleft" style="width: 222px"><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/02/Lifeboat-copyright-by-carasana-GmbHk.jpg" rel="lightbox[983]"><img class="size-medium wp-image-984" title="Lifeboat - copyright by carasana GmbHk" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/02/Lifeboat-copyright-by-carasana-GmbHk-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Lifeboat - copyright by carasana GmbH</p></div>
<p>Viele Frauen glauben an die große Liebe und wünschen sich nichts mehr, als mit ihrem Partner eine vertrauensvoll ehrliche, aber auch leidenschaftlich erotische Beziehung zu führen. Häufig ist der Schutz vor der Ansteckung mit dem HI-Virus kein Thema. Doch was geschieht, wenn die Diagnose<br />
„HIV-positiv“ gestellt wird?</p>
<p>Der Film „Lifeboat“ zeigt die Lebensbilder HIV-positiver Frauen auf und begleitet sie durch ihren Alltag. Themen wie Partnerschaft, Sexualität und besonders Frauen in ihrer Mutterrolle werden beleuchtet. Dabei beeindrucken der Mut und die Lebensenergie der Frauen.<br />
Die Aids-Hilfe Düsseldorf zeigt am 24. März 2010 diesen Film; im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion mit der HIV-Schwerpunktärztin Frau Dr. Ulrike Haars, zwei HIV-positiven Frauen und der Schauspielerin Miriam Lahnstein statt. Die Moderation übernimmt Harriet Langanke.</p>
<p><strong>Mittwoch, 24. März 2010, 18.00 bis 20.15 Uhr<br />
Bürgerhaus Bilk, Salzmannbau, Himmelgeister Straße 107h, Erdgeschoss, Saal, 40225 Düsseldorf<br />
Der Eintritt ist frei. </strong></p>
<p>Eine Veranstaltung in Kooperation von AIDS-Hilfe Düsseldorf e.V., Bürgerhaus Bilk, kom!ma – Verein für Frauenkommunikation e.V.,  profamilia e.V., Gleichstellungsbüro und Volkshochschule der Landeshauptstadt Düsseldorf</p>
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