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	<title>HIVNachrichten &#187; Sport</title>
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	<description>Aktuelles zum Thema HIV und AIDS</description>
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		<title>Marathonprojekt „B42”</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 17:13:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ufa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[HIV-positiv und Marathonlaufen? Das geht: 20 HIV-positive Frauen und Männer haben in einer einjährigen Vorbereitungsphase die Möglichkeit, unter professioneller Anleitung von Laufexperten und dem Team Joachim Franz für den Berlin-Marathon 2012 zu trainieren. Bewerben können sich Interessierte aus ganz Deutschland entsprechend den Teilnahmebedingungen: volljährig, HIV-positiv, nicht schwanger (Bewerbungsschluss: 31. Juli 2011).  Regelmäßige ärztliche Kontrollen des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1311" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2011/07/LaeuferInnen.jpg" rel="lightbox[1310]"><img class="size-medium wp-image-1311" title="LaeuferInnen" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2011/07/LaeuferInnen-300x244.jpg" alt="" width="300" height="244" /></a><p class="wp-caption-text">(Foto: Abbott)</p></div>
<p>HIV-positiv und Marathonlaufen? Das geht: 20 HIV-positive Frauen und Männer haben in einer einjährigen Vorbereitungsphase die Möglichkeit, unter professioneller Anleitung von Laufexperten und dem Team Joachim Franz für den Berlin-Marathon 2012 zu trainieren. Bewerben können sich Interessierte aus ganz Deutschland entsprechend den Teilnahmebedingungen: volljährig, HIV-positiv, nicht schwanger (Bewerbungsschluss: 31. Juli 2011).  Regelmäßige ärztliche Kontrollen des Gesundheitszustandes der Läufer sind fester Bestandteil des Programms. Auf Wunsch bekommen die TeilnehmerInnen einen Helferläufer zur Seite gestellt, mit dem sie sich regelmäßig zum Laufen treffen können . Die Teilnahme an der gesamten Initiative ist für die Läufer kostenlos. Das Pharmaunternehmen Abbott möchte mit seiner Initiative HIV-PatientInnen dazu ermutigen, über ihre vermeintlichen Grenzen hinauszuwachsen. Ziel ist es, ihnen durch den Lauf die Möglichkeit zu geben, Gesicht zu zeigen und damit mehr Akzeptanz für das Thema HIV und AIDS in der Öffentlichkeit zu schaffen . Seit 2010 unterstützt die Deutsche AIDS-Stiftung als Partner das Projekt.</p>
<p>Die Initiative im Internet: www.42kmplus.de</p>
<p>Joachim Franz wurde als „Europäer des Jahres 2009“ für sein weltweites Engagement gegen HIV/AIDS ausgezeichnet und ist seit vielen Jahren Partner von Abbott. Sein Team nutzt den Sport als Kommunikationsmittel und Weltsprache, um die Öffentlichkeit mit immer wieder neuen Ideen zu mehr Engagement, Akzeptanz, Integration und Eigeninitiative aufzufordern. Mit Erfolg, denn weltweit beteiligen sich zwischenzeitlich mehr als 1000 Menschen an jeder seiner „world aids awareness expeditions“ (www.waae.de), auch HIV-positive und nicht-positive Marathonläufer des „B42-Teams“.</p>
<p><strong> </strong></p>
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		<title>Laufend ein Zeichen für HIV-positive Menschen setzen</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 20:10:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>editor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine HIV-Infektion sollte nicht daran hindern, große Ziele zu verfolgen und Außergewöhnliches zu leisten. Die Idee einmal im Leben einen Halb-Marathon oder Marathon zu laufen, haben viele. Es tatsächlich auch zu tun und ein damit verbundenes intensives Training auf sich zu nehmen, das ist schon seltener.
Einige HIV-positive Frauen und Männer machten damit ernst und haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine HIV-Infektion sollte nicht daran hindern, große Ziele zu verfolgen und Außergewöhnliches zu leisten. Die Idee einmal im Leben einen Halb-Marathon oder Marathon zu laufen, haben viele. Es tatsächlich auch zu tun und ein damit verbundenes intensives Training auf sich zu nehmen, das ist schon seltener.<br />
Einige HIV-positive Frauen und Männer machten damit ernst und haben auf die Ausschreibungen des Gesundheitsunternehmens Abbott im Jahr 2007 und erneut 2009 reagiert, um sich in einem Team von HIV-Positiven und Nichtbetroffenen auf den Marathon vorzubereiten.<br />
<strong>Das B42-Team: HIV-Positive &amp; Friends</strong><br />
Am 28. September 2008 ging die erste Staffel beim Berlin-Marathon an den Start.<br />
Am 7. August 2010 war es für die zweite Staffel in Köln so weit. Unter dem Motto &#8220;Be part of it!&#8221; hatten 20 HIV-Positive 10 Monate trainiert mit dem Ziel, am Marathon der „VIII. Gay Games Cologne“ mit dabei zu sein. Um die Betroffenen bei ihrem Training zu unterstützen, wurde ihnen jeweils ein „Helferläufer“ aus ihrer Umgebung zur Seite gestellt. Zum Teil handelte es sich um nichtbetroffene Läufer, aber auch um Teilnehmer der ersten Gruppe, die 2008 den Berlin-Marathon bestritten hatten.<br />
Intensive medizinische und sportliche Vorbereitung haben HIV-Positive, die zuvor nur wenig oder keine Laufsporterfahrung hatten, für den Marathon beziehungsweise den Halbmarathon fit gemacht.<br />
Die Initiative wurde vom Gesundheitsunternehmen Abbott ins Leben gerufen, begleitet vom Extremsportler Joachim Franz und sein Team. Er setzt sich mit seinen Sport-Events – zum Beispiel die „2009 Cape2Cape – world aids awareness expedition“ &#8211; in vielen Teilen der Welt für mehr Toleranz im Umgang mit HIV und AIDS ein. Als weitere Unterstützer konnte unter anderem die Deutsche Aids-Stiftung für das B42-Projekt gewonnen werden.<br />
Den Teilnehmenden des Marathon-Projektes ist es wichtig, neben der eigenen sportlichen Leistung ein Zeichen zu setzen für mehr Toleranz, Offenheit und Weitsichtigkeit im Umgang mit HIV/AIDS und gemeinsam Brücken zu bauen gegen Stigmatisierung und Ausgrenzung.<br />
<strong>Wie alles begann</strong><br />
Mitglieder des Projektes „Die 42KM von Berlin“, darunter 20 HIV-Positive, Helferläufer und die Initiatoren, trafen sich zum ersten Mal im November 2007. Ich war bei der ersten Laufstaffel ebenfalls dabei. Man lernte sich kennen und begann mit dem Training. Kennenlernen hieß dabei auch offen über die eigene HIV-Geschichte und den ganz unterschiedlichen Erfahrungen im Leben mit HIV zu sprechen. Für viele war dies eine ganz neue Erfahrung, denn eine HIV-Infektion führt aufgrund vieler Vorurteile eher zu Schweigen und zur Isolation.</p>
<p><strong>Über sich selbst hinauswachsen</strong></p>
<div id="attachment_1318" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-1318" href="http://www.hivnachrichten.de/2011/07/laufend-ein-zeichen-fur-hiv-positive-menschen-setzen/berlin2008/"><img class="size-medium wp-image-1318" title="Berlin2008" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2011/07/Berlin2008-300x183.jpg" alt="" width="300" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Berlin-Marathon 28. September 2008, B42-Mitglieder sind am Ziel (Foto: Abbott)</p></div>
<p>„Der Weg ist das Ziel“. Unter diesem Motto machten wir uns an das von Joachim Franz und den Mitarbeiter/innen von Abbott entwickelte Trainingsprogramm. Anhand der persönlichen Leistungswerte wurde ein individueller Trainingsplan entwickelt. Von 5 km bis zu 50 km Lauftraining in der Woche war das Ziel, dazu noch Kräftigungs- und Dehnungsübungen sowie entsprechendes Ausdauertraining.<br />
Ein medizinischer Check-up vom behandelnden HIV-Behandler war Teil des Pflichtprogramms. Ein hohes Maß an Disziplin war gefordert, denn es war</p>
<p>nicht so einfach das Lauftempo optimal auf die Herzfrequenz anzupassen und das entsprechende Laufpensum über ein Jahr hinweg auch durchzuhalten. Ebenfalls gab es wichtige Hinweise zur Ernährung, wie man optimal den Kohlehydrat-Speicher vor einem Lauf auffüllt, optimal mit Energie-Drinks während dem Lauf umgeht, reichlich Flüssigkeit mit Natrium, Calcium und Magnesium zu sich nimmt, die eigenen Essgewohnheiten überprüft und auf fettarme und kohlehydratreiche, frisch und abwechslungsreiche sowie naturbelassene Nahrung achtet.<br />
Das B42-Team zeigte beim Berlin Marathon am 28. September 2008, welches sportliche Vermögen in HIV-Positiven steckt.</p>
<p>Der erfolgreichen ersten Staffel folgte eine zweite, das Projekt „42 km of Cologne &#8211; Be part of it&#8221;.<br />
<strong>„B42 &#8211; Be part of it&#8221; &#8211; am Start in Köln</strong></p>
<div id="attachment_1319" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-1319" href="http://www.hivnachrichten.de/2011/07/laufend-ein-zeichen-fur-hiv-positive-menschen-setzen/koln2010/"><img class="size-medium wp-image-1319" title="Koln2010" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2011/07/Koln2010-300x147.jpg" alt="" width="300" height="147" /></a><p class="wp-caption-text">: B42-Team am Start bei dem Marathon im Rahmen der Gay-Games 2010 in Köln (Foto: Abbott)</p></div>
<p>Treffpunkt früh morgens am 7. August 2010 war das B42-Zelt auf dem Wiener Platz in Köln-Mülheim. Die Nervosität war spürbar: Die Kleidung wurde nochmals geprüft, die Schuhbändel festgezogen und die Startnummer und Gel-Pakete am Gürtel befestigt. Bereits am Tag zuvor wurde abgesprochen wer welches Tempo läuft und mit wem. Dann war es Zeit für das Gruppenfoto. Als B42-Friend war ich nicht mit am Start, wollte aber unbedingt bei dem spannenden Ereignis mit dabei sein und vom Straßenrand zusammen mit meiner Freundin Kerstin die Läuferinnen und Läufer anspornen.</p>
<p>Unter den rund 1750 Läuferinnen und Läufer waren 12 HIV-Positive, 11 Helferläufer/innen und 4 Mitarbeiter/innen der Firma Abbott des B42-Projektes mit am Start. Einer der Helferläufer war Ralph Ehrlich aus Berlin. Er war mit mir auch einer der Teilnehmenden ersten Staffel und wollte das einst entgegengebrachte Engagement weitergeben. Rückblickend stellt er fest: „Alleine hätte ich es in Berlin nicht ins Ziel geschafft. Ich habe mich so gut gefühlt, als ich durch das Ziel gelaufen bin; dieses Jahr wollte ich jemanden helfen, das auch zu schaffen.“<br />
Das Wetter war hervorragend, die Sonne schien und auch das Gedrängel im Startbereich hielt sich in Grenzen. Von den 22 Mitgliedern des B42-Teams haben sich fünf vorab beziehungsweise während des Laufs entschieden „nur“ den Halbmarathon zu laufen. Geduldig warteten einige B42-Friends und Fans im Zielbereich und jubelten den einlaufenden Marathonis zu. Der schnellste lief bei 3:40 Stunden über die Ziellinie und stand somit auf der Siegertreppe in der Altersgruppe M50.<br />
<strong>Sport tut gut!</strong><br />
Wie bereits bei der ersten Laufgruppe hat sich auch in Köln gezeigt: Marathonlaufen tut HIV-Positiven physisch und psychisch gut. Bei den untersuchten Teilnehmer/innen wurden eine positive Auswirkung auf das Immunsystem und den Krankheitsverlauf beobachtet.<br />
<strong>42 Kilometer Hoffnung</strong><br />
Alle, die bei der 42 km-Staffel in Berlin und Köln beteiligt waren sind sich sicher: Die Initiative ist der Beweis, daß HIV-positive Menschen mit Nichtbetroffenen zu einem tollen Team zusammenwachsen und sportliche Höchstleistung vollbringen können. Es entwickelte sich ein Gruppenzusammenhalt, der bis heute anhält.</p>
<p>Katharina Anders</p>
<p>Weitere Informationen:<br />
Video zum Berlin-Marathon 2008: http://www.42kmplus.de/berlin08/b42_der_film.html,<br />
Weitere Informationen: https://www.42kmplus.de/<br />
Berichte zum B42-Projekt erscheinen regelmäßig im Laufmagazin „Running“</p>
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		<title>Marathon trotz HIV-Infektion: Trainierte HIV-Patienten fühlen sich besser</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 07:30:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[HIV-PatientInnen können unter ärztlicher und sportlicher Betreuung das Training für einen Marathon bewältigen und profitieren davon sowohl in physischer als auch psychischer Hinsicht. Dies zeigen die Ergebnisse der Initiative &#8220;Die 42 km von Berlin&#8221; zum Berlin Marathon 2008, die auf der diesjährigen 5th European Conference on Clinical and Social Research on AIDS and Drugs in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1178" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/07/iniativemarathon.jpg" rel="lightbox[1177]"><img class="size-full wp-image-1178" title="iniativemarathon" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/07/iniativemarathon.jpg" alt="" width="300" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">(Bild: obs/Abbott)</p></div>
<p>HIV-PatientInnen können unter ärztlicher und sportlicher Betreuung das Training für einen Marathon bewältigen und profitieren davon sowohl in physischer als auch psychischer Hinsicht. Dies zeigen die Ergebnisse der Initiative &#8220;Die 42 km von Berlin&#8221; zum Berlin Marathon 2008, die auf der diesjährigen 5th European Conference on Clinical and Social Research on AIDS and Drugs in Vilnius vorgestellt wurden1. Selbst bei Patienten, die bereits gut auf ihre Therapie ansprachen, kam es unter einem monatelangen Vorbereitungstraining zu einem weiteren Anstieg der CD4-Zellzahlen, was auf eine Verbesserung des Zustandes des Immunsystems hinweist. Dagegen blieb die Viruslast, d.h. die Anzahl der HI-Viren im Blut, fast ausnahmslos unter der Nachweisgrenze. Die Patienten berichteten zudem über eine Verbesserung ihrer Lebensqualität, vor allem im Hinblick auf Leistungsfähigkeit und Selbstbewusstsein.<br />
Ob sportliche Aktivitäten und vor allem Extremsport sich vorteilhaft oder ungünstig auf die Gesundheit von HIV-Infizierten auswirken, war lange Zeit umstritten. Das Pharmaunternehmen Abbott initiierte daher in Zusammenarbeit mit Ärzten und sportlichen Betreuern unter der Leitung des Teams Joachim Franz die Initiative &#8220;Die 42 km von Berlin&#8221;, bei der sich 19 HIV-positive Patienten, die zuvor keine bis wenig Erfahrung im Marathonlauf hatten, zehn Monate lang auf den Berlin-Marathon 2008 vorbereiteten. Vor Beginn des Trainings sowie vor dem Lauf wurden CD4-Zellzahl, Viruslast und Body-Mass-Index (BMI) bestimmt sowie verschiedene Parameter der Lebensqualität (Energiemangel, Depression, Einschlafstörungen, körperliches Erscheinungsbild) mittels Fragebögen erfasst. Von zehn HIV-positiven Läufern, die beim Berlin-Marathon 2008 teilgenommen haben, konnten die Daten vollständig ausgewertet werden: Sie zeigen, dass bei acht Patienten die Anzahl der CD4-Zellen gestiegen war, bei zweien war sie geringfügig gesunken. Die Viruslast sank bei vier Teilnehmern nach der Trainingsphase, bei fünf blieb sie in diesem Zeitraum unverändert unter der Nachweisgrenze, nur bei einem stieg sie leicht an. Ein Großteil der Teilnehmer berichtete zudem über größere Vitalität, höhere Leistungsfähigkeit und gesteigertes Selbstbewusstsein durch das Training. Alle zehn Teilnehmer der Auswertung beendeten den Marathon erfolgreich. &#8220;Die Initiative &#8216;Die 42 km von Berlin&#8217; hat gezeigt, dass HIV-Patienten unter entsprechender ärztlicher und sportlicher Betreuung durchaus in der Lage sind, extreme sportliche Leistungen zu vollbringen, ohne dass ihnen dadurch gesundheitliche Schäden entstehen&#8221;, so Dr. Michael Rausch, ärztlicher Betreuer des Projekts. &#8220;Eine regelmäßige sportliche Betätigung wäre sicher für viele Patienten von großem Nutzen.&#8221;<br />
Startschuss für weitere Marathon-Aktion<br />
Der Erfolg des Projekts hat Abbott dazu veranlasst, die Initiative unter dem Namen &#8220;42 KM of Cologne &#8211; be part of it&#8221; fortzuführen. Für den Marathon der Gay Games 2010 gibt das Unternehmen 20 HIV-Positiven die Möglichkeit, unter ärztlicher Kontrolle mit Laufexperten des Teams Joachim Franz zu trainieren. Voraussetzung hierfür ist eine erfolgreich bestandene ärztliche Grunduntersuchung.<br />
&#8220;Wir wollen durch unser langfristiges Engagement einen Betrag dazu leisten, dass Menschen trotz HIV-Infektion ihr Leben aktiv gestalten und Vertrauen in ihre eigene Leistungsfähigkeit entwickeln&#8221;, so Wulff-Erik von Borcke, Sprecher der Geschäftsführung von Abbott Deutschland. &#8220;Darüber hinaus möchten wir aber auch gemeinsam mit HIV-Infizierten ein Zeichen setzen und für mehr Toleranz und Integration werben.&#8221; Der Startschuss für die einjährige Vorbereitungsphase fällt mit einem Treffen aller Läufer im August 2009. Hierbei checken Experten die Fitness der Teilnehmer und entwickeln für jeden einen persönlichen Trainingsplan. Bis zum Frühjahr 2010 werden die Teilnehmer auf die erste große Herausforderung vorbereitet &#8211; den Kölner Halbmarathon. Während der gesamten Zeit übernehmen Laufpaten die individuelle Betreuung der Teilnehmer und trainieren mit ihnen an ihren Wohnorten. Die Teilnahme ist für die Läufer kostenlos. Alle Informationen zur Initiative sind unter www.42kmplus.de verfügbar.</p>
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