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	<title>HIVNachrichten &#187; Ausstellungen/Lesungen</title>
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	<description>Aktuelles zum Thema HIV und AIDS</description>
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		<title>(Selbst ) – Portrait Abbilder und Netzwerke</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 18:49:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>editor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellungen/Lesungen]]></category>
		<category><![CDATA[Schwules Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstportrait]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Thema „Selbstportrait in der Bildenden Kunst“ zeigt das Schwule Museum Werke von zeitgenössischen Künstler_innen aus den Bereichen Fotografie, Malerei und Skulptur. Seit Anbeginn künstlerischen Schaffens beschäftigen sich bildende Künstler_innen mit dem Abbild des Menschen. Darüber hinaus ist die Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich für kreative arbeitende Menschen eine ewige Herausforderung, sei es als mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1368" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-1368" href="http://www.hivnachrichten.de/2011/11/selbst-%e2%80%93-portrait-abbilder-und-netzwerke/selbstportrait/"><img class="size-medium wp-image-1368" title="Selbstportrait" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2011/12/Selbstportrait-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Jan-Holger Mauss, B2B - Katia Kelm (2011)</p></div>
<p>Zum Thema „Selbstportrait in der Bildenden Kunst“ zeigt das Schwule Museum Werke von zeitgenössischen Künstler_innen aus den Bereichen Fotografie, Malerei und Skulptur. Seit Anbeginn künstlerischen Schaffens beschäftigen sich bildende Künstler_innen mit dem Abbild des Menschen. Darüber hinaus ist die Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich für kreative arbeitende Menschen eine ewige Herausforderung, sei es als mehr oder weniger hemmungslose Selbstinszenierung oder das Gegenteil dessen durch Verbergen der eigenen Identität. Beispielhaft bringt die Ausstellung ein größeres Ensemble von Selbstportraits von Boris von Brauchitsch, der in einer Mischung aus Selbstverliebtheit und Gnadenlosigkeit den Veränderungs- und Altersprozess der eigenen Person über einen Zeitraum von 25 Jahren verfolgt. Die Gegenposition nimmt Sascha Weidner ein, ein Fotograf der jüngeren Generation, der seine Sujets poetisch verfremdet. Dieser greift zum Mittel der Maskierung und Verschleierung zur Darstellung der eigenen Person.<br />
Eine weitere große Gruppe von Arbeiten stammt aus der Werkreihe „B2B“ des Hamburger Künstlers Jan- Holger Mauss, der über einen längeren Zeitraum über 120 Künstlerkolleg_innen gebeten hat, ihn in einem Bikini zu portraitieren. Mit „B2B“ erforscht Mauss kooperative Formen des Selbst-Portraits. Er betreibt Networking, bewegt Künstlerkolleg_innen zur Zusammenarbeit und lässt sich von ihnen in einem Netzbikini portraitieren. Diese Arbeitsweise stellt neu zur Debatte, welche Anteile Modell und Künstler an einem Portrait haben: Wer ‚macht‘ das Bild? Aus den über 120 mittlerweile entstandenen Arbeiten präsentiert Mauss im Schwulen Museum eine persönliche Auswahl und Anordnung: eine spezifische Ansicht seiner selbst – als Modell, als Kollege/Freund und als Kurator zugleich. Darüber hinaus werden ausgewählte Werke aus der Sammlung des Schwulen Museums zu sehen sein, die das übergeordnete Thema der Ausstellung aufnehmen und ergänzen.<br />
Künstler_innen-Liste : Jürgen Baldiga, Marc Brandenburg, Boris von Brauchitsch, Julius Deutschbauer, Jochen Flinzer, Andreas Fux, Caroline von Grone, Esther Haase, Silke Helmerdig, Katia Kelm, Eike Laeuen, Jan-Holger Mauss, Mark Morrisroe, Aron Neubert, Bernhard Prinz, David Robbins, Miron Schmückle, H.N. Semjon, Gerhard Spring, SUSI POP, Ingo Taubhorn, David Trullo, Wolf von Waldow, Sascha Weidner, Wrench &amp; Franks.<br />
Schwules Museum, 2. OG (Eingang 1. Hof), Mehringdamm 61, 10961 Berlin<br />
Laufzeit: 6. Oktober 2011 bis 16. Januar 2012<br />
Kurator: Ulrich Dörrie</p>
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		<title>Robert Mapplethorpe &#8211; Retrospektive</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 15:53:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>editor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellungen/Lesungen]]></category>
		<category><![CDATA[coBerlin]]></category>
		<category><![CDATA[Mapplethorpe]]></category>

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		<description><![CDATA[„I never liked photography. Not for the sake of photography. I like the object.“  (Robert Mapplethorpe)
Streng sezierend, radikal reduziert – Robert Mapplethorpes Stilleben und Porträts sind ruhige, formal vollendete Kompositionen in klinischer Reinheit. Bewegungen harmonieren bis ins Detail, makellose Köper werden zu Landschaften und explizit sexuelle Handlungen und Nacktheit zu kühlen, fast unerotischen Körperstudien, bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„I never liked photography. Not for the sake of photography. I like the object.“  (Robert Mapplethorpe)</p>
<p><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2011/02/SelfPortrait.jpg" rel="lightbox[1290]"><img class="alignleft size-medium wp-image-1291" title="SelfPortrait" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2011/02/SelfPortrait-297x300.jpg" alt="Mapplethorpe - selfportrait" width="297" height="300" /></a>Streng sezierend, radikal reduziert – Robert Mapplethorpes Stilleben und Porträts sind ruhige, formal vollendete Kompositionen in klinischer Reinheit. Bewegungen harmonieren bis ins Detail, makellose Köper werden zu Landschaften und explizit sexuelle Handlungen und Nacktheit zu kühlen, fast unerotischen Körperstudien, bei denen die technische Perfektion im Vordergrund steht. Diese auf die Spitze getriebene Ästhetisierung nimmt dem Inhalt seine Schärfe. Sie isoliert und öffnet den Blick auf das Wesentliche. Genau diese Konzentration und Sachlichkeit verleihen seinen Fotografien noch heute eine Aktualität.</p>
<p>Robert Mapplethorpe orientiert sich in seinen Fotografien an den Maßstäben des klassischen bildhauerischen Kanons. Für seine stillen Porträts und Bilder von muskulösen Männerkörpern, sexuellen Experimenten und schlichten Blumen bedient er sich kunsthistorischer Versatzstücke, die er präzise im harten Licht des Studios inszeniert. Der Körper wird Objekt, die Individualität weicht der Oberfläche und Pose, die die Skulpturen der Antike und Renaissance zitiert.</p>
<p>C/O Berlin präsentiert 187 Bilder aus dem Gesamtwerk von Robert Mapplethorpe. Die Ausstellung konzentriert sich auf seine fotografische Entwicklung, die anhand der frühen Polaroids bis hin zu den späten Stilleben und Porträts von Andy Warhol, Debbie Harry, Grace Jones und Patti Smith nachgezeichnet wird. Hier wird auch deutlich, dass das Skandalöse seiner Fotografien nur aus dem zeitlichen Kontext heraus erklärbar ist und somit allein von der Interpretation des Betrachters abhängt.</p>
<p>Die Ausstellung schöpft aus dem Fundus der New Yorker Robert Mapplethorpe Foundation und wurde in Kooperation mit dem NRW Forum Düsseldorf zusammengestellt.</p>
<p>Die Ausstellung läuft vom 22. Januar bis 27. März 2011</p>
<p>C/O Berlin<br />
Oranienburger Str 35/36 . 10117 Berlin<br />
Tel 030 28 09 19 25 . info@co-berlin.com<br />
Täglich 11 — 20 Uhr . Eintritt 10/ermäßigt 5 Euro</p>
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		<title>Ich komm mir vor wie ‘ne Witzfigur! 50 Jahre Ralf König</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 23:12:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ufa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellungen/Lesungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst + Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ralf König]]></category>
		<category><![CDATA[Schwules Museum]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Jahrzehnten sind die Knollennasen Wegbegleiter der Schwulen, sie leiden und tucken, sie feiern und vögeln, sie trauern und altern mit ihnen. Sein Bild der Schwulenszene als Mittelpunkt des Universums, um das ein paar tragische Frauengestalten und dumpfe Hetero-Männer wie Trabanten kreisen, hat Generationen von Schwulen und Lesben nicht nur Spaß sondern auch Mut gemacht.
Inzwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/07/RalfKoenigK.jpg" rel="lightbox[1136]"><img class="alignleft size-medium wp-image-1137" title="RalfKoenigK" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/07/RalfKoenigK-252x300.jpg" alt="" width="252" height="300" /></a>Seit Jahrzehnten sind die Knollennasen Wegbegleiter der Schwulen, sie leiden und tucken, sie feiern und vögeln, sie trauern und altern mit ihnen. Sein Bild der Schwulenszene als Mittelpunkt des Universums, um das ein paar tragische Frauengestalten und dumpfe Hetero-Männer wie Trabanten kreisen, hat Generationen von Schwulen und Lesben nicht nur Spaß sondern auch Mut gemacht.<br />
Inzwischen bevölkern Königs Knollennasen die gesamte Weltgeschichte, von der Bibel, über die Antike und die Renaissance bis in die Gegenwart. Die gnadenlose Respektlosigkeit ist in Königs Werk über die Jahre einer subtilen Ironie gewichen, aber noch immer versteht er seine Comics und „Graphic Novels“ als State–ments zu gesellschaftspolitischen Fragen.<br />
»Ich kann wunderbar abschalten und auch wochenlang ohne jede Knollennase rumlaufen«, behauptet Ralf König. Doch schon diese Aussage zeigt, dass er im Innersten doch unter Knollennasen zu Hause ist, ihre Träume träumt, ihre Musik hört, mit ihnen lebt und leidet. Ihre Geschichten sind nicht erdacht und dann notiert, sondern miterlebt. »Ich mach&#8217; es wie ein Regisseur, der kein Drehbuch hat, aber schon mal anfängt zu filmen«, so König, der damit eintaucht in die Ereignisse und sich als schnell zeichnender Chronist überraschen lässt vom Verlauf der Handlung: »Ich weiß manchmal gar nicht, was auf der nächsten Seite passiert und das macht mir selber Spaß und erhält die Spannung.«<br />
Am Ende stehen Werke, die fast filmisch ihre Botschaften transportieren, den Leser mit schnellen Schnitten und Rückblenden packen und mitreißen. Die Botschaften sind oft schrill, respektlos und aberwitzig verpackt – denn Ralf König hat seine ureigene Art der Diplomatie entwickelt –, aber sie sind immer zutiefst human, werben für Toleranz und Lebenslust, Aufklärung und Verantwortung und nicht zuletzt für sich selbst: für intelligente, entwaffnend witzige Comics. Für sein ehrenamtliches Engagement in der schwul-lesbischen Szene erhielt Ralf König am 3. Juli 2010 die Kompassnadel des Schwulen Netzwerks NRW und der Aidshilfe NRW.<br />
Passend zu seinem  50. Geburtstag präsentiert das Schwule Museum Ausschnitte aus der Welt Ralf Königs. Zugegen sein werden die Stars aus Königs Feder, aber auch eine ganze Reihe ziemlich unbekannter Gestalten. Neue Facetten und Raritäten treffen auf Klassiker, die längst den Sektor der Merchandising-Produkte für sich erschlossen haben: Teddys als Schlüsselanhänger, Kondome des Grauens aus Glas, Knollennasen als Wanduhren, auf Weinflaschen oder Telefonkarten…<br />
Der Blickwinkel ist ein ungewohnter, denn das Universum der Knollennasen wird ein erstes Mal ganz „wissenschaftlich“ erforscht: Wo finden sich die Objekte der Begierde, welche Rolle spielen Frauen und Haustiere, wie steht es um die Religion oder um den alten Streit zwischen Tunten und Lederkerlen? Die Ausstellung im Schwulen Museum – basierend auf der Sammlung Mario Russo – gibt ab dem 14. Juli Antworten auf solch existentielle Fragen.</p>
<p><strong>Schwules Museum, 2. OG (Eingang 1. Hof),<br />
Mehringdamm 61, 10961 Berlin<br />
14. Juli bis 4. Oktober 2010</strong></p>
<p>Rahmenprogramm zur Ausstellung</p>
<p>Lesungen mit Ralf König:<br />
● Mi. 14. Juli 2010, 19.00 Uhr, Comic-Lesung<br />
● Sa. 28. August 2010, ca. 19.30, 20.30, 21.30 Uhr, BESONDERER HINWEIS: Comic-Lesung während der Langen Nacht der Museen<br />
● Do. 30. September 2010, 19.00 Uhr, Buchpräsentation „Antityp“<br />
Lesungen mit Boris von Brauchitsch:<br />
● Do. 29. Juli 2010, 19.00 Uhr, Buchpräsentation „Die Welt der Knollennasen. Eine sozio-rhinologische Untersuchung“</p>
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		<title>Robert Mapplethorpe Eine Retrospektive</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 17:36:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>editor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellungen/Lesungen]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Mapplethorpe]]></category>

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		<description><![CDATA[6. Februar &#8211; 15. August 2010, NRW-Forum Kultur und Wirtschaft, Düsseldorf
Der 1946 geborene und 1989 verstorbene Robert Mapplethorpe ist einer der wenigen Künstler, denen es vergönnt ist, weit über die Grenzen der Kunstwelt hinaus bekannt zu werden. Er dominierte die Fotoszene des ausgehenden 20. Jahrhunderts und öffnete den Weg zur Anerkennung der Fotografie als Kunstform, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>6. Februar &#8211; 15. August 2010, NRW-Forum Kultur und Wirtschaft, Düsseldorf</h3>
<div id="attachment_972" class="wp-caption alignleft" style="width: 252px"><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/02/MApplethorpeSelfportrait1988.jpg" rel="lightbox[971]"><img class="size-medium wp-image-972" title="MApplethorpeSelfportrait1988" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/02/MApplethorpeSelfportrait1988-242x300.jpg" alt="" width="242" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Robert Mapplethorpe Selfportrait 1988 C Robert Mapplethorpe Foundation</p></div>
<p>Der 1946 geborene und 1989 verstorbene Robert Mapplethorpe ist einer der wenigen Künstler, denen es vergönnt ist, weit über die Grenzen der Kunstwelt hinaus bekannt zu werden. Er dominierte die Fotoszene des ausgehenden 20. Jahrhunderts und öffnete den Weg zur Anerkennung der Fotografie als Kunstform, er verankerte das homosexuelle Sujet in der Massenkultur; er entwarf in der Fotografie ein klassizistisches Bild vom meist männlichen Körper, das Eingang in die kommerzielle Fotografie fand.   Die Ausstellung im NRW-Forum umfaßt alle Bereiche Mapplethorpes Schaffen wie Portraits und Selbstportraits, Homosexualität, Aktfotografien, Blumenaufnahmen und als Quintessenz die fotografischen Aufnahmen von Skulpturen; sie schließt die frühen Polaroids ein.   Die Ausstellung ordnet die Fotografien nach Themen wie   - Robert Mapplethorpe und Patti Smith - Cocks and Flowers - Faces and Bodies - Black Men and White Women<br />
Diese Zusammenstellung zeigt Robert Mapplethorpe &#8211; bei allen offensichtlichen Rückgriffen auf die Schönheitsideale der Renaissance wie auf die fotografische Historie von Wilhelm von Gloeden bis Man Ray &#8211; als einen Künstler, der in seiner Zeit verankert war.  Die Auswahl von 150 Fotografien umspannt frühe Polaroids von 1973 bis hin zu seinen letzten Selbstportraits aus dem Jahr 1988, die ihn bereits gezeichnet vom nahen Tod zeigen, und präsentiert viele bekannte, geradezu ikonische Motive aber auch bislang nie oder nur selten gezeigte Arbeiten. Sie schöpft aus dem Fundus der New Yorker Robert Mapplethorpe Foundation.</p>
<p><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/02/MApplethorpeBlackBook.jpg" rel="lightbox[971]"><img class="alignright size-full wp-image-973" title="MApplethorpeBlackBook" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/02/MApplethorpeBlackBook.jpg" alt="" width="200" height="213" /></a>Buch zur Ausstellung: Eigens zu dieser Retrospektive legt der Münchener Schirmer-Mosel Verlag Katalog »Robert Mapplethorpe &#8211; The Black Book«, der zuerst 1988 erschien, neu auf, zum Preis von 29,80.</p>
<p>Dauer: 06.02. &#8211; 15.08.2010<br />
Öffnungszeiten: Di-So 11-20, Fri 11-24<br />
NRW-Forum Kultur und Wirtschaft,  Ehrenhof 2 , 40479 Düsseldorf,  Deutschland</p>
<p><a href="http://www.nrw-forum.de" target="_self">www.nrw-forum.de</a></p>
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		<title>Rio Reiser: Allein unter Heteros</title>
		<link>http://www.hivnachrichten.de/2010/01/rio-reiser-allein-unter-heteros/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 19:31:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>editor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellungen/Lesungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rio Reiser]]></category>
		<category><![CDATA[Schwules Museum]]></category>

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		<description><![CDATA[10.01. &#8211; 01.03. 2010 , Schwules Museum Berlin

Das Schwule Museum ehrt mit einer Kabinettausstellung den deutschen Sänger und Songschreiber Rio Reiser, der am 9. Januar 2010 60 Jahre alt geworden wäre. Rio Reiser wurde am 9.1.1950 als Ralph Christian Möbius in Berlin geboren. Er starb am 20.8.1996 in Fresenhagen in Nordfriesland. Rio Reiser war von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>10.01. &#8211; 01.03. 2010 , Schwules Museum Berlin<br />
</strong></h3>
<p><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/01/RioReiser_RioReiserArchiv.jpg" rel="lightbox[891]"><img class="alignleft size-full wp-image-892" title="RioReiser_RioReiserArchiv" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/01/RioReiser_RioReiserArchiv.jpg" alt="" width="300" height="203" /></a><strong>Das Schwule Museum ehrt mit einer Kabinettausstellung den deutschen Sänger und Songschreiber Rio Reiser, der am 9. Januar 2010 60 Jahre alt geworden wäre.</strong> Rio Reiser wurde am 9.1.1950 als Ralph Christian Möbius in Berlin geboren. Er starb am 20.8.1996 in Fresenhagen in Nordfriesland. Rio Reiser war von 1970 bis 1985 Sänger und Haupttexter der Band „Ton, Steine, Scherben“. Nach Auflösung der Band setzte er seine musikalische Karriere als Solokünstler fort. Seine bekanntesten Lieder waren die Hausbesetzerhymne „Rauch-Haus-Song“, „Macht kaputt, was Euch kaputtmacht“, „Keine Macht für Niemand“ von den „Scherben“ sowie „König von Deutschland“, „Dr. Sommer“ und „Junimond“ aus seiner Solozeit.<br />
Jenseits seiner Vernetzung in der Anarcho-Polit-Szene war Rio Reiser einer der am meisten stilbildenden deutschen Rock-Musiker. Von seinen Songs gibt es zahlreiche Cover-Versionen, u.a. von Herbert Grönemeyer, Ulla Meinecke, Marianne Rosenberg, Xavier Naidoo, in jüngster Zeit von „Echt“ und Jan Delay.<br />
Obwohl sich Rio früh im Umfeld der Band und seiner Familie als schwul geoutet hat, ist seine Homosexualität wenig bekannt. Die 24-Stunden-Präsenz der überwiegend heterosexuellen Scherbentruppe ließ ihm wenig Zeit, sich an einem „schwulen Leben“ zu beteiligen. Insofern war die Mitwirkung an den Projekten der Theatergruppe „Brühwarm“ in Hamburg (1977/1978) für ihn ein willkommener Ausflug in andere Welten.<br />
Das Schwule Museum zeigt neben zahlreichen Dokumenten aus dem Leben des Musikers auch privates: Tagebuchaufzeichnungen und eine Gruppe von 42 Polaroidfotos, von Rio Reiser selbst auf-genommen. Die Ausstellung wird durch Leihgaben großzügig unterstützt vom Rio-Reiser-Archiv in Fresenhagen und Berlin.<br />
<strong><br />
<span style="font-weight: normal;">* Der Titel der Ausstellung ist mit freundlicher Zustimmung des Regisseurs entlehnt dem Film „Ich kenne keinen – allein unter Heteros“ von Jochen Hick.</span></strong></p>
<p><strong>Schwules</strong><strong> Museum, EG (Kabinett), Mehringdamm 61, 10961 Berlin<br />
10. Januar bis 1. März 2010</strong></p>
<p><strong>Kurator:</strong> Ulrich Dörrie</p>
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		<title>Konrad Lutz Preis  Wanderausstellung</title>
		<link>http://www.hivnachrichten.de/2009/04/konrad-lutz-preis-wanderausstellung/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 19:55:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>editor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellungen/Lesungen]]></category>
		<category><![CDATA[Konrad Lutz Preis]]></category>

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		<description><![CDATA[Die 14 Bilder des VII. Konrad Lutz Preises, die 2008 während der Münchner Aidstage ausgezeichnet wurden, sind im Rahmen einer Wanderausstellung auf  Tour.
Die nächsten Stationen sind:
Hannover, 17.03.09 &#8211; 03.05.09
Medizinische Hochschule Hannover
Zentrum Innere Medizin
Klinik für Immunologie u. Rheumatologie
Carl-Neuberg-Straße 1 30625 Hannover
(Das Haus ist durchgehend geöffnet)
Osnabrück, 08.05.09 &#8211; 16.06.09
Forum am Dom
Di. &#8211; So. , 10 &#8211; 18 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die 14 Bilder des VII. Konrad Lutz Preises, die 2008 während der Münchner Aidstage ausgezeichnet wurden, sind im Rahmen einer Wanderausstellung auf  Tour.</strong><br />
Die nächsten Stationen sind:<br />
Hannover, 17.03.09 &#8211; 03.05.09<br />
Medizinische Hochschule Hannover<br />
Zentrum Innere Medizin<br />
Klinik für Immunologie u. Rheumatologie<br />
Carl-Neuberg-Straße 1 30625 Hannover<br />
(Das Haus ist durchgehend geöffnet)<br />
Osnabrück, 08.05.09 &#8211; 16.06.09<br />
Forum am Dom<br />
Di. &#8211; So. , 10 &#8211; 18 Uhr<br />
Weitere Stationen sind in Frankfurt am Main, Berlin und Köln geplant.</p>
<h3><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/04/klpviii.jpg" rel="lightbox[404]"><img class="alignleft size-full wp-image-405" title="klpviii" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/04/klpviii.jpg" alt="klpviii" width="259" height="184" /></a>VIII. Konrad Lutz Preis</h3>
<p>2009 hat der Gestaltungswettbewerb für HIV-Positive und Ihr engstes Umfeld das Motto: „Sag’ jetzt nichts.“<br />
„Der Konrad Lutz Preis fordert vor allem zum Wahrnehmen auf. Wir nehmen dann wahr, wenn wir uns öffnen, unsere Sinne schärfen und uns auf das wahrzunehmende Objekt einlassen. Wir betrachten ein Bild, lassen es ohne Vorurteile auf uns wirken und denken nach – ohne zu sprechen. Das drückt die Aufforderung ‚Sag’ jetzt nichts.’ aus. Das Motto gibt auch die Betroffenheit wieder, die uns angesichts der Immunschwächekrankheit AIDS erfasst. Laut UNAIDS lebten im Jahr 2007 über 33 Millionen Menschen weltweit mit HIV / AIDS, etwa 2,7 Millionen haben sich neu infiziert und unvorstellbare 2,1 Millionen sind an der Krankheit gestorben. Diese Zahlen machen uns sprachlos und nachdenklich.“. Claudia Roth, amtierende Schirmherrin des Konrad Lutz Preises und Bundesvorsitzende von Bündnis 90 / Die Grünen zum diesjährigen Motto.<br />
Mitmachen können alle Personen, die selbst von HIV oder AIDS betroffen sind, oder einem Menschen nahe stehen, der infiziert ist.<br />
Einsendeschluss ist der 15.11.2009; es ist also noch etwas Zeit für Ideensammlung und künstlerische Entfaltung.<br />
<a href="http://www.sag-jetzt-nichts.de" target="_blank">www.sag-jetzt-nichts.de</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zwischen allen Stühlen – wie es sich gehört</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 19:01:16 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Golo Mann]]></category>
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		<description><![CDATA[Golo Mann 27.3.1909 – 7.4.1994
Hommage zum 100. Geburtstag im Schwulen Museum Berlin
Golo Mann galt bislang als nichtpraktizierender Homosexueller. Mehr wollten ihm seine Biographen nicht zugestehen. Dabei konnte man doch in den Tagebüchern Thomas Manns lesen, welche Freunde Golo nach Hause brachte. Manchmal fand auch Thomas Mann sie ausgesprochen anziehend. Golo Mann war immer sehr diskret, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/04/golomann2.jpg" rel="lightbox[373]"><img class="alignleft size-full wp-image-374" title="golomann2" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/04/golomann2.jpg" alt="golomann2" width="200" height="308" /></a>Golo Mann 27.3.1909 – 7.4.1994</h4>
<h4>Hommage zum 100. Geburtstag im Schwulen Museum Berlin</h4>
<p>Golo Mann galt bislang als nichtpraktizierender Homosexueller. Mehr wollten ihm seine Biographen nicht zugestehen. Dabei konnte man doch in den Tagebüchern Thomas Manns lesen, welche Freunde Golo nach Hause brachte. Manchmal fand auch Thomas Mann sie ausgesprochen anziehend. Golo Mann war immer sehr diskret, nur in Briefen an seinen Freund Manuel Gasser wurde er deutlicher und gestand Sehnsüchte und Affären ein. Die Ausstellung im Schwulen Museum verfolgt diese Spuren. In einer Rauminszenierung wird Golo Manns Jugend und das familiäre Umfeld dargestellt. Im Mittelpunkt steht das schwierige Verhältnis zum Vater, das sein Leben nachdrücklich prägte. Auch das Verhältnis zu den Geschwistern war nicht immer einfach. Klaus und Erika waren die bewunderten Älteren, die sich dem Jüngeren aber nur dann widmeten, wenn sie gerade Lust hatten. Vater und Mutter bescheinigte Golo Mann, keinerlei Ahnung von Pädagogik gehabt zu haben. Seine Erziehung fand dann im Internat Salem statt. Aber auch dort, inmitten all der körperlichen Ertüchtigung, saß er mit seinen musischen Vorlieben zwischen allen Stühlen. Dieser Zustand hielt zeitlebens an. Immer fühlte er sich fremd, nicht zugehörig.<br />
Wolfgang This vom Schwulen Museum empfiehlt die zeitgleich erscheinende Biographie Golo Manns von Tilmann Lahme (Fischer Verlag).<br />
Ausstellung  vom 27. März – 29. Juni 2009<br />
Schwules Museum, Mehringdamm 61, 10961 Berlin<br />
www.schwulesmuseum.de</p>
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		<title>“Stille Heldinnen – Afrikas Großmütter im Kampf gegen HIV/AIDS&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 18:55:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>editor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellungen/Lesungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[stille Heldinnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine von HelpAge Deutschland präsentierte Fotoausstellung mit Fotografien von Christoph Gödan zeigt ein anderes Gesicht des demografischen Wandels. 
Auch in Afrika werden die Menschen immer älter. Diese vergessene Generation gehört zu den Ärmsten der Armen. Weil ihre Kinder an AIDS sterben, sorgen vor allem die Großmütter für die Enkelkinder. Die Hälfte der heute zwölf Millionen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine von HelpAge Deutschland präsentierte Fotoausstellung mit Fotografien von Christoph Gödan zeigt ein anderes Gesicht des demografischen Wandels. </strong></p>
<p><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/04/stilleheldinnen.jpg" rel="lightbox[366]"><img class="alignleft size-full wp-image-368" title="stilleheldinnen" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/04/stilleheldinnen.jpg" alt="stilleheldinnen" width="300" height="300" /></a>Auch in Afrika werden die Menschen immer älter. Diese vergessene Generation gehört zu den Ärmsten der Armen. Weil ihre Kinder an AIDS sterben, sorgen vor allem die Großmütter für die Enkelkinder. Die Hälfte der heute zwölf Millionen AIDS-Waisen Afrikas wächst bei ihren Großeltern auf. Christoph Gödans großformatige Portraits der Großmütter und ihrer Enkelkinder geben der unsichtbaren Generation ein Gesicht und drücken vor allem eines aus: ihre Würde im Kampf gegen die Krankheit.<br />
Die Ausstellung besteht aus 32 Fotos (60 x 80), 10 Tafeln mit kurzen Zitaten der portraitierten Frauen und verschiedenen ergänzenden Displays mit Informationen zu den Projekten und zu HelpAge Deutschland. Die Ausstellung kann bei HelpAge Deutschland entliehen werden. Konditionen auf Anfrage.<br />
Christoph Gödan, geboren 1963, studierte Fotografie in Bielefeld bei Jörg Boström und Jürgen Heinemann. In den 1990-er Jahren wurde Gödan bekannt durch seine Reportagen über die Kriegs- und Nachkriegsgebieten auf dem Balkan. Als freier Berufsfotograf arbeitet er u.a. für FOCUS, Der Spiegel, die tageszeitung, Die Zeit, DU, Greenpeace-Magazin, Neue Zürcher Zeitung und Stern. Gödan lebt in Osnabrück. Er wird vertreten durch die Fotoagentur &#8220;laif&#8221;.<br />
Das Fotoprojekt: Mit einem Stipendium des Kulturwerks der Verwertungsgesellschaft Bildkunst bereiste er mehrere Monate die Länder Tansania und Südafrika und portraitierte mit seiner Mittelformat-Kamera das Leben von über 50 Großeltern-Familien in Projekten, die von HelpAge Deutschland unterstützt werden. Sein Thema waren alte Menschen, die mit ihren in Folge der AIDS-Epidemie verwaisten Enkelkindern zusammenleben.</p>
<p>Termine 2009<br />
29. März &#8211; 26. April, Bonn<br />
29. April &#8211; 15. Mai, Bremen<br />
08. Juni &#8211; 10. Juni, Leipzig, Dt.Seniorentag<br />
Weitere Ausstellungen sind in Planung</p>
<p><a href="http://www.HelpAge.de" target="_blank">www.HelpAge.de</a></p>
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		<title>Leben mit AIDS in Afrika</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 18:48:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>editor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellungen/Lesungen]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[AIDS]]></category>
		<category><![CDATA[Lutz van Dijk]]></category>

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		<description><![CDATA[Jugendbuchautor Lutz van Dijk liest in Bochum
Der in Südafrika lebende Jugendbuchautor Lutz van Dijk wird am Mittwoch, 22. April, im Rahmen einer Lesung seine Bücher über das Leben mit AIDS in Afrika im Bahnhof-Langendreer in Bochum vorstellen. Im dortigen Studio 108 wird der renommierte Schriftsteller zudem über das von ihm initiierte Projekt HOKISA, einem Haus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Jugendbuchautor Lutz van Dijk liest in Bochum</h4>
<p><strong><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/04/lutz-van-dijkk.jpg" rel="lightbox[359]"><img class="alignleft size-full wp-image-360" title="lutz-van-dijkk" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/04/lutz-van-dijkk.jpg" alt="lutz-van-dijkk" width="200" height="267" /></a>Der in Südafrika lebende Jugendbuchautor Lutz van Dijk wird am Mittwoch, 22. April, im Rahmen einer Lesung seine Bücher über das Leben mit AIDS in Afrika im Bahnhof-Langendreer in Bochum vorstellen. Im dortigen Studio 108 wird der renommierte Schriftsteller zudem über das von ihm initiierte Projekt HOKISA, einem Haus für von HIV und AIDS betroffene Kinder und Jugendliche in Kapstadt, informieren. </strong></p>
<p>Lutz van Dijk wird in Bochum am 22. April ab 19:30 Uhr hauptsächlich seine Romane und Texte, die sich mit Afrika beschäftigen, vorstellen: “Township Blues” erzählt die Geschichte von Thina, ihrem Leben im Township Guguletu, der an ihr verübten Vergewaltigung und ihrer großen Angst, dadurch mit HIV infiziert worden zu sein. Im Roman “Themba” wird der spannende Aufstieg eines armen Jungen in die Nationalelf seines Landes Südafrika beschrieben, wo 2010 zum ersten Mal eine Weltmeisterschaft auf afrikanischem Boden stattfinden soll. Themba, ein in Südafrika geläufiger Name für Jungen, bedeutet &#8220;Hoffnung&#8221; in der Sprache der Xhosa. Das Buch berichtet über sexualisierte Gewalt und AIDS im südafrikanischen Alltag, aber auch von Aufbegehren und Mut sowie der Liebe Thembas zu dessen jüngerer Schwester Nomtha. Gleichzeitig mit diesen einschneidenden Lebensberichten erzählt der Schriftsteller auch Geschichten von Freundschaft und Zuneigung, die die Kraft geben, der gesellschaftlichen Gewalt zu begegnen und deren Folgen verarbeiten zu können.</p>
<p>Für seine Romane führt Lutz van Dijk stets umfangreiche Recherchen vor Ort durch. Mit besonderem Feingefühl hält der Autor die Balance zwischen Sachlichkeit, emotionaler Betroffenheit und der realistischen Darstellung des Lebens in Südafrika. So erhielt “Township Blues” 2001 den Gustav-Heinemann Friedenspreis für Kinder- und Jugendbücher. Der Autor geht in Europa wie in Südafrika mit seinen Romanen auf Lesereisen. ?Township Blues„ ist auf diese Weise zur Schullektüre in Südafrika geworden. Auch seine &#8220;Geschichte Afrikas&#8221; spricht besonders junge Menschen an. Die Lektüre, die ein Gegenbild zum &#8220;Schwarzen Kontinent&#8221; vermittelt, ist jedoch für Interessierte aller Altersgruppen bereichernd. Im Zentrum der Betrachtung von der Frühgeschichte bis in unsere Tage stehen die Menschen des<br />
Kontinents Afrika.<br />
Lutz van Dijk wird in Bochum auch einen autobiografischen Text über seine Gründe vorstellen, nach Afrika gegangen zu sein sowie über sein Leben und die Arbeit mit AIDS-Waisen.<br />
Die “Regenbogennation” könne eine der fortschrittlichsten Verfassungen gerade auch bezüglich Minderheitenrechte vorweisen, so der Autor. Wie das Leben von homosexuellen Frauen und Männern im Alltag aussieht &#8211; auch darüber berichtet Lutz van Dijk.</p>
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