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	<title>HIVNachrichten &#187; Aktuelles</title>
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	<description>Aktuelles zum Thema HIV und AIDS</description>
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		<title>Barcelona hüllt sich im Kampf gegen AIDS in Rot</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 15:05:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>editor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Barcelona]]></category>
		<category><![CDATA[Kampf gegen Aids]]></category>
		<category><![CDATA[Welt-Aids-Tag]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Einklang mit dem Welt-AIDS-Tag  wird eine Vielzahl von Gebäuden und Veranstaltungsorten in Barcelona in Rot aufleuchten, als Zeichen der Unterstützung des Kampfes gegen die Krankheit. Barcelona will Jahr für Jahr sein Engagement zeigen und zu einer internationalen Grösse im Kampf gegen AIDS heranwachsen.

Diese Aktion ist Teil der Aufklärungskampagne &#8220;Barcelona schliesst sich dem Kampf gegen AIDS [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste"><a rel="attachment wp-att-1328" href="http://www.hivnachrichten.de/2011/12/barcelona-hullt-sich-im-kampf-gegen-aids-in-rot/lfr_screenshot/"><img class="alignleft size-medium wp-image-1328" title="LFR_Screenshot" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2011/12/LFR_Screenshot-300x252.jpg" alt="" width="300" height="252" /></a>Im Einklang mit dem Welt-AIDS-Tag  wird eine Vielzahl von Gebäuden und Veranstaltungsorten in Barcelona in Rot aufleuchten, als Zeichen der Unterstützung des Kampfes gegen die Krankheit. Barcelona will Jahr für Jahr sein Engagement zeigen und zu einer internationalen Grösse im Kampf gegen AIDS heranwachsen.</div>
<div>
<div>Diese Aktion ist Teil der Aufklärungskampagne &#8220;Barcelona schliesst sich dem Kampf gegen AIDS an&#8221;, gefördert von der Stadt Barcelona und der &#8220;Kampf gegen AIDS&#8221;-Stiftung und schliesst sich der Initiative &#8220;Light for Rights&#8221; an. Die Stiftung organisiert am 1. Dezember auch eine Gala für die Mittelbeschaffung für die Forschung.</div>
<div>Sänger Miguel Bosé und Model Eugenia Silva sind die Botschafter dieser Gala, die im letzten Jahr 368,000 EUR gesammelt hat.</div>
<div>Zwischen 6 Uhr abends und 1 Uhr morgens werden unter anderem folgende Gebäude in Rot aufleuchten: das Rathaus von Barcelona, die Kirche La Sagrada Familia, Gaudis Casa Milà (La Pedrera), das Museum für zeitgenössische Kunst (Macba), das Nationaltheater von Katalonien, das CaixaForum Barcelona, das Opernhaus El Liceu, Gaudis Casa Batlló, die Francisco-Godia-Stiftung, das Hotel El Palauet, das spanische Dorf &#8211; El Poble Espanyol, die Axel Hotels, die Majestic und W-Hotels, sowie einige Einkaufszentren, wie das Arenas und das Gran Vía 2.</div>
<div>Die kommerziellsten Orte von Barcelona, die Prachtboulevards Passeig de Gracia und Diagonal, tragen ebenfalls  zu dieser Sensibilisierungskampagne bei und zeigen in ihren Schaufenstern das rote Band mit dem Slogan &#8220;Barcelona schliesst sich dem Kampf gegen</div>
<div>AIDS an&#8221;.</div>
</div>
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		<title>Marathonprojekt „B42”</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 17:13:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ufa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Marathon]]></category>

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		<description><![CDATA[HIV-positiv und Marathonlaufen? Das geht: 20 HIV-positive Frauen und Männer haben in einer einjährigen Vorbereitungsphase die Möglichkeit, unter professioneller Anleitung von Laufexperten und dem Team Joachim Franz für den Berlin-Marathon 2012 zu trainieren. Bewerben können sich Interessierte aus ganz Deutschland entsprechend den Teilnahmebedingungen: volljährig, HIV-positiv, nicht schwanger (Bewerbungsschluss: 31. Juli 2011).  Regelmäßige ärztliche Kontrollen des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1311" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2011/07/LaeuferInnen.jpg" rel="lightbox[1310]"><img class="size-medium wp-image-1311" title="LaeuferInnen" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2011/07/LaeuferInnen-300x244.jpg" alt="" width="300" height="244" /></a><p class="wp-caption-text">(Foto: Abbott)</p></div>
<p>HIV-positiv und Marathonlaufen? Das geht: 20 HIV-positive Frauen und Männer haben in einer einjährigen Vorbereitungsphase die Möglichkeit, unter professioneller Anleitung von Laufexperten und dem Team Joachim Franz für den Berlin-Marathon 2012 zu trainieren. Bewerben können sich Interessierte aus ganz Deutschland entsprechend den Teilnahmebedingungen: volljährig, HIV-positiv, nicht schwanger (Bewerbungsschluss: 31. Juli 2011).  Regelmäßige ärztliche Kontrollen des Gesundheitszustandes der Läufer sind fester Bestandteil des Programms. Auf Wunsch bekommen die TeilnehmerInnen einen Helferläufer zur Seite gestellt, mit dem sie sich regelmäßig zum Laufen treffen können . Die Teilnahme an der gesamten Initiative ist für die Läufer kostenlos. Das Pharmaunternehmen Abbott möchte mit seiner Initiative HIV-PatientInnen dazu ermutigen, über ihre vermeintlichen Grenzen hinauszuwachsen. Ziel ist es, ihnen durch den Lauf die Möglichkeit zu geben, Gesicht zu zeigen und damit mehr Akzeptanz für das Thema HIV und AIDS in der Öffentlichkeit zu schaffen . Seit 2010 unterstützt die Deutsche AIDS-Stiftung als Partner das Projekt.</p>
<p>Die Initiative im Internet: www.42kmplus.de</p>
<p>Joachim Franz wurde als „Europäer des Jahres 2009“ für sein weltweites Engagement gegen HIV/AIDS ausgezeichnet und ist seit vielen Jahren Partner von Abbott. Sein Team nutzt den Sport als Kommunikationsmittel und Weltsprache, um die Öffentlichkeit mit immer wieder neuen Ideen zu mehr Engagement, Akzeptanz, Integration und Eigeninitiative aufzufordern. Mit Erfolg, denn weltweit beteiligen sich zwischenzeitlich mehr als 1000 Menschen an jeder seiner „world aids awareness expeditions“ (www.waae.de), auch HIV-positive und nicht-positive Marathonläufer des „B42-Teams“.</p>
<p><strong> </strong></p>
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		<title>Laufend ein Zeichen für HIV-positive Menschen setzen</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 20:10:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>editor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine HIV-Infektion sollte nicht daran hindern, große Ziele zu verfolgen und Außergewöhnliches zu leisten. Die Idee einmal im Leben einen Halb-Marathon oder Marathon zu laufen, haben viele. Es tatsächlich auch zu tun und ein damit verbundenes intensives Training auf sich zu nehmen, das ist schon seltener.
Einige HIV-positive Frauen und Männer machten damit ernst und haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine HIV-Infektion sollte nicht daran hindern, große Ziele zu verfolgen und Außergewöhnliches zu leisten. Die Idee einmal im Leben einen Halb-Marathon oder Marathon zu laufen, haben viele. Es tatsächlich auch zu tun und ein damit verbundenes intensives Training auf sich zu nehmen, das ist schon seltener.<br />
Einige HIV-positive Frauen und Männer machten damit ernst und haben auf die Ausschreibungen des Gesundheitsunternehmens Abbott im Jahr 2007 und erneut 2009 reagiert, um sich in einem Team von HIV-Positiven und Nichtbetroffenen auf den Marathon vorzubereiten.<br />
<strong>Das B42-Team: HIV-Positive &amp; Friends</strong><br />
Am 28. September 2008 ging die erste Staffel beim Berlin-Marathon an den Start.<br />
Am 7. August 2010 war es für die zweite Staffel in Köln so weit. Unter dem Motto &#8220;Be part of it!&#8221; hatten 20 HIV-Positive 10 Monate trainiert mit dem Ziel, am Marathon der „VIII. Gay Games Cologne“ mit dabei zu sein. Um die Betroffenen bei ihrem Training zu unterstützen, wurde ihnen jeweils ein „Helferläufer“ aus ihrer Umgebung zur Seite gestellt. Zum Teil handelte es sich um nichtbetroffene Läufer, aber auch um Teilnehmer der ersten Gruppe, die 2008 den Berlin-Marathon bestritten hatten.<br />
Intensive medizinische und sportliche Vorbereitung haben HIV-Positive, die zuvor nur wenig oder keine Laufsporterfahrung hatten, für den Marathon beziehungsweise den Halbmarathon fit gemacht.<br />
Die Initiative wurde vom Gesundheitsunternehmen Abbott ins Leben gerufen, begleitet vom Extremsportler Joachim Franz und sein Team. Er setzt sich mit seinen Sport-Events – zum Beispiel die „2009 Cape2Cape – world aids awareness expedition“ &#8211; in vielen Teilen der Welt für mehr Toleranz im Umgang mit HIV und AIDS ein. Als weitere Unterstützer konnte unter anderem die Deutsche Aids-Stiftung für das B42-Projekt gewonnen werden.<br />
Den Teilnehmenden des Marathon-Projektes ist es wichtig, neben der eigenen sportlichen Leistung ein Zeichen zu setzen für mehr Toleranz, Offenheit und Weitsichtigkeit im Umgang mit HIV/AIDS und gemeinsam Brücken zu bauen gegen Stigmatisierung und Ausgrenzung.<br />
<strong>Wie alles begann</strong><br />
Mitglieder des Projektes „Die 42KM von Berlin“, darunter 20 HIV-Positive, Helferläufer und die Initiatoren, trafen sich zum ersten Mal im November 2007. Ich war bei der ersten Laufstaffel ebenfalls dabei. Man lernte sich kennen und begann mit dem Training. Kennenlernen hieß dabei auch offen über die eigene HIV-Geschichte und den ganz unterschiedlichen Erfahrungen im Leben mit HIV zu sprechen. Für viele war dies eine ganz neue Erfahrung, denn eine HIV-Infektion führt aufgrund vieler Vorurteile eher zu Schweigen und zur Isolation.</p>
<p><strong>Über sich selbst hinauswachsen</strong></p>
<div id="attachment_1318" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-1318" href="http://www.hivnachrichten.de/2011/07/laufend-ein-zeichen-fur-hiv-positive-menschen-setzen/berlin2008/"><img class="size-medium wp-image-1318" title="Berlin2008" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2011/07/Berlin2008-300x183.jpg" alt="" width="300" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Berlin-Marathon 28. September 2008, B42-Mitglieder sind am Ziel (Foto: Abbott)</p></div>
<p>„Der Weg ist das Ziel“. Unter diesem Motto machten wir uns an das von Joachim Franz und den Mitarbeiter/innen von Abbott entwickelte Trainingsprogramm. Anhand der persönlichen Leistungswerte wurde ein individueller Trainingsplan entwickelt. Von 5 km bis zu 50 km Lauftraining in der Woche war das Ziel, dazu noch Kräftigungs- und Dehnungsübungen sowie entsprechendes Ausdauertraining.<br />
Ein medizinischer Check-up vom behandelnden HIV-Behandler war Teil des Pflichtprogramms. Ein hohes Maß an Disziplin war gefordert, denn es war</p>
<p>nicht so einfach das Lauftempo optimal auf die Herzfrequenz anzupassen und das entsprechende Laufpensum über ein Jahr hinweg auch durchzuhalten. Ebenfalls gab es wichtige Hinweise zur Ernährung, wie man optimal den Kohlehydrat-Speicher vor einem Lauf auffüllt, optimal mit Energie-Drinks während dem Lauf umgeht, reichlich Flüssigkeit mit Natrium, Calcium und Magnesium zu sich nimmt, die eigenen Essgewohnheiten überprüft und auf fettarme und kohlehydratreiche, frisch und abwechslungsreiche sowie naturbelassene Nahrung achtet.<br />
Das B42-Team zeigte beim Berlin Marathon am 28. September 2008, welches sportliche Vermögen in HIV-Positiven steckt.</p>
<p>Der erfolgreichen ersten Staffel folgte eine zweite, das Projekt „42 km of Cologne &#8211; Be part of it&#8221;.<br />
<strong>„B42 &#8211; Be part of it&#8221; &#8211; am Start in Köln</strong></p>
<div id="attachment_1319" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-1319" href="http://www.hivnachrichten.de/2011/07/laufend-ein-zeichen-fur-hiv-positive-menschen-setzen/koln2010/"><img class="size-medium wp-image-1319" title="Koln2010" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2011/07/Koln2010-300x147.jpg" alt="" width="300" height="147" /></a><p class="wp-caption-text">: B42-Team am Start bei dem Marathon im Rahmen der Gay-Games 2010 in Köln (Foto: Abbott)</p></div>
<p>Treffpunkt früh morgens am 7. August 2010 war das B42-Zelt auf dem Wiener Platz in Köln-Mülheim. Die Nervosität war spürbar: Die Kleidung wurde nochmals geprüft, die Schuhbändel festgezogen und die Startnummer und Gel-Pakete am Gürtel befestigt. Bereits am Tag zuvor wurde abgesprochen wer welches Tempo läuft und mit wem. Dann war es Zeit für das Gruppenfoto. Als B42-Friend war ich nicht mit am Start, wollte aber unbedingt bei dem spannenden Ereignis mit dabei sein und vom Straßenrand zusammen mit meiner Freundin Kerstin die Läuferinnen und Läufer anspornen.</p>
<p>Unter den rund 1750 Läuferinnen und Läufer waren 12 HIV-Positive, 11 Helferläufer/innen und 4 Mitarbeiter/innen der Firma Abbott des B42-Projektes mit am Start. Einer der Helferläufer war Ralph Ehrlich aus Berlin. Er war mit mir auch einer der Teilnehmenden ersten Staffel und wollte das einst entgegengebrachte Engagement weitergeben. Rückblickend stellt er fest: „Alleine hätte ich es in Berlin nicht ins Ziel geschafft. Ich habe mich so gut gefühlt, als ich durch das Ziel gelaufen bin; dieses Jahr wollte ich jemanden helfen, das auch zu schaffen.“<br />
Das Wetter war hervorragend, die Sonne schien und auch das Gedrängel im Startbereich hielt sich in Grenzen. Von den 22 Mitgliedern des B42-Teams haben sich fünf vorab beziehungsweise während des Laufs entschieden „nur“ den Halbmarathon zu laufen. Geduldig warteten einige B42-Friends und Fans im Zielbereich und jubelten den einlaufenden Marathonis zu. Der schnellste lief bei 3:40 Stunden über die Ziellinie und stand somit auf der Siegertreppe in der Altersgruppe M50.<br />
<strong>Sport tut gut!</strong><br />
Wie bereits bei der ersten Laufgruppe hat sich auch in Köln gezeigt: Marathonlaufen tut HIV-Positiven physisch und psychisch gut. Bei den untersuchten Teilnehmer/innen wurden eine positive Auswirkung auf das Immunsystem und den Krankheitsverlauf beobachtet.<br />
<strong>42 Kilometer Hoffnung</strong><br />
Alle, die bei der 42 km-Staffel in Berlin und Köln beteiligt waren sind sich sicher: Die Initiative ist der Beweis, daß HIV-positive Menschen mit Nichtbetroffenen zu einem tollen Team zusammenwachsen und sportliche Höchstleistung vollbringen können. Es entwickelte sich ein Gruppenzusammenhalt, der bis heute anhält.</p>
<p>Katharina Anders</p>
<p>Weitere Informationen:<br />
Video zum Berlin-Marathon 2008: http://www.42kmplus.de/berlin08/b42_der_film.html,<br />
Weitere Informationen: https://www.42kmplus.de/<br />
Berichte zum B42-Projekt erscheinen regelmäßig im Laufmagazin „Running“</p>
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		<title>Starke Bilder zum Tag gegen Homophobie</title>
		<link>http://www.hivnachrichten.de/2011/05/starke-bilder-zum-tag-gegen-homophobie/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2011 07:30:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>editor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[DAH]]></category>
		<category><![CDATA[Internationaler Tag gegen Homophobie]]></category>
		<category><![CDATA[Mir reicht's]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;MIR REICHT&#8217;S! &#8211; Meine Würde ist unantastbar!&#8221; Das ist die Botschaft einer Aktionskampagne der Deutschen AIDS-Hilfe (DAH) zum Internationalen Tag gegen Homophobie 2011. Zehn schwule Männer zeigen sich auf Fotos zugleich schwer verletzt und selbstbewusst fordernd. Denn Gewalt und Diskriminierung gehören noch immer zum Alltag. Diese Aktion macht sie mit starken Bildern sichtbar.
Mit dabei: Alexander [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-1306" href="http://www.hivnachrichten.de/2011/05/starke-bilder-zum-tag-gegen-homophobie/dah_homophobiekampagne_2011/"><img class="alignleft size-medium wp-image-1306" title="dah_homophobiekampagne_2011" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2011/05/dah_homophobiekampagne_2011-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a>&#8220;MIR REICHT&#8217;S! &#8211; Meine Würde ist unantastbar!&#8221; Das ist die Botschaft einer Aktionskampagne der Deutschen AIDS-Hilfe (DAH) zum Internationalen Tag gegen Homophobie 2011. Zehn schwule Männer zeigen sich auf Fotos zugleich schwer verletzt und selbstbewusst fordernd. Denn Gewalt und Diskriminierung gehören noch immer zum Alltag. Diese Aktion macht sie mit starken Bildern sichtbar.<br />
Mit dabei: Alexander Freier, 24, der mit 15 einmal zusammengeschlagen wurde, weil er schwul ist. Für ihn ein Grund, erst recht selbstbewusst und offen aufzutreten. &#8220;Menschen kennen oft keine Schwulen und haben verschrobene Bilder im Kopf. Ein einziger echter Schwuler bringt manchmal jahrelang gepflegte Vorurteile zum Einsturz&#8221;, erläutert er seine Motivation, an die Öffentlichkeit zu gehen.<br />
Die Motive von &#8220;MIR REICHT&#8217;S&#8221; sind als Plakate, Postkarten und Anzeigenmotive verfügbar. Als unübersehbares Zeichen für Selbstvertrauen und Selbstbestimmung sollen sie sich auch über die sozialen Netzwerke wie Facebook verbreiten. Die Aktion ist eingebunden in die DAH-Präventionskampagne ICH WEISS WAS ICH TU ( www.iwwit.de ), die sich an Schwule und andere Männer, die Sex mit Männern haben, richtet.<br />
Ein Leben ohne Diskriminierung und Bedrohung durch Gewalt ist ein Menschenrecht. Zugleich hat das Statement gegen Homophobie eine wichtige Bedeutung in der HIV-Prävention.<br />
Dazu Dirk Sander, DAH-Referent für Männer, die Sex mit Männern haben: &#8220;Nur wer selbstbewusst und selbstbestimmt mit der eigenen Sexualität umgeht, kann sich auch wirksam vor HIV schützen. Diskriminierung und Angst vor Gewalt beschädigen das Selbstwertgefühl und oft auch die Fähigkeit, sich um die eigene Gesundheit zu kümmern. Wer sich aus Angst verstecken muss, wird außerdem durch Prävention nicht erreicht. Es ist wissenschaftlich erwiesen: Gesellschaften, die sich erfolgreich mit Homophobie auseinandersetzen, haben größere Präventionserfolge.&#8221;<br />
Der &#8220;Internationale Tag gegen Homophobie und Transphobie&#8221; wird seit 2005 jedes Jahr am 17.5. begangen. Anlass: Am 17.5.1990 beschloss die Generalversammlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Homosexualität aus der Liste psychischer Krankheiten zu streichen.<br />
In Deutschland erinnern die Ziffern des Datums 17.5. zufällig auch an den ehemaligen Paragraphen 175 des Strafgesetzbuchs, der von 1872 bis zu seiner endgültigen Abschaffung 1994 in verschiedenen Varianten sexuelle Handlungen zwischen Männern unter Strafe stellte. Schon in den 1920er Jahren sagte man &#8220;geboren am 17.5.&#8221;, wenn man Schwule meinte.<br />
(Holger Wicht/ DAH)</p>
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		<item>
		<title>Fachtagung XXelle LIVE in Köln</title>
		<link>http://www.hivnachrichten.de/2011/02/fachtagung-xxelle-live-in-koln/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 14:29:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>editor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[frauen und aids]]></category>
		<category><![CDATA[NRW]]></category>
		<category><![CDATA[xxelle]]></category>

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		<description><![CDATA[Rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen am 25. Februar 2011 nach Köln und diskutierten mit Expertinnen auf der Fachtagung XXelle LIVE rund um das Thema Frauen und Aids.
Lena Arndt von der AIDS-Hilfe NRW eröffnete die zweite Frauenfachtagung in NRW und
überbrachte die Grüße des Landesvorstandes. Sie freute sich über die große Resonanz.
Gleichzeitig war sie auch Referentin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1255" class="wp-caption alignleft" style="width: 228px"><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2011/02/xxelleEinladung2011.jpg" rel="lightbox[1254]"><img class="size-medium wp-image-1255" title="xxelleEinladung2011" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2011/02/xxelleEinladung2011-218x300.jpg" alt="" width="218" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">(Abb.: Einladungsflyer)</p></div>
<p>Rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen am 25. Februar 2011 nach Köln und diskutierten mit Expertinnen auf der Fachtagung XXelle LIVE rund um das Thema Frauen und Aids.</p>
<p>Lena Arndt von der AIDS-Hilfe NRW eröffnete die zweite Frauenfachtagung in NRW und<br />
überbrachte die Grüße des Landesvorstandes. Sie freute sich über die große Resonanz.<br />
Gleichzeitig war sie auch Referentin des Themas „Mediale Bilder von Frauen mit HIV/Aids“. Obwohl eine HIV-Infektion heute gut behandelbar ist, kann es im Laufe der Infektion zu schweren Erkrankungen kommen. Trotzdem ist es wichtig, positive Frauen nicht nur auf ihre HIV-Infektion zu reduzieren. „Frauen mit HIV sind genauso unterschiedlich wie HIV-negative oder ungetestete Frauen. Sie leben in einer festen Partnerschaft mit Kindern oder als Single. Sie stehen erfolgreich im Berufsleben oder brauchen Hilfe bei der Bewältigung ihres Lebens oder der Arbeitssuche“ betont Lena Arndt. Es sei wichtig, diese Vielfältigkeit zu zeigen und die Angebote auf die unterschiedlichen Unterstützungsbedarfe abzustimmen erklärte sie.</p>
<p>Nina Jann aus Tübingen referierte über die Auswirkungen einer chronischen Erkrankung auf das Leben in der Familie. „Insbesondere Kinder im Alter von sechs bis elf befassen sich sehr intensiv mit den Folgen, die mit einer elterlichen Erkrankung verbunden sein können“ erklärte die Diplom-Pädagogin. Um ihre Eltern zu entlasten, seien Kinder in dieser Entwicklungsphase bereit, eigene Bedürfnisse zurückzustellen. Ein Umstand der häufig dazu führe, dass die Belastung des Kindes unterschätzt würde.</p>
<p>Im Anschluss an die Fachtagung wurden gleich zwei Jubiläen gefeiert: Die Landesarbeitsgemeinschaft wurde vor 15 Jahren von HIV-positiven Frauen und Aidshilfe- Beraterinnen gegründet. Seit fünf Jahren trägt die vernetzende Frauenarbeit in NRW das Markenzeichen XXelle.</p>
<p>Na dann: Herzlichen Glückwunsch und weiter so!</p>
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		<title>DAH: Betrug mit HIV-Medikamenten darf nicht die medizinische Versorgung von Menschen mit HIV gefährden!</title>
		<link>http://www.hivnachrichten.de/2011/02/dah-betrug-mit-hiv-medikamenten-darf-nicht-die-medizinische-versorgung-von-menschen-mit-hiv-gefahrden/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 15:07:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>editor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[DAH]]></category>
		<category><![CDATA[HIV-Medikamente]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach Ausstrahlung des NDR-Berichtes über den &#8220;Millionenbetrug&#8221; mit HIV-Medikamenten verurteilt auch die Deutsche AIDS-Hilfe die illegalen  Geschäfte aufs Schärfste. &#8220;Wenn tatsächlich Medikamente aus dem südlichen Afrika auf den deutschen  Markt gelangt sind, zeugt das von hoher krimineller Energie der  Täter. Es muss nun darum gehen, den Schaden für die Versorgung von  Menschen mit HIV so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Ausstrahlung des NDR-Berichtes über den &#8220;Millionenbetrug&#8221; mit HIV-Medikamenten verurteilt auch die Deutsche AIDS-Hilfe die illegalen  Geschäfte aufs Schärfste. &#8220;Wenn tatsächlich Medikamente aus dem südlichen Afrika auf den deutschen  Markt gelangt sind, zeugt das von hoher krimineller Energie der  Täter. Es muss nun darum gehen, den Schaden für die Versorgung von  Menschen mit HIV so gering wie möglich zu halten!&#8221;  so Winfried Holz vom DAH-Vorstand.<br />
Die Medikamente wurden Menschen mit HIV, die sie dringend benötigen, vorenthalten. Daraus ist möglicherweise eine Gefahr für  ihre Gesundheit und ihr Leben erwachsen. Menschen mit HIV in  Deutschland, die neu verpackte, rückimportierte Medikamente  eingenommen haben könnten, werden durch den Betrug verunsichert.<br />
Hinzu kommt: Pharmaunternehmen haben die Möglichkeit illegaler  Re-Importe in den letzten Jahren immer wieder als Argument gegen die  verbilligte Abgabe ihrer Präparate für ärmere Länder genutzt. Es  besteht nun die Gefahr, dass die Vorbehalte wieder wachsen. Die  Versorgung von HIV-Positiven mit Medikamenten könnte dadurch noch  schlechter werden.<br />
DAH-Vorstand Winfried Holz weiter: &#8220;Aus dem Skandal lässt sich etwas lernen: Wenn Pharmafirmen ihre Präparate für die Produktion von Generika freigeben, sind illegale Reimporte dieser Medikamente nicht  möglich. Das gleiche gilt, wenn die Firmen in ärmeren Ländern ihr  Produkt selbst unter anderem Namen und mit anderem Design auf den  Markt bringen. Von diesen Möglichkeiten sollten Pharmafirmen noch  stärker Gebrauch machen! Außerdem: Es ist kein Zufall, dass die  Medikamente in Deutschland auf den Markt gebracht wurden. Deutschland gehört zu den Ländern mit den höchsten Medikamentenpreisen weltweit.  Die völlig überzogenen Preise bedeuten für die Betrüger besonders  hohe Gewinne. Die Deutsche AIDS-Hilfe fordert eine Senkung der Preise für HIV-Medikamente in Deutschland. Das würde auch den Betrug mit  Rückimporten unattraktiver machen.&#8221;     Das Ziel muss weiterhin sein, dass alle Menschen mit HIV weltweit, die Medikamente benötigen, sie auch bekommen. Bislang erhält nur etwa ein Drittel der Therapiebedürftigen weltweit eine entsprechende  Medikation. (Im Jahr 2009 waren es nach Angaben von UNAIDS 5,25  Millionen Menschen, wobei 14,6 Millionen eine Therapie benötigt  hätten.)<br />
Eine gesundheitliche Gefährdung für Menschen mit HIV in  Deutschland besteht durch den vorliegenden Betrug nach Einschätzung  der Deutschen AIDS-Hilfe wahrscheinlich nicht. So lange tatsächlich  Originalpräparate in den Verkauf gekommen sind, dürften sie  unvermindert wirksam sein. (Eine Ausnahme könnte theoretisch das  Medikament Norvir®/Ritonavir bilden, sollte die Kühlkette  unterbrochen worden sein.)<br />
Wer befürchtet, entsprechende Medikamente erhalten zu haben,  sollte seinen Apotheker auf diesen Verdacht ansprechen.</p>
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		<title>Betrugsfall mit HIV-Medikamenten &#8211; Bundesministerium kündigt Regelungen an</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 14:30:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Einen besonders gravierenden Betrugsfall nennt der Gesundheitsexperte der SPD- Bundestagsfraktion, Karl Lauterbach, die  Berichte über einen bundesweiten Millionenbetrug mit gefälschten  HIV-Medikamenten. &#8220;Ich weiß nicht, was man viel Schlimmeres an Betrug auf dem Pharmamarkt machen kann. Wenn ich Einkommensschwachen, die in Entwicklungsländern aidserkrankt sind, die Medikamente wegstehle, um  sie hier teurer zu verkaufen &#8211; viel schlimmer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen besonders gravierenden Betrugsfall nennt der Gesundheitsexperte der SPD- Bundestagsfraktion, Karl Lauterbach, die  Berichte über einen bundesweiten Millionenbetrug mit gefälschten  HIV-Medikamenten. &#8220;Ich weiß nicht, was man viel Schlimmeres an Betrug auf dem Pharmamarkt machen kann. Wenn ich Einkommensschwachen, die in Entwicklungsländern aidserkrankt sind, die Medikamente wegstehle, um  sie hier teurer zu verkaufen &#8211; viel schlimmer kann man kaum  vorgehen&#8221;, so Lauterbach. Auch das Bundesgesundheitsministerium nimmt den Vorgang sehr ernst. Eine Sprecherin sagte dem Radioprogramm NDR  Info, das Ministerium habe bereits vor Jahren Regelungen geschaffen,  um Betrug zu verhindern, weitere würden folgen. An der vor wenigen  Tagen von der Europäischen Union beschlossenen Fälschungsrichtlinie  habe das Ministerium tatkräftig mitgearbeitet. Dadurch könnten  künftig einzelne Arzneimittel bei der Abgabe in der Apotheke  identifiziert werden.<br />
Nach Recherchen von NDR Info ermitteln bundesweit mehrere  Staatsanwaltschaften und das Bundeskriminalamt gegen  Pharma-Großhändler aus Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz, die  HIV-Medikamente auf dem deutschen Markt zu extrem hohen Preisen  weiterverkauft haben sollen. Die Medikamente waren offenbar  subventioniert und ursprünglich für Patienten in Südafrika  vorgesehen. Sie kamen über Belgien und die Schweiz nach Deutschland.</p>
<p>Die AOK Niedersachsen geht von einem Schaden allein für die  Krankenkassen in zweistelliger Millionenhöhe aus. Die gefälschten  HIV-Medikamente hatten in Deutschland keine Zulassung. Da gefälschte  HIV-Präparate an Patienten in Deutschland verkauft wurden, kündigte  AOK-Sprecher Giebel an, Schadenersatz in voller Höhe von den  Apothekern zu fordern. Nachdem der mögliche Betrug aufgefallen war,  zogen mehrere Pharmakonzerne die betroffenen Chargen aus  Sicherheitsgründen zurück. Dabei stellte sich heraus, dass  Umverpackung, Blister und Beipackzettel gefälscht waren. Der  Wirkstoff selbst war hingegen original. Ob die Kühlkette unterbrochen wurde oder das Haltbarkeitsdatum überschritten war, wird in einigen  Fällen noch überprüft.<br />
Sollten sich die Vorwürfe gegen die beschuldigten  Pharma-Großhändler bestätigten, hält der SPD-Politiker Lauterbach  Haftstrafen für mehr als angebracht. Rüdiger Meienburg, leitender  Oberstaatsanwalt in Flensburg sagte, dass auf gewerbsmäßigen Betrug  im Arzneimittelbereich Haftstrafen zwischen drei Monaten und zehn  Jahren liegen. Er kündigte bei NDR Info an, Rechtshilfeersuchen an  die betroffenen Länder zu stellen. Die Ermittlungen werden noch  Monate dauern, dabei wird auch die Frage ein Rolle spielen, welche  Medikamente die HIV-Patienten in Südafrika bekommen haben, oder ob  sie möglicherweise Präparate mit weniger Wirkstoff erhalten haben. (NDR/ots)</p>
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		<title>NDR Info: Millionenbetrug mit gefälschten HIV-Medikamenten &#8211; BKA und Staatsanwaltschaften ermitteln</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 14:38:10 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Betrug mit HIV-Deikamenten]]></category>
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		<description><![CDATA[Mehrere Staatsanwaltschaften und das Bundeskriminalamt sind nach Recherchen von NDR Info einem bundesweiten Millionenbetrug mit gefälschten HIV-Medikamenten auf der Spur. Die Fahnder ermitteln gegen verschiedene Pharmagroßhändler. Sie sollen u. a. für Patienten in Afrika vorgesehene, subventionierte Präparate in großen Mengen umverpackt, illegal nach Deutschland gebracht und hier mit extrem hohen Gewinnen verkauft haben. &#8220;Da mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mehrere Staatsanwaltschaften und das Bundeskriminalamt sind nach Recherchen von NDR Info einem bundesweiten Millionenbetrug mit gefälschten HIV-Medikamenten auf der Spur. Die Fahnder ermitteln gegen verschiedene Pharmagroßhändler. Sie sollen u. a. für Patienten in Afrika vorgesehene, subventionierte Präparate in großen Mengen umverpackt, illegal nach Deutschland gebracht und hier mit extrem hohen Gewinnen verkauft haben. &#8220;Da mit Südafrika, der Schweiz und Belgien auch andere Länder beteiligt sind, zählt dieses Verfahren sicher zu unseren größten&#8221;, sagte der leitende Oberstaatsanwalt in Flensburg, Rüdiger Meienburg. Der finanzielle Schaden liegt nach Schätzungen mindestens im zweistelligen Millionenbereich. Die Beschuldigten aus Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz streiten die Vorwürfe ab bzw. wollen sich nicht äußern.<br />
Nach Recherchen von NDR Info wurden die HIV-Präparate zum Teil als sogenannte Bulkware &#8211; also lose Tabletten in Kisten und Säcken &#8211; illegal aus Südafrika über Belgien und die Schweiz nach Deutschland importiert. Dabei sollen die Beschuldigten die Medikamente mit erheblichen Gewinnen verkauft haben, so die Staatsanwaltschaft Flensburg. Nach Informationen des Senders lag der Umsatz von allein einem Beschuldigten bei rund sechs Millionen Euro. Neben der Staatsanwaltschaft Flensburg ermitteln auch die Behörden in Trier und Lübeck gegen Pharmagroßhändler. Die Beschuldigten sollen in ähnlichen Fällen gegen das Arzneimittelgesetz verstoßen haben. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Flensburg drohen den mutmaßlichen Tätern wegen gewerbsmäßigen Betrugs zwischen drei Monaten und zehn Jahren Haft. Das Bundeskriminalamt ist ebenfalls in die Ermittlungen eingebunden.<br />
Die AOK Niedersachsen schätzt, dass der finanzielle Schaden allein für die Krankenkassen mindestens im zweistelligen Millionenbereich liegt, da die Täter die gefälschten Produkte zu regulären Preisen bei den Kassen abgerechnet haben sollen. &#8220;Die Medikamente waren von Hilfsorganisationen für die Behandlung von HIV- Patienten in Südafrika vorgesehen. Die Großhändler haben die Präparate nach Deutschland geholt, obwohl sie hier nicht zugelassen waren&#8221;, sagte der Sprecher der niedersächsischen AOK, Oliver Giebel, NDR Info. Gerd Glaeske, Pharmaexperte der Universität Bremen, verurteilte den möglichen Betrug aufs Schärfste. &#8220;Hier bereichern sich nicht nur Großhändler mit krimineller Energie, sondern hier werden auch Menschen geschädigt, denen diese Medikamente vorenthalten werden, und das ist besonders verwerflich.&#8221;<br />
Aufgeflogen war der mutmaßliche Betrug im August 2009 in einer Delmenhorster Apotheke. Dort war einem HIV-Patienten aufgefallen, dass sich in einem unbeschädigten Blister &#8211; also der Sichtverpackung eines Medikaments &#8211; keine Tabletten befanden. Bei anschließenden Untersuchungen des Medikaments durch den Münchener Hersteller GlaxoSmithKline stellte sich heraus, dass sowohl die Umverpackung als auch der Beipackzettel und der Blister gefälscht waren. Der Konzern rief daraufhin sicherheitshalber die betreffende Charge zurück. Auch der Hersteller Boehringer-Ingelheim musste 2009 und 2010 in einem ähnlichen Fall mehrere Chargen eines HIV-Medikaments zurückrufen.<br />
Nach jetzigem Stand war die Wirksamkeit der Medikamente nicht beeinträchtigt. Allerdings gibt es nach wie vor Untersuchungen, ob die Präparate zum Beispiel durch eine Unterbrechung der Kühlkette Schaden genommen haben. Möglicherweise war auch das Haltbarkeitsdatum überschritten. Viele Pharmakonzerne stellen Entwicklungsländern ihre HIV-Medikamente, meist über Hilfsorganisationen, günstig zur Verfügung. So wollen sie u. a. verhindern, dass Fälscher den Patentschutz umgehen.</p>
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		<title>Nationaler AIDS-Beirat neu konstituiert</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 15:36:55 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Politik + Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[NAB]]></category>
		<category><![CDATA[Nationaler Aids-Beirat]]></category>

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		<description><![CDATA[In Berlin hat sich der Nationale AIDS-Beirat (NAB) neu konstituiert. Nach einer mehrjährigen Pause werden die darin versammelten Expertinnen und Experten künftig wieder die Bundesregierung im Umgang mit HIV/Aids beraten.
Anlässlich der Neukonstituierung sagte Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler: „Die AIDS-Epidemie wandelt sich. Neue Forschungsergebnisse in der Prävention werden diskutiert und müssen bewertet werden. Die großen Fortschritte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1285" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2011/02/NatAIDSBeirat2011.jpg" rel="lightbox[1284]"><img class="size-full wp-image-1285" title="NatAIDSBeirat2011" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2011/02/NatAIDSBeirat2011.jpg" alt="" width="300" height="176" /></a><p class="wp-caption-text">Nationaler AIDS-Beirat 2011 (Foto: BMG)</p></div>
<p>In Berlin hat sich der Nationale AIDS-Beirat (NAB) neu konstituiert. Nach einer mehrjährigen Pause werden die darin versammelten Expertinnen und Experten künftig wieder die Bundesregierung im Umgang mit HIV/Aids beraten.<br />
Anlässlich der Neukonstituierung sagte Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler: „Die AIDS-Epidemie wandelt sich. Neue Forschungsergebnisse in der Prävention werden diskutiert und müssen bewertet werden. Die großen Fortschritte in der Behandlung ermöglichen heute ein Leben mit HIV über viele Jahre. Dies schafft neue Bedürfnisse, auf die die Gesellschaft reagieren muss. Ich hoffe, dass uns der Nationale AIDS-Beirat mit An-regungen und Impulsen bei der Anpassung unserer erfolgreichen HIV/AIDS-Bekämpfungsstrategie unterstützt.“<br />
Der Nationale AIDS-Beirat besteht seit 1987. Als Beratungsgremium des Bundesministeriums für Gesundheit begleitet er die Weiterentwicklung der HIV/AIDS-Strategie mit fachlichem Rat. Die personelle Besetzung des Beirates spiegelt die Vielfalt und Komplexität seiner Aufgabenstellung wider.<br />
Der Nationale AIDS-Beirat berät die Bundesregierung zu aktuellen gesellschaftlichen und medizinischen Fragestellungen zu HIV/AIDS. Er ist interdisziplinär mit Expertinnen und Experten aus den Bereichen Forschung, medizinische Versorgung, öffentlicher Gesundheitsdienst, Ethik, Recht, Sozialwissenschaften, sowie Personen aus der Zivilgesellschaft einschließlich der Selbsthilfe besetzt.<br />
Der Nationale AIDS-Beirat hat auf seiner konstituierenden Sitzung am 8. Februar 2011 Prof. Jürgen Rockstroh zu seinem Vorsitzenden gewählt. Stellvertretende Vorsitzende ist Gaby Wirz.<br />
&#8220;Wir freuen uns, dass es dieses wichtige Gremium jetzt wieder gibt&#8221;, so DAH-Vorstandmitglied Carsten Schatz in einer Pressemitteilung vom 08.02.2011. &#8220;Nach unserer Auffassung gehören dem Beirat zurzeit allerdings noch zu wenige Vertreter der organisierten Selbsthilfe an. Menschen mit HIV sind unterrepräsentiert. Wir haben dies heute thematisiert und sind nach dem konstruktiven Verlauf der Sitzung sehr zuversichtlich, dass noch Selbsthilfevertreterinnen und -vertreter eingeladen werden.&#8221;<br />
Wichtige Themen für den NAB sind aus Sicht der Deutschen AIDS-Hilfe unter anderem die Zukunft der HIV-Prävention angesichts der heute verfügbaren Therapien, Maßnahmen gegen Ausgrenzung von Menschen mit HIV, etwa in der Arbeitswelt oder in Pflege- und Altenheimen, der Zugang zu ärztlicher Versorgung für alle Menschen mit HIV in Deutschland und die andauernde stigmatisierende Kriminalisierung der HIV-Übertragung.</p>
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		<title>Erfolge bei Aids-Gentherapie durch Lentiviren</title>
		<link>http://www.hivnachrichten.de/2010/07/neue-erfolge-bei-aids-gentherapie-durch-lentiviren/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 22:31:57 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[AIDS-Gentherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Gentherapie]]></category>

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		<description><![CDATA[Moderne Behandlungsmethoden haben die Überlebensdauer von HIV-Infizierten in den letzten Jahren zwar deutlich verlängert, eine Heilung der Immunschwächekrankheit Aids gibt es jedoch bis heute nicht, ebenso wenig wie eine Impfung. Forscher in den USA zeigen nun an vier Patienten, wie eine Gentherapie funktionieren könnte.
Die behandelten HIV-Infizierten litten alle an Lymphomen, einer häufigen Krebserkrankung von Aidspatienten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1122" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/07/DNA_Overview.jpg" rel="lightbox[1121]"><img class="size-medium wp-image-1122" title="DNA_Overview" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/07/DNA_Overview-300x120.jpg" alt="" width="300" height="120" /></a><p class="wp-caption-text">DNAStruktur created by Michael Ströck</p></div>
<p>Moderne Behandlungsmethoden haben die Überlebensdauer von HIV-Infizierten in den letzten Jahren zwar deutlich verlängert, eine Heilung der Immunschwächekrankheit Aids gibt es jedoch bis heute nicht, ebenso wenig wie eine Impfung. Forscher in den USA zeigen nun an vier Patienten, wie eine Gentherapie funktionieren könnte.</p>
<p>Die behandelten HIV-Infizierten litten alle an Lymphomen, einer häufigen Krebserkrankung von Aidspatienten. Bei den Betroffenen wird meist das Knochenmark durch Chemotherapie zerstört, dann werden zuvor entnommene Blutvorläuferzellen zurücktransplantiert, um das Fortschreiten der Krankheit zu bremsen.</p>
<p>Diesen Zellvorrat nutzten David DiGiusto und seine Kollegen vom Krebsforschungszentrum City of Hope in Duarte, um in einige hämatopoetische Vorläuferzellen drei Gensequenzen einzuschleusen, deren Produkte nach der Retransplantation vor attackierenden HI-Viren schützen sollen. Als Vektor wählten die Forscher Lentiviren, da sie sich, anders als andere sonst eingesetzte Retroviren, nicht in der Nähe der Steuerregionen von Genen integrieren und so das Risiko von leukämieartigen Folgeerkrankungen verringern, wie sie in anderen gentherapeutischen Studien aufgetreten waren.</p>
<p>Die derart behandelten Patienten zeigten weder direkt nach der Retransplantation noch Monate später schwer wiegende Nebenwirkungen, allerdings auch keine Besserung der Aidserkrankung. DiGiusto und seine Kollegen vermuten, dass auf Grund der Konkurrenz mit nicht veränderten Blutzellen zu wenig HIV-abwehrbereite Vorläuferzellen vorhanden sind, um einen positiven Effekt gegen die Krankheit bewirken zu können.</p>
<p>Entscheidend aber ist, dass die Forscher sogar nach zwei Jahren noch Zellen mit den Genprodukten der eingeschleusten Sequenzen fanden. Offenbar hatten sich die veränderten Zellen also erfolgreich langfristig integriert.</p>
<p>Weitere Studien müssen nun zeigen, wie sich die Funktionsfähigkeit dieser behandelten Zellen auf Dauer erhalten lässt und dass das fremde Erbmaterial bei der Stammzellteilung auch an die Abkömmlinge weitergegeben wird. Außerdem müsste den transgenen Zellen ein gewisser Konkurrenzvorteil gegenüber den normalen Blutvorläuferzellen mitgegeben werden, damit sie sich insbesondere auch bei Patienten durchsetzen könnten, deren Blutbildung im Knochenmark zuvor nicht durch Chemotherapie ausgeschaltet wurde. (af)</p>
<p>DiGiusto, D.L. et al.: RNA-Based Gene Therapy for HIV With Lentiviral Vector-Modified CD34+ Cells in Patients Undergoing Transplantion for AIDS-Related Lymphoma. In: Science Translational Medicine 2, 36ra43, 2010.</p>
<p>www.wissenschaft-online.de/artikel/1036293</p>
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