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	<title>HIVNachrichten &#187; Allgemeines</title>
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	<description>Aktuelles zum Thema HIV und AIDS</description>
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		<title>Berkley ermittelt gegen Duesberg</title>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 10:31:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ufa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Peter Duesberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Gegen den AIDS-Leugner Peter Duesberg, der an der Berkley-Universität als Wissenschaftler arbeitet, wird wegen Fehlverhalten ermittelt. Er hatte im Juli 2009 einen als unseriös bewerteten Artikel bei der Zeitschrift Medical Hypothesis  veröffentlicht, der bereits Anfang 2009 bei der Fachzeitschrift Journal for Acquired Immune Deficiency Syndromes (JAIDS) eingereicht und im Juni 2009 abgelehnt worden war.
Die Begründung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1085" class="wp-caption alignleft" style="width: 234px"><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/05/Peter_Duesberg.jpg" rel="lightbox[1084]"><img class="size-medium wp-image-1085" title="Peter_Duesberg" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/05/Peter_Duesberg-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Peter Duesberg (Q: Wikipedia Commons)</p></div>
<p>Gegen den AIDS-Leugner Peter Duesberg, der an der Berkley-Universität als Wissenschaftler arbeitet, wird wegen Fehlverhalten ermittelt. Er hatte im Juli 2009 einen als unseriös bewerteten Artikel bei der Zeitschrift Medical Hypothesis  veröffentlicht, der bereits Anfang 2009 bei der Fachzeitschrift Journal for Acquired Immune Deficiency Syndromes (JAIDS) eingereicht und im Juni 2009 abgelehnt worden war.<br />
Die Begründung eines Gutachters zur Ablehnung: Es gäbe einen offensichtlichen Interessenkonflikt zwischen Forschung und Wirtschaft, es seien nur Studienergebnisse mit  &#8220;passenden&#8221; Ergebnissen herangezogen worden, viele Zitate seien aus dem Zusammenhang gerissen. &#8220;Dieses Verhalten ist so ungeheuerlich, dass bei Veröffentlichung des Artikels Duesberg und die betreffenden Kollegen angezeigt werden könnten wegen Fehlverhaltens im Amt&#8221;, so der Gutachter. Duesberg ignorierte diese Warnung und reichte den strittigen Artikel im Juli 2009 bei Medical Hypothesis ein, wo er bereits zwei Tage nach Eingang publiziert wurde.</p>
<p>Medical Hypothesis ist die einzige medizinische Fachzeitschrift, die ohne vorherige Prüfung durch Gutachter Artikel veröffentlicht, und wird in Fachkreisen zwiespältig aufgenommen. Auf der einen Seite ist sie die einzige Plattform für unkonventionelle Ideen und Ansätze, auf der anderen Seite bietet sie Tür und Tor für Scharlatanerie. Wenn der Chefredakteur den Beitrag also genehmigt, wird er veröffentlicht.<br />
So geschah es eben auch mit Duesbergs Beitrag, der zahlreiche Proteste an den Herausgeber Elsevier nach sich zog, so dass Elsevier schließlich den Artikels von fünf unabhängigen Gutachtern prüfen ließ. Alle fünf lehnten die Veröffentllichung ab, der Artikel wurde permanent zurückgezogen. Dem Chefredakteur wurde zwar nicht gekündigt, er wude aber vor die Wahl gestellt: Entweder er lässt in Zukunft alle eingereichten Ertikel von Gutachtern prüfen (eine einschneidende Änderung für dieses Magazin, die er nicht unterstützen will) oder er muss gehen.</p>
<p>Duesberg war in den Siebzigern ein renommierter Krebswissenschaftler, der sich seit den Achtzigerjahren mit der AIDS-Forschung beschäftigt und seitdem behauptet, HIV sei nicht der Verursacher von AIDS, sondern Umweltgifte und antiretrovirale Medikamente. Seine Ansichten und Arbeiten haben viele Gegner, werden aber auch unterstützt, zum Beispiel vom früheren südafrikanischen Präsidenten Mbeki. Dieser holte im Jahr 2000  Duesberg und weitere Forscher, die ebenfalls leugnen, dass HIV die Ursache von AIDS ist, in seinen AIDS-Ausschuss. Zu dieser Zeit waren 25 % der Bevölkerung in Südafrika HIV-positiv getestet,  der von Mbeki zusammengestellte AIDS-Beirat verhinderte eine breite Vergabe von antiretroviralen Medikamenten, Präventions- und Behandlungsprogramme wie sie in den Nachbarländern praktiziert wurden Mbeki verlor politisch an Boden, blieb aber bei seiner Ablehung der Medikamente, bis er 2007 gerichtlich dazu gewzungen wurde, die weltweit anerkannten und verwendeten Methoden und Medikamente zuzulassen. Seine Gesundheitsministerin Tshabalala-Msimang riet der Bevölkerung noch nach dem Urteil dazu,  Knoblauch und Kräuter statt Medikamenten zu vertrauen.<br />
Mittlerweil wurden zwei Studien publiziert, die mit demografischen Methoden zu dem Ergebnis kommen, dass aufgrund der Unterversorgung mit  entsprechenden Medikamente in Südafrika in den Jahren 2000 &#8211; 2007 über 330.000 Menschen sterben mussten. Eine dieser Studien wurde im Dezember 2008 für die Harvard-Universität in Boston vom Forscher Max Essex in JAIDS veröffentlicht.   Duesberg versuchte,  die Universität Harvard zur Rücknahme der Studienpublikation zu zwingen;  er  behauptete, Essex besäße Anteile an einem Unternehmen, dass AIDS-Tests herstelle.  Diese Behauptungen erwiesen sich als falsch; Harvard zog die Studie nicht zurück,  Duesberg versuchte daraufhin, Essex`Ergebnisse mit seinem eigenen Artikel Anfang 2009 zu widerlegen.<br />
Einer seiner Co-Autoren ist David Rasnick, der einige Jahre zuvor bei Matthias Rath angestellt war, der Vitaminpräparate gegen AIDS propagiert und verkauft. Hier liegt also der beanstandete Interessenkonflikt. Ein Gutachter bemerkte, Duesberg und seine Co-Autoren verunglimpften wirksame Medikamente und unterstützen Vitaminpräparate, ohne klar auf einen möglichen Interessenkonflikt hinzuweisen, was  eindeutig einen Bruch mit professioneller Ethik darstelle. Rasnick  wies inzwischen daraufhin, dass er angeblich seit 2006 keinen Kontakt zu Mathhias Rath habe. Dennoch steht der Vorwurf des Fehlverhaltens im Raum und wird nun vom Arbeitgeber Duesbergs untersucht.</p>
<p>Duesberg und seine Co-Autoren sollen aber nun auch völlig unwissenschftlich vorgegangen sein: Sie hätten sich quasi die wenigen Rosinen aus dem Topf gepickt, die weitaus größere Anzahl von &#8220;unpassenden&#8221; Ergebnissen und Zahlen ignoriert , so ein Gutachter. Noch schlimmer: sie hätten Zitate aus dem Zusammenhang gerissen und zu Aussagen zusammengebaut, die den Ergebnissen der zitierten Studien sogar widersprechen.<br />
Duesberg wie auch sein Abeitgeber Berkley wollten sich zu dem Verfahren nicht äußern. Duesberg droht eine Strafe, die von einer schriftichen Rüge bis zur Aberkennung der Fakultätsposition möglich ist.</p>
<p><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19619953" target="_blank">WITHDRAWN: HIV-AIDS hypothesis out of touch with South African AIDS &#8211; A new perspective.</a></p>
<p><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19186354" target="_blank">Estimating the lost benefits of antiretroviral drug  use in South Africa.</a></p>
<p><a href="http://afraf.oxfordjournals.org/cgi/content/abstract/107/427/157" target="_blank">AIDS and the Scientific Governance of Medicine in Post-Apartheid South Africa</a></p>
<p><a href="http://www.nature.com/news/2010/100504/full/news.2010.210.html?s=news_rss" target="_blank">AIDS Denialist Ignored Scientific Misconduct Warnings</a></p>
<p><a href="http://news.sciencemag.org/scienceinsider/2010/04/exclusive-aids-scientist-investi.html" target="_self">AIDS Scientist Investigated for Misconduct After Complaint</a></p>
<p><a href="http://www.aidstruth.org/features/2010/duesberg-medhyp-ucb" target="_blank">AIDS Denialism, Medical Hypotheses, and The University of  California’s Investigation of Peter Duesberg</a></p>
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		<title>Reinhold Schulte ist neuer Vorsitzender des Stiftungsrates der Deutschen AIDS-Stiftung</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 10:21:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>editor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Aids-Stiftung]]></category>
		<category><![CDATA[Reinhold Schulte]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Vorsitzende des Verbandes der privaten  Krankenversicherung (PKV), Reinhold Schulte, leitet künftig den  Stiftungsrat der Deutschen AIDS-Stiftung. Er wurde von der PKV, einem der drei Urstifter der Deutschen AIDS-Stiftung, für dieses Amt  benannt. Die beiden anderen Urstifter, das Deutsche Rote Kreuz und  Pfarrer Rainer Jarchow, erneuerten die Berufung ihrer Vertreter Dr.  Karl Demmer und Dr.Ute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Vorsitzende des Verbandes der privaten  Krankenversicherung (PKV), Reinhold Schulte, leitet künftig den  Stiftungsrat der Deutschen AIDS-Stiftung. Er wurde von der PKV, einem der drei Urstifter der Deutschen AIDS-Stiftung, für dieses Amt  benannt. Die beiden anderen Urstifter, das Deutsche Rote Kreuz und  Pfarrer Rainer Jarchow, erneuerten die Berufung ihrer Vertreter Dr.  Karl Demmer und Dr.Ute Canaris. Beide sind damit weiterhin  stellvertretende Vorsitzende des Stiftungsrates.</p>
<p>Neu in das Gremium  gewählt wurde Dr. Philipp Rösler, Bundesminister für Gesundheit. Als  weitere Mitglieder wurden wiedergewählt: Christian Boehringer,  Vorsitzender des Gesellschafterausschusses der C.H. Boehringer Sohn  AG &amp; Co. KG; Dr. Elisabeth Chowaniec, Oberkirchenrätin der  Nordelbisch Ev.-lutherischen Kirche; Dr. Walter Döllinger,  Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales  NRW.</p>
<div id="attachment_1060" class="wp-caption alignleft" style="width: 209px"><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/04/reinhold_schulte_72dpi.jpg" rel="lightbox[1059]"><img class="size-medium wp-image-1060" title="reinhold_schulte_72dpi" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/04/reinhold_schulte_72dpi-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: PKV</p></div>
<p>Der 1948 im Sauerland geborene Reinhold Schulte, zugleich Chef der Signal-Iduna-Gruppe, setzt das bis ins Gründungsjahr der Stiftung  zurückreichende Engagement der PKV bei der AIDS-Prävention und der  Hilfe für Betroffene fort. Er folgt auf den früheren Vorsitzenden des PKV-Verbandes und Vorsitzenden der Aufsichtsräte der  Debeka-Versicherungen, Peter Greisler, der den Stiftungsrat neun  Jahre lang leitete. Bei der konstituierenden Sitzung in Dortmund  dankten der Vorsitzende und seine Stellvertreter Peter Greisler  herzlich für seine hervorragenden Verdienste um die Stiftung und die  AIDS-Arbeit schlechthin.</p>
<p>Der Vorstand der Deutschen AIDS-Stiftung, Dr.Christoph Uleer als  ehrenamtlicher Vorsitzender und Dr. Ulrich Heide als  geschäftsführendes Vorstandsmitglied, begrüßt das Engagement der  neuen und wiedergewählten Stiftungsratsmitglieder, die einschließlich des Bundesgesundheitsministers ihre Mitarbeit fest zugesagt haben.  Auch in den für das Thema und die Spendenakquise schwieriger  gewordenen Zeiten sieht er gute Voraussetzungen für ein weiterhin  erfolgreiches Wirken der Stiftung gegen AIDS und dessen Folgen</p>
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		<title>Elektronische Gesundheitskarte: Experten warnen vor Hackerangriffen und Milliardenkosten</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 17:47:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>editor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Die elektronische Gesundheitskarte ist ein teures, überflüssiges bürokratisches Monster&#8221;, warnt der Arzneimittelexperte Professor Dr. rer. nat. Harald Schweim. Die Gesundheitskarte sei kein Fortschritt, sondern eine gigantische Geldverschwendung, kritisierte der frühere Leiter des Instituts für Arzneimittelsicherheit im Bundesministerium für Gesundheit bei einer Veranstaltung der bundesweiten Bürgerinitiative &#8221; Stoppt die e-Card&#8221; im Ärztehaus Hamburg. Auch weitere unabhängige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_908" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/01/TransparenzderAnderen.jpg" rel="lightbox[907]"><img class="size-medium wp-image-908" title="TransparenzderAnderen" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/01/TransparenzderAnderen-300x212.jpg" alt="" width="300" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">Praxis-Plakat der Aktion &quot;Stoppt die e-card&quot;</p></div>
<p>&#8220;Die elektronische Gesundheitskarte ist ein teures, überflüssiges bürokratisches Monster&#8221;, warnt der Arzneimittelexperte Professor Dr. rer. nat. Harald Schweim. Die Gesundheitskarte sei kein Fortschritt, sondern eine gigantische Geldverschwendung, kritisierte der frühere Leiter des Instituts für Arzneimittelsicherheit im Bundesministerium für Gesundheit bei einer Veranstaltung der bundesweiten Bürgerinitiative &#8221; Stoppt die e-Card&#8221; im Ärztehaus Hamburg. Auch weitere unabhängige Wissenschaftler aus den Bereichen Datensicherheit und Gesundheitsversorgung sprachen sich gegen die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte in der geplanten Form aus.<br />
&#8220;Der Berg kreißte und gebar eine Maus&#8221;, sagt Schweim. Die neue Versichertenkarte könne nicht mehr als die alte und &#8220;alle Versprechungen über eine Verbesserung der Datenlage im Notfall mit denen der Patient gelockt werden soll, sind nur Makulatur und das Ganze für 4-10 Milliarden Euro, je nach Schätzung, die dem Gesundheitssystem für den medizinisch-therapeutischen Fortschritt entzogen werden&#8221;.<br />
In seiner jetzigen Form biete das System der elektronische Gesundheitskarte Hackern jede Menge Angriffpunkte, warnte Professor Hartmut Pohl auf der Veranstaltung. Der Sprecher des Präsidiumsarbeitskreises Datensicherheit der Gesellschaft für Informatik sagte, seine Gesellschaft sei zwar eindeutig für die Chancen, die verstärkte Nutzung von Informationstechnologien im Gesundheitswesen biete. Sie fordere aber nachdrücklich &#8220;die Sachziele der Informationssicherheit im digitalisierten Gesundheitswesen zu berücksichtigen: Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit und Verbindlichkeit mit Authentizität und Beherrschbarkeit&#8221;.<br />
Die Sicherheit sei aber bislang nicht garantiert: &#8220;Da die Patientenakten zumindest derzeit wegen ihrer Menge nicht auf der Gesundheitskarte der Patienten gespeichert werden können, müssen sie im Internet gespeichert werden. Eine sichere Speicherung im Internet ist aber trotz Verschlüsselung und Pseudonymisierung nicht möglich: Alle Computer, Server, Bridges, Switches etc. können erfolgreich angegriffen werden&#8221;, warnte der Datenschutzspezialist auf der Hamburger Podiumsdiskussion.<br />
&#8220;Der Rollout der Karte in der Testregion Nordrhein muss sofort gestoppt werden&#8221;, forderte Dr. Silke Lüder, Sprecherin der bundesweiten Bürgerinitiative aus 47 Verbänden aus allen Teilen der Gesellschaft. Die Stellungnahmen der unabhängigen Experten seien eine eindeutige Aufforderung an die neue Bundesregierung, die unsichere Gesundheitskarte sofort zu stoppen. &#8220;Alleine in 2009 wurden für dieses verfehlte Projekt 760 Millionen Euro an Versichertengeldern zur Verfügung gestellt. Das e-GK Projekt in der geplanten Form ist gescheitert und die neue Bundesregierung würde gut daran tun, hier im Interesse der Versicherten mutige Konsequenzen zu ziehen, fordert Lüder. Hamburg 12.12.2009<br />
<a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/01/e-CardLogo_s.jpg" rel="lightbox[907]"><img class="alignleft size-full wp-image-909" title="e-CardLogo_s" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/01/e-CardLogo_s.jpg" alt="" width="100" height="100" /></a>Die Aktion &#8220;<a href="http://www.stoppt-die-e-card.de" target="_blank">Stoppt die e-Card</a>&#8221; wird getragen von der &#8220;Freien Ärzteschaft&#8221;, IPPNW, &#8220;Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung&#8221;, Chaos Computer Club, NAV Virchowbund, Deutsche AIDS-Hilfe, Bundesarbeitsgemeinschaft PatientInnenstellen (BAGP) und 40 weiteren Organisationen (ots)</p>
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		<title>Ärzte ohne Grenzen: Patente auf HIV/Aids-Medikamente in den Patentpool!</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 19:13:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>editor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[AIDS-Medikamente]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte ohne Grenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Patente]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen Tag vor dem Welt-Aids-Tag hat Ärzte ohne Grenzen mit einer Aktion auf dem Münchner Odeonsplatz die  Pharmafirmen aufgefordert, ihre Patente auf HIV/Aids-Medikamente in  einen Patenpool zu geben. Mitarbeiter der Organisation haben eine  überdimensionale Pille über einen roten Teppich getragen und in einen Pool geworfen &#8211; symbolisch für die Patente der HIV/Aids-Medikamente,  die die Pharmafirmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/11/aktion-patente-in-den-pool1.jpg" rel="lightbox[813]"><img class="alignleft size-medium wp-image-814" title="aktion-patente-in-den-pool1" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/11/aktion-patente-in-den-pool1-300x200.jpg" alt="aktion-patente-in-den-pool1" width="300" height="200" /></a>Einen Tag vor dem Welt-Aids-Tag hat <a href="http://www.aerzte-ohne-grenzen.de" target="_blank">Ärzte ohne Grenzen</a> mit einer Aktion auf dem Münchner Odeonsplatz die  Pharmafirmen aufgefordert, ihre Patente auf HIV/Aids-Medikamente in  einen Patenpool zu geben.</strong> Mitarbeiter der Organisation haben eine  überdimensionale Pille über einen roten Teppich getragen und in einen Pool geworfen &#8211; symbolisch für die Patente der HIV/Aids-Medikamente,  die die Pharmafirmen in den Patentpool geben sollen. In einem solchen Patentpool stellen Patentinhaber ihre Patentrechte anderen  Herstellern für ärmere Länder zur Verfügung. Für Millionen  HIV/Aids-Patienten wären die Auswirkungen eines Patentpools enorm.<br />
&#8220;Mithilfe dieser Patente können lebensnotwendige Medikamente  entwickelt und zu erschwinglichen Preisen als Generika produziert  werden&#8221;, sagte Oliver Moldenhauer, Koordinator der  Medikamentenkampagne von Ärzte ohne Grenzen in Deutschland.<br />
Nach aktuellen Angaben des HIV/Aids-Programms der Vereinten  Nationen (UNAIDS) leben heute 33,4 Millionen Menschen mit dem  Aidserreger HIV. Die Zahl der Todesfälle ist dank zunehmender  Behandlung von HIV etwas zurückgegangen. Dieser Erfolg ist jedoch  gefährdet. &#8220;Bei vielen unserer Patienten haben sich Resistenzen  gebildet. Sie müssen nun zu neueren wirksameren Medikamenten  wechseln. Im Moment sind diese aber für sie entweder nicht verfügbar  oder nicht bezahlbar&#8221;, erklärte Moldenhauer.<br />
Ärzte ohne Grenzen unterstützt daher die Idee des Patentpools und  wirbt seit einigen Wochen dafür mit der E-Mail-Kampagne &#8220;Geben Sie  Ihre Patente in den Pool!&#8221;, denn am 14./15. Dezember wird  entschieden, ob der Patentpool von der internationalen Organisation  UNITAID eingerichtet wird. UNITAID ist eine von 35 Staaten getragene  Institution, die sich für einen besseren Zugang zu Medikamenten für  HIV/Aids, Tuberkulose und Malaria einsetzt. &#8220;Die Pharmafirmen müssen  jetzt erkennen, dass es an ihnen liegt, die Patentblockade  aufzuheben, damit Millionen HIV/Aids-Infizierte den bezahlbaren  Zugang zu lebensnotwendigen Medikamenten erhalten&#8221;, sagte  Moldenhauer. Ärzte ohne Grenzen behandelt derzeit mehr als 140.000  HIV/Aids-Patienten in rund 30 Ländern weltweit.<br />
Gleichzeitig betonte die Organisation, wie wichtig die  Finanzierung der Bekämpfung von HIV/Aids ist. &#8220;Hier ist die neue  Bundesregierung gefragt. Die Bundeskanzlerin Angela Merkel und der  Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel müssen jetzt zeigen, wie ernst  sie die Zusagen der G8-Gipfel nehmen&#8221;, so Moldenhauer. Der deutsche  Beitrag zur Finanzierung der Gesundheit in den ärmeren Ländern muss  massiv erhöht werden, um die Zusagen der G8-Gipfel von 2007 und 2008  zu erfüllen.<br />
Die Aktionen im Rahmen der Patentpool-Kampagne zeigen Wirkung.  Zahlreiche Pharmafirmen haben mit UNITAID Gespräche über eine  Teilnahme am Patentpool aufgenommen. Inzwischen haben sich rund  15.000 Menschen mit mehr als 140.000 E-Mails an der Kampagne  beteiligt. Interessierte können auf  <a href="http://www.aerzte-ohne-grenzen.de/emailkampagne" target="_blank">www.aerzte-ohne-grenzen.de/emailkampagne</a> die Pharmafirmen auffordern, die Patente auf die wichtigsten HIV/Aids- Medikamente in den Pool zu  geben.</p>
<p>Foto: Florian Sokoll</p>
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		<title>Aids braucht positive Gesichter</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 10:09:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ufa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Aidshilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Braunschweig]]></category>
		<category><![CDATA[Positive Gesichter]]></category>

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		<description><![CDATA[Vier Wochen vor dem Weltaidstag 2009 ist in Braunschweig die  Aktion &#8220;Aids braucht positive Gesichter&#8221; gestartet. Vier Monate setzt die Selbsthilfegruppe der Braunschweiger AIDS-Hilfe sichtbare Zeichen für einen offenen und gesunden Umgang mit Aids: gegen Verdrängung, für die Akzeptanz der Gesellschaft gegenüber HIV-Infizierten in ihrer Mitte &#8211; in Braunschweig und anderswo. Acht Menschen mit Aids [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/11/frank_braunschweig.jpg" rel="lightbox[771]"><img class="alignleft size-medium wp-image-772" title="frank_braunschweig" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/11/frank_braunschweig-300x200.jpg" alt="frank_braunschweig" width="300" height="200" /></a>Vier Wochen vor dem Weltaidstag 2009</strong> ist in Braunschweig die  Aktion &#8220;Aids braucht positive Gesichter&#8221; gestartet. Vier Monate setzt die Selbsthilfegruppe der Braunschweiger AIDS-Hilfe sichtbare Zeichen für einen offenen und gesunden Umgang mit Aids: gegen Verdrängung, für die Akzeptanz der Gesellschaft gegenüber HIV-Infizierten in ihrer Mitte &#8211; in Braunschweig und anderswo. Acht Menschen mit Aids aus der Region haben mit einer knallroten, künstlerisch gestalteten Straßenbahn eineselbstbewusste Antwort auf die noch immer Problem behaftete Frage gefunden, wie offen sie mit der unheilbaren Krankheit leben wollen und können.   Die Bahn ist Ende Oktober  mit einem fröhlichen Fest eingeweiht worden und wird bis zum 27. Februar 2010 durch die Braunschweiger Innenstadt fahren.</p>
<p>Die drei HIV-positiven Frauen und fünf Männer zeigen darauf ihre Gesichter und ihre Vornamen vor goldenem Hintergrund. Sie wollen die Fahrgäste mitnehmen auf die Reise zu einem verantwortungsvollen und offenen Umgang mit Aids, zu einem respektvollen Umgang mit HIV-Infizierten.</p>
<p>Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) und die Braunschweiger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Carola Reimann haben dieSchirmherrschaft, Volkswagen Financial Services AG und die Braunschweiger Verkehrs-AG die Hauptförderung übernommen. Zahlreiche weitere Institutionen und Unternehmen unterstützen das Projekt.</p>
<p><a href="http://www.braunschweig.aidshilfe.de" target="_blank">www.braunschweig.aidshilfe.de<br />
</a>(Foto: k.sato)</p>
<p>Weitere Aktionen zum Weltaidstag gibt es hier: <a href="http://www.welt-aids-tag.de" target="_blank">www.welt-aids-tag.de</a></p>
<p><object width="300" height="250" data="http://www.welt-aids-tag.de/media/banner/300_250_wat.swf?clicktag=http://www.welt-aids-tag.de/jumpin/banner2009_300x250_flash" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.welt-aids-tag.de/media/banner/300_250_wat.swf?clicktag=http://www.welt-aids-tag.de/jumpin/banner2009_300x250_flash" /></object></p>
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		<title>Prämierte Präventions-Spots</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 09:42:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ufa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst + Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Aids-Prävention]]></category>
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		<category><![CDATA[clip & klar]]></category>

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		<description><![CDATA[HIV-Visible &#8211; so lautet das Motto des europäischen Aids-Spotwettbewerbs &#8220;clip &#38; klar europe 09&#8243;, zu dessen Teilnahme die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung aufgerufen hat. Der Wettbewerb steht in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft von Eva Luise Köhler, der Frau des Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland. Gesucht wurden maximal 60-sekündige Spots, die die bedeutsamen Themen &#8220;Schutz vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/11/gewinner-clip-und-klar-09_72.jpg" rel="lightbox[762]"><img class="alignleft size-medium wp-image-764" title="gewinner-clip-und-klar-09_72" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/11/gewinner-clip-und-klar-09_72-300x202.jpg" alt="gewinner-clip-und-klar-09_72" width="300" height="202" /></a>HIV-Visible &#8211; so lautet das Motto des europäischen Aids-Spotwettbewerbs &#8220;clip &amp; klar europe 09&#8243;</strong>, zu dessen Teilnahme die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung aufgerufen hat. Der Wettbewerb steht in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft von Eva Luise Köhler, der Frau des Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland. Gesucht wurden maximal 60-sekündige Spots, die die bedeutsamen Themen &#8220;Schutz vor HIV und Aids&#8221; kreativ und aufmerksamkeitsstark umsetzen.</p>
<p><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/11/screenshot.jpg" rel="lightbox[762]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-765" title="screenshot" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/11/screenshot-150x150.jpg" alt="screenshot" width="150" height="150" /></a>Den ersten Platz in der Kategorie <strong>&#8220;Beste nationale TV- und Kinokampagnen zur Aids-Prävention&#8221;</strong> belegt Portugal mit dem Spot &#8220;5 reasons not to wear condoms&#8221;. Darin werden visuell eindrucksvoll und nur durch kurze Texte unterlegt, fünf gute Gründe gezeigt, warum es wichtig ist, Kondome zu nutzen.<br />
Der zweite Platz geht an den Spot &#8220;Gay&#8221; aus Belgien/Valonien, der mit dem Satz &#8220;Yes, of course.&#8221; die Selbstverständlichkeit der Kondom-verwendung aufzeigt.<br />
Den dritten Platz teilen sich zwei Länder. Zum einen die Schweiz mit dem Spot &#8220;Beach Bar&#8221; und zum anderen Russland mit dem Spot &#8220;Pool&#8221;. Beide Spots begeisterten die Jury durch ihre ungewöhnliche Herangehensweise an das Thema Aids-Prävention. Der Spot aus der Schweiz regt in nur 5 Sekunden Gesamtlänge zum Nachdenken über Aids und die Nutzung von Kondomen an. Der russische Spot vergleicht Sex ohne Kondom mit einem &#8220;Blindflug&#8221; und visualisiert das durch den Sprung mit verbundenen Augen in ein Schwimmbecken.</p>
<p>In der Kategorie <strong>&#8220;B</strong><strong>este Aids-Spots freier europäischer Filmemacherinnen und Filmemacher sowie Filmstudentinnen und Filmstudenten&#8221; </strong>konnte sich Frauke Thielecke aus Deutschland mit ihrem Spot &#8220;Sturmfrei&#8221; gegen die Konkurrenz durchsetzen und den ersten Platz belegen. &#8220;Sturmfrei&#8221; zeigt auf äußerst sympathische und unterhaltsame Weise, dass Kondome Leben retten können.<br />
Den zweiten Platz belegt &#8220;A perfect day&#8221; von der JUPO Köln. Der Spot überzeugte die Jury durch eine gekonnte schwarz-weiß Inszenierung einer perfekten Welt, die mit der Aussage &#8220;because the world is not a perfect place &#8211; use condoms! endet.<br />
Für den dritten Platz nominierte die Jury den Spot &#8220;Was die Großmutter schon wusste&#8221; von Philipp Fricker aus Deutschland. Die Jury hat besonders die humorvolle und Generationen übergreifende Thematisierung der Verwendung von Kondomen beeindruckt.</p>
<p>Der Gewinner-Clip findet sich auf der Website von clip &amp; klar: <a href="http://www.clipundklar-bzga.de" target="_blank">www.clipundklar-bzga.de</a></p>
<p>(Gewinnerbild:  v. l. n. r. Dominik Bachmann, Klaus Nierhoff, Philip Fricker, Björn Kempa, Frauke Thielecke, Thierry Martin, Lika Breuer, Beatriz Casais)</p>
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		<title>BzgA-Roadshow</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 16:18:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>editor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[BZGA]]></category>
		<category><![CDATA[Roadshow]]></category>
		<category><![CDATA[Welt-Aids-Tag]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Vorfeld des diesjährigen Welt-Aids-Tages hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) am 3.November 2009 in Köln die neue Roadshow &#8220;Der Mensch in der Kugel&#8221; gestartet. Dabei läuft ein Mensch in einer übergroßen, durchsichtigen Kugel über öffentliche Plätze und durch Fußgängerzonen und demonstriert auf diese Weise die soziale Isolation von Menschen mit HIV/Aids. Mit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Vorfeld des diesjährigen Welt-Aids-Tages hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) am 3.November 2009 in Köln die neue Roadshow &#8220;Der Mensch in der Kugel&#8221; gestartet. Dabei läuft ein Mensch in einer übergroßen, durchsichtigen Kugel über öffentliche Plätze und durch Fußgängerzonen und demonstriert auf diese Weise die soziale Isolation von Menschen mit HIV/Aids. Mit der Aktion will die BZgA zur Solidarität mit HIV-infizierten und aidskranken Menschen aufrufen. Die Roadshow ist Teil der diesjährigen Welt-Aids-Tags-Aktion &#8220;Gemeinsam gegen Aids. Ganz Deutschland zeigt Schleife&#8221;, die die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zusammen mit der Deutschen AIDS-Hilfe, der Deutschen AIDS-Stiftung und dem Bundesministerium für Gesundheit durchführt. &#8220;Der Mensch in der Kugel&#8221; wird in den kommenden Wochen in in Bonn (7.11.), Hamburg (13.11.), Schwerin (14.11), Leipzig (20.11.), München (21.11.) und Berlin (1.12.) Station machen und am 1. Dezember 2009, dem Welt-Aids-Tag, in Berlin enden.</p>
<p>Während der Aktion &#8220;Der Mensch in der Kugel&#8221; verteilen in den jeweiligen Städten nationale und lokale Botschafterinnen und Botschafter des Welt-Aids-Tags sowie die örtlichen Aids-Hilfen Informationsmaterialien und Rote Schleifen.<br />
<a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/11/menschinkugel.jpg" rel="lightbox[802]"><img class="alignright size-medium wp-image-803" title="menschinkugel" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/11/menschinkugel-300x213.jpg" alt="menschinkugel" width="300" height="213" /></a>Der Welt-Aids-Tag wurde von den Vereinten Nationen ausgerufen und wird seit 1988 weltweit jedes Jahr am 1. Dezember begangen. In Deutschland ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gemeinsam mit der Deutschen AIDS-Hilfe, der Deutschen AIDS-Stiftung und dem Bundesministerium für Gesundheit für die bundesweite Aktion &#8220;Gemeinsam gegen Aids&#8221; zum Welt-Aids-Tag verantwortlich. Mehr als 10.000 Botschafterinnen und Botschafter unterstützen diese Aktion bereits.</p>
<p><a href="http://www.welt-aids-tag.de" target="_blank">www.welt-aids-tag.de</a></p>
<p>(Bildergänzung am 09.11.09, Aktion in Bonn)</p>
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		<title>Obama hebt Einreiseverbot für HIV-Positive auf</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 10:55:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ufa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Politik + Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Einreiseverbot]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[US-Präsident Barack Obama kündigte Ende Oktober in einer kurzen Rede an, das nun schon seit 22 Jahren bestehende Einreiseverbot zu Beginn des Jahres 2010 aufzuheben.
&#8220;Im Kampf gegen die weltweite Aids-Pandemie sind wir weltweit führend, aber wir gehören noch immer zu den wenigen Staaten, der Menschen mit HIV die Einreise verwehrt&#8221;, teilte der US-Präsident mit. &#8220;Wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/11/presidentofficialportrait.jpg" rel="lightbox[784]"><img class="alignleft size-medium wp-image-785" title="presidentofficialportrait" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/11/presidentofficialportrait-219x300.jpg" alt="presidentofficialportrait" width="219" height="300" /></a>US-Präsident Barack Obama kündigte Ende Oktober in einer kurzen Rede an, das nun schon seit 22 Jahren bestehende Einreiseverbot zu Beginn des Jahres 2010 aufzuheben.</strong></p>
<p>&#8220;Im Kampf gegen die weltweite Aids-Pandemie sind wir weltweit führend, aber wir gehören noch immer zu den wenigen Staaten, der Menschen mit HIV die Einreise verwehrt&#8221;, teilte der US-Präsident mit. &#8220;Wenn wir weltweit führend sein wollen, müssen wir uns auch so verhalten.&#8221; Das Verbot habe &#8220;mit Angst zu tun, nicht mit Fakten. Wir wollen die Menschen ermutigen, sich testen  und entsprechend behandeln zu lassen.&#8221; Die Aufhebung des Verbotes sei ein weiterer Schritt, Familien zusammenzuführen und Leben zu retten.</p>
<p>Das Verbot, das seit 1987 besteht, hinderte Tausende von Studenten, Touristen und Flüchtlingen  an einer Einreise und verkomplizierte die Adoption von HIV-positiven Kindern. Seit 1993 wurde keine internationale AIDS-Konferenz in den USA veranstaltet, da HIV-positiven Aktivisten und Forschern die Einreise verwehrt worden wäre.</p>
<p>Die politischen Bemühungen, das Verbot aufzuheben, hatten bereits 2008 gegen Ende der Regierungszeit  George W. Bushs begonnen.</p>
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		<title>Merkwürdiger Kinospot zum Weltaidstag</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 09:48:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ufa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[AIDS]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Weltaidstag]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Hamburger Werbeagentur hat erreicht, was sie wollte: Ihre Filmspots mit der Botschaft &#8220;AIDS ist ein Massenmörder&#8221; sind mächtig ins Gerede gekommen, sie selbst auch sowie der Verein aus Saarbrücken, für den diese Spots produziert wurden.
Worum geht es? Ein heterosexuelles Pärchen hat Sex, wir sehen zunächst nur die weibliche Figur, dann zum Schluss eben erst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-697" title="screenshotmassenmoerder" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/09/screenshotmassenmoerder.jpg" alt="screenshotmassenmoerder" width="350" height="176" />Die Hamburger Werbeagentur hat erreicht, was sie wollte: Ihre Filmspots mit der Botschaft &#8220;AIDS ist ein Massenmörder&#8221; sind mächtig ins Gerede gekommen, sie selbst auch sowie der Verein aus Saarbrücken, für den diese Spots produziert wurden.<br />
Worum geht es? Ein heterosexuelles Pärchen hat Sex, wir sehen zunächst nur die weibliche Figur, dann zum Schluss eben erst das Gesicht des Mannes, der sich, je nach Filmchen, als Hitler, Stalin oder Saddam Hussein entpuppt. Dazu die eingeblendete Botschaft: &#8220;AIDS ist ein Massenmörder&#8221;. Und &#8220;Schütz dich!&#8221;</p>
<p>Die Reaktionen auf den zunächst gezeigten Spot mit Hitlergesicht sind hauptsächlch negativ:<br />
Die visuelle Umsetzung zeuge &#8220;nicht nur von schlechtem Geschmack&#8221;, so die Deutsche AIDS-Stftung am 8. September. &#8220;Die wenigsten Zuschauer werden bei der Darstellung Adolf Hitlers an das HI-Virus denken. Viel naheliegender ist die Gleichung: HIV-positiv gleich (Massen-)Mörder. Die Kampagne leistet damit der Stigmatisierung HIV-positiver Menschen Vorschub. Gleichzeitig ist sie geeignet, bei allen anderen Menschen Unsicherheit und Ängste zu schüren. Das Ziel der Urheber wird so nicht erreicht, nämlich den Trend zum ungeschützten Geschlechtsverkehr zu stoppen.&#8221;<br />
&#8220;Wer HIV-positive Menschen diskriminiert und die große Mehrheit der Bevölkerung verunsichert, gefährdet den bisherigen Erfolg der deutschen Präventionskampagnen&#8221;, ergänzte Ulrich Heide vom Vorstand der Stiftung.</p>
<p>Die Deutsche AIDS-Hilfe fordert einen sofortigen Stopp der Kampagne.<br />
Dr. Guido Schlimbach, Pressesprecher der AIDS-Hilfe NRW, bekräftigte am gleichen Tag gegenüber der Deutschen Presseagentur, dass &#8220;diese unsägliche Kampagne nicht nur HIV-positive Menschen diskriminiere und als potentielle Mörder diffamiere, sondern zudem in seiner Aussagekraft wie in ihrer Zielgruppenansprache völlig kontraproduktiv sei. Wieder einmal mehr werde die Verantwortung für eine Infektion allein den HIV-Positiven zugeschoben. Die Gleichsetzung der Immunschwächekrankheit Aids mit der Massenvernichtung der Juden durch die Nazis sei völlig inakzeptabel und verletze sowohl die jüdischen Opfer als auch die HIV-Infizierten.<br />
Eine gute HIV-Prävention sei nur dann erfolgreich, wenn sie die Lebensstile ihrer Zielgruppen anerkenne, sachlich über Infektionsrisiken informiere und somit zum Schutz gegen HIV motiviere.&#8221;<br />
Der Vorsitzende des  Regebogen e.V., Jan Schwertner betonte dagegen, man wolle dem Virus ein Gesicht geben und nicht den Menschen, die HIV-positiv sind. Private AIDS-Kampagnen müssten angesichts der medialen Reizüberflutung provokant sein, um Aufmerksamkeit zu erregen.<br />
Die Deutsche AIDS-Hilfe prüft derzeit, ob rechtliche Schritte  gegen den Verein eingeleitet werden.</p>
<p>Die Idee, provokantere Mittel einzusetzen, ist nicht neu:</p>
<p>Im Sommer 2008 geriet eine Plakatkampagne der  Michael-Stich-Stiftung in die Kritik , weil sie Frauen als potenzielle &#8220;Virenschleudern&#8221; stigmatisierte (s. HIVNachrichten 130: <a href="http://www.hivnachrichten.de/2008/08/uber-geschmacklosigkeit-lasst-sich-nicht-streiten/" target="_blank">&#8220;Über Geschmacklosigkeit lässt sich nicht streiten&#8221;)</a>.</p>
<p>Anfang dieses Jahres verursachte das Verhalten eines  Staatsanwaltschafts, der die HIV-Infektion einer Sängerin dazu benutzte, sie medienwirksam zu verhaften, die HIV-Infektion somit in einen Verbrechenskontext setzte, ebenso empörte Reaktionen.</p>
<p>Das Irritierende an solchen Kampagnen ist einmal ihre sachlich falsche Botschaft, wie in diesem Fall &#8220;AIDS ist ein Massenmörder&#8221;. Wir wissen ja alle, das AIDS kein Mensch ist. Aber offensichtlich, so der ebenfalls irritierende Gedanke der Agenturangestellten, sind wir aufgrund der &#8220;medialen Reizüberflutung&#8221; (für die sie übrigens u.a. selbst gesorgt haben) zu doof, um z. B. Gefahren zu erkennen. Statt Aufklärung und Information, die ja auch mit durchaus drastischen Mitteln möglich sind, werden uns wie im Mittelalter Schauermärchen mit  Gruselbildern gezeigt, zum Zwecke der Eindrücklichkeit &#8220;ein bisschen&#8221; gelogen.<br />
Das ist ärgerlich, und es dreht die Spirale der Geschmacklosigkeit hübsch weiter nach unten. Schauen wir mal, was 2010 im Kino an &#8220;Awareness-Spots&#8221; läuft.<br />
Brauchen wir das wirklich?<br />
Zur Erinnerung Edwin Camerons Ausruf während der Welt-Aids-Konferenz im Sommer 2008  &#8220;HIV ist ein Virus, kein Verbrechen!”<br />
In diesem Sinne: &#8220;AIDS ist kein Massenörder&#8221;. Wer das Gegenteil behauptet, lügt.<br />
Ulrike Anham</p>
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		<title>Mitmachen beim Run of Colors</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 06:30:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ufa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[Aidshilfe Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Run of Colors]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 22. August ist es soweit: Der erste Run of Colours geht an den Start – ein Lauf, so bunt wie das Leben. Beim  Solidaritätslauf zugunsten der Aidshilfe Köln in Zusammenarbeit mit  Köln Marathon können alle mitmachen, die gerne laufen – erfahrene Läufer/innen, Freizeitjogger/innen, Kinder und Jugendliche, egal welchen Alters, welcher Hautfarbe, sexueller Orientierung oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-692" title="runofcolors1" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2009/07/runofcolors1.jpg" alt="runofcolors1" width="450" height="124" />Am 22. August ist es soweit: Der erste Run of Colours geht an den Start – ein Lauf, so bunt wie das Leben. Beim  Solidaritätslauf zugunsten der Aidshilfe Köln in Zusammenarbeit mit  Köln Marathon können alle mitmachen, die gerne laufen – erfahrene Läufer/innen, Freizeitjogger/innen, Kinder und Jugendliche, egal welchen Alters, welcher Hautfarbe, sexueller Orientierung oder Religion.<br />
Alle Läuferinnen und Läufer setzen mit ihrem Engagement ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung von Menschen mit HIV und Aids, für Aufklärung und gegen Neuinfektionen. So erklärt auch Jürgen Roters, Schirmherr des Run of Colours und Vorsitzender des Kölner Vereins für Marathon: „Wir hoffen, dass diese Laufveranstaltung sehr viel öffentliches Interesse wecken wird und das Thema HIV und Aids wieder mehr ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rückt“.<br />
Die Laufstrecke führt wahlweise über 5 oder 10 km, Start und Ziel ist am Tanzbrunnen. Von dort führt die Route über die Deutzer Brücke auf die linke Rheinseite und über die Hohenzollernbrücke zurück. Eine professionelle Zeitmessung wird angeboten. Alle kleinen Läuferinnen und Läufer können sich beim Kinderlauf auf einer 2 km langen Strecke von ihren Eltern kräftig anfeuern lassen.<br />
Rund um die Laufveranstaltung wird es am Tanzbrunnen ein buntes Rahmenprogramm mit vielen bekannten Künstlerinnen und Künstlern geben.<br />
Der Reinerlös des Run of Colours kommt der HIV-Prävention und Hilfsprojekten der  Aidshilfe Köln zugute.</p>
<p>Anmeldung online: <a href="http://www.run-of-colors.de" target="_blank">www.run-of-colors.de</a></p>
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