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	<title>HIVNachrichten &#187; ufa</title>
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	<description>Aktuelles zum Thema HIV und AIDS</description>
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		<title>Marathonprojekt „B42”</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 17:13:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ufa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[B42]]></category>
		<category><![CDATA[Marathon]]></category>

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		<description><![CDATA[HIV-positiv und Marathonlaufen? Das geht: 20 HIV-positive Frauen und Männer haben in einer einjährigen Vorbereitungsphase die Möglichkeit, unter professioneller Anleitung von Laufexperten und dem Team Joachim Franz für den Berlin-Marathon 2012 zu trainieren. Bewerben können sich Interessierte aus ganz Deutschland entsprechend den Teilnahmebedingungen: volljährig, HIV-positiv, nicht schwanger (Bewerbungsschluss: 31. Juli 2011).  Regelmäßige ärztliche Kontrollen des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1311" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2011/07/LaeuferInnen.jpg" rel="lightbox[1310]"><img class="size-medium wp-image-1311" title="LaeuferInnen" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2011/07/LaeuferInnen-300x244.jpg" alt="" width="300" height="244" /></a><p class="wp-caption-text">(Foto: Abbott)</p></div>
<p>HIV-positiv und Marathonlaufen? Das geht: 20 HIV-positive Frauen und Männer haben in einer einjährigen Vorbereitungsphase die Möglichkeit, unter professioneller Anleitung von Laufexperten und dem Team Joachim Franz für den Berlin-Marathon 2012 zu trainieren. Bewerben können sich Interessierte aus ganz Deutschland entsprechend den Teilnahmebedingungen: volljährig, HIV-positiv, nicht schwanger (Bewerbungsschluss: 31. Juli 2011).  Regelmäßige ärztliche Kontrollen des Gesundheitszustandes der Läufer sind fester Bestandteil des Programms. Auf Wunsch bekommen die TeilnehmerInnen einen Helferläufer zur Seite gestellt, mit dem sie sich regelmäßig zum Laufen treffen können . Die Teilnahme an der gesamten Initiative ist für die Läufer kostenlos. Das Pharmaunternehmen Abbott möchte mit seiner Initiative HIV-PatientInnen dazu ermutigen, über ihre vermeintlichen Grenzen hinauszuwachsen. Ziel ist es, ihnen durch den Lauf die Möglichkeit zu geben, Gesicht zu zeigen und damit mehr Akzeptanz für das Thema HIV und AIDS in der Öffentlichkeit zu schaffen . Seit 2010 unterstützt die Deutsche AIDS-Stiftung als Partner das Projekt.</p>
<p>Die Initiative im Internet: www.42kmplus.de</p>
<p>Joachim Franz wurde als „Europäer des Jahres 2009“ für sein weltweites Engagement gegen HIV/AIDS ausgezeichnet und ist seit vielen Jahren Partner von Abbott. Sein Team nutzt den Sport als Kommunikationsmittel und Weltsprache, um die Öffentlichkeit mit immer wieder neuen Ideen zu mehr Engagement, Akzeptanz, Integration und Eigeninitiative aufzufordern. Mit Erfolg, denn weltweit beteiligen sich zwischenzeitlich mehr als 1000 Menschen an jeder seiner „world aids awareness expeditions“ (www.waae.de), auch HIV-positive und nicht-positive Marathonläufer des „B42-Teams“.</p>
<p><strong> </strong></p>
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		<title>Europa: Fast schon ein Sieg?</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 17:18:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ufa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fernseh/Radio-Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Dokumentation, Frankreich 2010
Regie: Yvonne Debeaumarché
02.04.2011, 14.25 Uhr, Arte
In Frankreich hat Aids mehr als 35.000 Menschenleben gefordert. Wie beinahe überall auf der Welt wurde die Immunschwächekrankheit in den 80er und Anfang der 90er Jahre in Frankreich von einem Aufschrei des Entsetzens und der Wut begleitet, der sich in spektakulären Aktionen entlud. So streiften Act-Up-Aktivisten in Paris [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dokumentation, Frankreich 2010<br />
Regie: Yvonne Debeaumarché</p>
<h5>02.04.2011, 14.25 Uhr, Arte</h5>
<div id="attachment_1301" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2011/02/europafastsieg_07.jpg" rel="lightbox[1300]"><img class="size-full wp-image-1301" title="Europe: La fin du sida?" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2011/02/europafastsieg_07.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a><p class="wp-caption-text">Max gehört zur Generation der &quot;Long Time Survivor&quot; - dank der Entwicklung von Dreifachtherapien ist die Immunschwächekrankheit in den westlichen Zivilisationen fast zu einer chronischen Krankheit geworden. Bild: ARTE F</p></div>
<p>In Frankreich hat Aids mehr als 35.000 Menschenleben gefordert. Wie beinahe überall auf der Welt wurde die Immunschwächekrankheit in den 80er und Anfang der 90er Jahre in Frankreich von einem Aufschrei des Entsetzens und der Wut begleitet, der sich in spektakulären Aktionen entlud. So streiften Act-Up-Aktivisten in Paris ein Riesenkondom über den Obelisken am Place de la Concorde. Und man versammelte sich zu Massendemos, den sogenannten &#8220;Dyings&#8221;, die ein gigantisches Blutbad andeuteten.</p>
<p>30 Jahre später ist festzustellen, dass die damals gefürchtete Pandemie in den westlichen Ländern ausblieb. Die Entwicklung und die Kommerzialisierung wirksamer Tritherapien im Jahr 1996 haben es ermöglicht, die Krankheit in den Griff zu bekommen. Seither ist die Sterblichkeitsrate zurückgegangen.</p>
<p>Wie leben HIV-Positive heute, 14 Jahre nach Einführung der ersten wirksamen Therapien, in hoch entwickelten Ländern wie Frankreich und Deutschland? Und was lässt sich für diese Länder im Jahr 2010 über die Aids-Epidemie sagen? Die Dokumentation beleuchtet die aktuelle Lage in Frankreich, in einem Land, in dem medizinische Fortschritte das Leben der meisten HIV-Infizierten spektakulär verbessert haben. Aus der tödlichen Krankheit Aids ist hier ein chronisches Leiden geworden. Filmemacherin Yvonne Debeaumarché hat HIV-Infizierte mit der Kamera in ihrem Alltag begleitet und sie zeigt auf, was das Dauerleiden für die Infizierten bedeutet.</p>
<p>Gedämpft wird der allgemeine Enthusiasmus jedoch von den Mängeln bei Vorsorge und Früherkennung. Jährlich werden in Frankreich über 8.000 neue Aids-Fälle gemeldet. Trotz aller Fortschritte bleiben Information und Aufklärung also weiter von großer Wichtigkeit.</p>
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		<title>Zapping International:  Das Fernsehen der Vietnamesen</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 17:11:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ufa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fernseh/Radio-Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[TV-Tipps zu HIV und Aids]]></category>

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		<description><![CDATA[Samstag, 19. März, Sonntag, 20. März  2011, 01.00 Uhr, Arte
Wer sich durch das vietnamesische Fernsehen zappt, kommt an Geschichtssendungen nicht vorbei. Nicht nur Dokumentationen, sondern auch historische Quizspiele wie die älteste VTV-Show &#8220;Im Laufe der Geschichte&#8221; haben bei den jungen Vietnamesen großen Erfolg.
Dennoch müssen sich die Sender für ihr Publikum immer mehr einfallen lassen, denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Samstag, 19. März, Sonntag, 20. März  2011, 01.00 Uhr, Arte</p>
<p>Wer sich durch das vietnamesische Fernsehen zappt, kommt an Geschichtssendungen nicht vorbei. Nicht nur Dokumentationen, sondern auch historische Quizspiele wie die älteste VTV-Show &#8220;Im Laufe der Geschichte&#8221; haben bei den jungen Vietnamesen großen Erfolg.</p>
<p>Dennoch müssen sich die Sender für ihr Publikum immer mehr einfallen lassen, denn vor allem die jungen Fernsehzuschauer suchen zunehmend im Internet nach Informationen und Unterhaltung, die ihnen das Fernsehen nicht bieten kann. Wie begeistert man diese entpolitisierte Jugend? Das Staatsfernsehen hat einen Weg gefunden mit VTV6, dem Sender von Jugendlichen für Jugendliche!</p>
<p>Der unangefochtene Superstar im vietnamesischen Fernsehen ist Tahn Bach, eine Art vietnamesische Mischung aus Jerry Lewis und Elton John. Er moderiert an die hundert TV-Sendungen, darunter Misswahlen, Game- und Comedyshows, und ist außerdem einer der beliebtesten Komiker des Landes.</p>
<p>Eine Neuheit in der vietnamesischen Fernsehlandschaft ist der Kabelkanal O2 mit auf Gesundheitsfragen spezialisierten Themen. Unbefangen greift er Sujets wie Sexualität, Aidsprävention und Impotenz auf. In der Sendung &#8220;Für Männer&#8221; haben männliche Vietnamesen die Möglichkeit, Fragen zu Tabuthemen zu stellen: ein Zeichen für eine neue Offenheit.</p>
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		<title>Holger Wicht ist neuer Pressesprecher der DAH</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 14:59:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ufa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[DAH]]></category>
		<category><![CDATA[Holger Wicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Deutsche AIDS-Hilfe (DAH) hat einen neuen Pressesprecher: Seit dem 1. Februar ist Holger Wicht als Referent für Öffentlichkeitsarbeit in der Bundesgeschäftsstelle in Berlin tätig.
Der 39-Jährige hat bisher als freier Print- und TV-Journalist sowie als Moderator gearbeitet. Von 2005 bis 2008 leitete er als Chefredakteur das schwul-lesbische Berliner Stadtmagazin &#8220;Siegessäule&#8221;.
Der Deutschen AIDS-Hilfe ist Holger Wicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutsche AIDS-Hilfe (DAH) hat einen neuen Pressesprecher: Seit dem 1. Februar ist Holger Wicht als Referent für Öffentlichkeitsarbeit in der Bundesgeschäftsstelle in Berlin tätig.</p>
<div id="attachment_1270" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2011/02/holger_wicht_K.jpg" rel="lightbox[1269]"><img class="size-medium wp-image-1270" title="holger_wicht_K" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2011/02/holger_wicht_K-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">(Foto: obs/Deutsche AIDS-Hilfe e.V.)</p></div>
<p>Der 39-Jährige hat bisher als freier Print- und TV-Journalist sowie als Moderator gearbeitet. Von 2005 bis 2008 leitete er als Chefredakteur das schwul-lesbische Berliner Stadtmagazin &#8220;Siegessäule&#8221;.<br />
Der Deutschen AIDS-Hilfe ist Holger Wicht schon seit zehn Jahren als freier Mitarbeiter verbunden. Zuletzt zeichnete er für die Öffentlichkeitsarbeit der Kampagne ICH WEISS WAS ICH TU verantwortlich. Seit 2009 gehört er dem Redaktionsteam von aidshilfe.de an und hat am Relaunch der Webseite im Juli letzten Jahres mitgearbeitet.<br />
Wir wünschen viel Erfolg!<br />
Foto: obs/Deutsche AIDS-Hilfe e.V.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Verliebt in die DDR</title>
		<link>http://www.hivnachrichten.de/2010/10/verliebt-in-die-ddr/</link>
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		<pubDate>Sat, 02 Oct 2010 19:17:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ufa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fernseh/Radio-Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Claudia Müller]]></category>
		<category><![CDATA[Ronald M. Schernikau]]></category>

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		<description><![CDATA[Montag, 04. Oktober 2010, 23.00 Uhr, arte
Verliebt in die DDR  &#8211; Das traumhafte Leben des Ronald M. Schernikau
Dokumentation, Deutschland 2010
Regie: Claudia Müller
Zeitgenossen nannten ihn einen &#8220;scharfsinnigen politischen Kopf&#8221;, &#8220;stalinistischen Naivling&#8221;, &#8220;hochbegabten Künstler&#8221;, &#8220;gescheiterten Literaten&#8221;, &#8220;Westler-Ostler&#8221;, &#8220;Schöngeist&#8221; oder &#8220;arrogante Schwuchtel&#8221;. Die Lebensgeschichte des jungen Schriftstellers Ronald M. Schernikau enthüllt eine dramatische und sehr widersprüchliche Ost-West-Biografie. Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Montag, 04. Oktober 2010, 23.00 Uhr, arte<br />
Verliebt in die DDR  &#8211; Das traumhafte Leben des Ronald M. Schernikau</h3>
<div id="attachment_1244" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/10/schernikau_11.jpg" rel="lightbox[1243]"><img class="size-full wp-image-1244" title="Verliebt in die DDR" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/10/schernikau_11.jpg" alt="" width="300" height="173" /></a><p class="wp-caption-text">Ronald M. Schernikau (Bild: RBB)</p></div>
<p>Dokumentation, Deutschland 2010<br />
Regie: Claudia Müller</p>
<p>Zeitgenossen nannten ihn einen &#8220;scharfsinnigen politischen Kopf&#8221;, &#8220;stalinistischen Naivling&#8221;, &#8220;hochbegabten Künstler&#8221;, &#8220;gescheiterten Literaten&#8221;, &#8220;Westler-Ostler&#8221;, &#8220;Schöngeist&#8221; oder &#8220;arrogante Schwuchtel&#8221;. Die Lebensgeschichte des jungen Schriftstellers Ronald M. Schernikau enthüllt eine dramatische und sehr widersprüchliche Ost-West-Biografie. Sie passt in kein Konzept und bedient keinen Trend. Schernikau war schwul und er war auch überzeugter Kommunist. Nur wenige Wochen vor dem Fall der Mauer siedelte er 1989 in die DDR über. Er war der letzte Bundesbürger, der in die sich auflösende DDR eingebürgert wurde. Schernikau hatte einen sehr ungewöhnlichen Lebenstraum: Er wollte Schriftsteller in der DDR mit einer Zweiraumwohnung in einer Trabantensiedlung werden. Kurz nachdem sich sein Traum erfüllt hatte, starb er mit nur 31 Jahren an AIDS.</p>
<p>Ronald M. Schernikau hinterließ ein sperriges, sehr umfangreiches schriftstellerisches Werk. Nur drei seiner zahlreichen Texte wurden als Bücher veröffentlicht: das hoch gelobte Frühwerk &#8220;kleinstadtnovelle&#8221;, mit dem er als sehr junger Mann in aller Munde war und als &#8220;enfant terrible&#8221; schon seine ersten Talkshow-Auftritte bestritt, &#8220;die tage in l.&#8221;, in dem er seine Erfahrungen rund um sein Stipendium am Leipziger Literaturinstitut beschreibt, und erst acht Jahre nach seinem Tod sein Lebenswerk &#8220;legende&#8221;.</p>
<div id="attachment_1245" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/10/Schernikau_15.jpg" rel="lightbox[1243]"><img class="size-full wp-image-1245" title="Verliebt in die DDR" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/10/Schernikau_15.jpg" alt="" width="300" height="173" /></a><p class="wp-caption-text">Ronald M. Schernikau (Bild: RBB)</p></div>
<p>Filmemacherin Claudia Müller geht es in ihrem Porträt um die vielschichtige Beobachtung einer realen Existenz zwischen Ost und West, zwischen Off-Kultur und Hausbesetzerszene zweier deutscher Staaten, zwischen sozialistischem Realismus und Ostalgie.</p>
<p>Durch die detaillierten Beschreibungen der Lebensumstände und des Lebensgefühls der 80er Jahre in Berlin wird der schillernde Mensch Schernikau lebendig. Der Dokumentarfilm erzählt eine sehr persönliche und eindringliche deutsch-deutsche Geschichte kurz vor dem Mauerfall: überraschend, sehr subtil, mit seltenem öffentlichem wie privatem Archivmaterial, mit Ausschnitten aus Talk-Shows jener Jahre, mit Aussagen von Journalisten, die diese Zeit kommentierten, von Zeitzeugen, engen Freunden und Bewunderern, aber auch von Kritikern dieses ganz besonderen jungen Mannes.</p>
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		<title>Die größte Feier des Jahres</title>
		<link>http://www.hivnachrichten.de/2010/07/die-groste-feier-des-jahres/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 16:38:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ufa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[Be part of it]]></category>
		<category><![CDATA[Eröffnungsfeier]]></category>
		<category><![CDATA[Gay Games]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die VIII. Gay Games starten mit einer spektakulären Eröffnungsfeier.
Am 31. Juli beginnt in Köln das größte Sport und Kulturfest der Welt: Rund 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über 70 Nationen kommen zu den VIII. Gay Games nach Köln. Eröffnet werden die Gay Games mit einer spektakulären Eröffnungsfeier im RheinEnergieStadion: Nach dem feierlichen Einmarsch der Nationenteams [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></p>
<div id="attachment_1217" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/07/GGC2010_flag.jpg" rel="lightbox[1216]"><img class="size-medium wp-image-1217" title="GGC2010_flag" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/07/GGC2010_flag-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a></strong><p class="wp-caption-text">(Foto: GayGames, J. Faerber)</p></div>
<p>Die VIII. Gay Games starten mit einer spektakulären Eröffnungsfeier.</strong></p>
<p>Am 31. Juli beginnt in Köln das größte Sport und Kulturfest der Welt: Rund 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über 70 Nationen kommen zu den VIII. Gay Games nach Köln. Eröffnet werden die Gay Games mit einer spektakulären Eröffnungsfeier im RheinEnergieStadion: Nach dem feierlichen Einmarsch der Nationenteams zeigen Hunderte Darsteller auf dem Rasen eine Show mit beeindruckenden Bildern.<br />
Die Zuschauer erwarten auch einige musikalische Höhepunkte: Die schwedische Pop-Sängerin Agnes, die vor kurzem noch bei der Hochzeit der schwedischen Kronprinzessin Victoria auftrat, wird ihren Hit „Release me“ auf die Bühne bringen. Agnes hat im Jahr 2005 die schwedische Castingshow „Idol“ gewonnen und seitdem weltweit Millionen Tonträger verkauft. Die amerikanische Soul-Sängerin Taylor Dayne, unter anderem bekannt durch ihren Welthit „Tell it to my heart”, wird zum Abschluss der Show den offiziellen Gay-Games-Song „Facing a miracle“ singen (Der klingt ihrem Hit &#8220;Tell it to my heart&#8221; erstaunlich ähnlich; selbst das Tempo bleibt so gemütlich-stampfig wie früher &#8211; Reinhören ist <a href="http://www.youtube.com/watch?v=b5yugwQDxq8" target="_blank">hier</a> möglich). Das &#8220;<a href="http://www.rainbow-symphony-cologne.de" target="_blank">Rainbow Symphony Cologne</a>&#8220;, das sich schon beim Empfang des Schwulen Netzwerks und der Aidshilfe NRW in die Herzen der Zuhörer gespielt hat, wird gemeinsam mit den anwesenden Chören unter anderem die Ode an die Freude erklingen lassen.<br />
Offiziell eröffnet werden die Gay Games von Vize-Kanzler und Außenminister Guido Westerwelle. Er ist zugleich Schirmherr  der Veranstaltung &#8211; Gays against Guido und die Initiative Schirmherrin4Westerwelle konnten dies nicht verhindern.<br />
Tickets für die Eröffnungsfeier der VIII. Gay Games Cologne 2010 gibt es ab 27,50 Euro. Für Schüler, Studenten, Kinder und Jugendliche sowie Menschen mit Behinderung gibt es Ermäßigungen. Tickets kann man im Internet unter <a href="http://www.games-cologne.de" target="_blank">www.games-cologne.de</a> kaufen und direkt am Computer ausdrucken.<br />
Die Gay Games werden alle vier Jahre ausgetragen und finden erstmals in Deutschland statt. Die Gay Games setzen sich ein für mehr Toleranz gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender. Jeder kann mitmachen und zeigen, dass man ohne Vorurteile gemeinsam Sport treiben und Kultur genießen kann. Bestandteil der Kölner Gay Games sind Ausstellungen, Konzerte, ein großes Band- und Chorfestival sowie Wettkämpfe in 35 Sportarten. Eine Woche lang wird die Stadt Köln im Zeichen der Gay Games stehen. Auf Neumarkt und Rudolfplatz werden „Villages“ als Begegnungsstätten errichtet, hier wird täglich ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm geboten. Viele Sportarten werden im Sportpark Müngersdorf ausgetragen. Zum Rahmenprogramm gehören außerdem zahlreiche Partys. Die Gay Games enden am 7. August mit einer Abschlussfeier im Tanzbrunnen und einer anschließenden Party.</p>
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		<title>Laufen für einen guten Zweck: Run of Colours</title>
		<link>http://www.hivnachrichten.de/2010/07/laufen-fur-einen-guten-zweck-run-of-colours/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 06:39:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ufa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Benefiz]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[Aidshilfe Köln]]></category>
		<category><![CDATA[run of colours]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 28. August 2010 ist es wieder soweit: Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Jürgen Roters geht der zweite Run of Colours an den Start. Selbst wer noch nicht trainiert hat und ab jetzt zweimal die Woche laufen geht, schafft beim Run of Colours die 5 oder sogar 10 Kilometer. Dabei geht es nicht unbedingt um sportliche Höchstleistungen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/07/ROC_1.jpg" rel="lightbox[1156]"><img class="alignleft size-medium wp-image-1157" title="run of colours" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/07/ROC_1-300x90.jpg" alt="" width="300" height="90" /></a>Am 28. August 2010 ist es wieder soweit: Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Jürgen Roters geht der zweite Run of Colours an den Start. Selbst wer noch nicht trainiert hat und ab jetzt zweimal die Woche laufen geht, schafft beim Run of Colours die 5 oder sogar 10 Kilometer. Dabei geht es nicht unbedingt um sportliche Höchstleistungen, sondern auch um den Spaß am Laufen und darum, die Arbeit der Aidshilfe Köln zu unterstützen und sich solidarisch zu zeigen mit Menschen, die von HIV und Aids betroffen sind.</p>
<p>Mit der neuen Laufstrecke, ausgehend vom Harry-Blum-Platz im Rheinauhafen entlang des Rheins, hat die Aidshilfe Köln ein Highlight parat. Der Run of Colours ist die einizige Laufveranstaltung in dem neuen Szene-Veedel. Die Läufer/innen können wahlweise 5 oder 10km Strecke bestreiten. Wer möchte, kann seine Laufzeit professionell erfassen lassen.</p>
<p>Ob als Spendenläufer ohne Teilnahmegebühr, als Startgeldläufer oder in einer Gruppe, mitlaufen kann wirklich jeder. Freizeitjogger/innen, Spitzenläufer/innen, Prominente, Jugendliche ˆ egal welchen Alters, Geschlechts, Hautfarbe, sexueller Orientierung oder Religion &#8211; alle sind eingeladen, gemeinsam an den Start zu gehen und gleichzeitig für mehr Solidarität mit Menschen mit HIV und Aids zu werben. Mit der Teilnahme am Run of Colours unterstützen die Teilnehmer/innen außerdem die Arbeit der Aidshilfe Köln. Der Erlös des Laufs kommt den Angeboten für Menschen mit HIV und Aids sowie den Aufklärungsprojekten der Aidshilfe Köln zugute.</p>
<p>Beim Run of Colours kann man nicht nur mit sportlichen Höchstleistungen glänzen: Neben den Bestzeiten werden auch die kreativsten Kostüme und die besten Spendensammlerinnen und -sammler prämiert. Die Preise für die Läufer/innen können sich sehen lassen. Flugtickets der KLM Royal Dutch Airlines nach Amsterdam, Hotelgutscheine, Musicalkarten, Kosmetikprodukte und weitere großartige Preise erwarten die Teilnehmer/innen. Damit die ganze Familie auf ihre Kosten kommt, gibt es für alle großen und kleine Besucher/innen ein tolles Bühnenprogramm.</p>
<p>Außerdem gibt es ab sofort auch sehr schöne leuchtend gelbe Funktionsshirts, die auf der Website bestellt werden können. Anmeldung und Bestellung bei <a href="http://www.run-of-colours.de " target="_blank">www.run-of-colours.de </a></p>
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		<title>Ich komm mir vor wie ‘ne Witzfigur! 50 Jahre Ralf König</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 23:12:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ufa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellungen/Lesungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst + Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ralf König]]></category>
		<category><![CDATA[Schwules Museum]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Jahrzehnten sind die Knollennasen Wegbegleiter der Schwulen, sie leiden und tucken, sie feiern und vögeln, sie trauern und altern mit ihnen. Sein Bild der Schwulenszene als Mittelpunkt des Universums, um das ein paar tragische Frauengestalten und dumpfe Hetero-Männer wie Trabanten kreisen, hat Generationen von Schwulen und Lesben nicht nur Spaß sondern auch Mut gemacht.
Inzwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/07/RalfKoenigK.jpg" rel="lightbox[1136]"><img class="alignleft size-medium wp-image-1137" title="RalfKoenigK" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/07/RalfKoenigK-252x300.jpg" alt="" width="252" height="300" /></a>Seit Jahrzehnten sind die Knollennasen Wegbegleiter der Schwulen, sie leiden und tucken, sie feiern und vögeln, sie trauern und altern mit ihnen. Sein Bild der Schwulenszene als Mittelpunkt des Universums, um das ein paar tragische Frauengestalten und dumpfe Hetero-Männer wie Trabanten kreisen, hat Generationen von Schwulen und Lesben nicht nur Spaß sondern auch Mut gemacht.<br />
Inzwischen bevölkern Königs Knollennasen die gesamte Weltgeschichte, von der Bibel, über die Antike und die Renaissance bis in die Gegenwart. Die gnadenlose Respektlosigkeit ist in Königs Werk über die Jahre einer subtilen Ironie gewichen, aber noch immer versteht er seine Comics und „Graphic Novels“ als State–ments zu gesellschaftspolitischen Fragen.<br />
»Ich kann wunderbar abschalten und auch wochenlang ohne jede Knollennase rumlaufen«, behauptet Ralf König. Doch schon diese Aussage zeigt, dass er im Innersten doch unter Knollennasen zu Hause ist, ihre Träume träumt, ihre Musik hört, mit ihnen lebt und leidet. Ihre Geschichten sind nicht erdacht und dann notiert, sondern miterlebt. »Ich mach&#8217; es wie ein Regisseur, der kein Drehbuch hat, aber schon mal anfängt zu filmen«, so König, der damit eintaucht in die Ereignisse und sich als schnell zeichnender Chronist überraschen lässt vom Verlauf der Handlung: »Ich weiß manchmal gar nicht, was auf der nächsten Seite passiert und das macht mir selber Spaß und erhält die Spannung.«<br />
Am Ende stehen Werke, die fast filmisch ihre Botschaften transportieren, den Leser mit schnellen Schnitten und Rückblenden packen und mitreißen. Die Botschaften sind oft schrill, respektlos und aberwitzig verpackt – denn Ralf König hat seine ureigene Art der Diplomatie entwickelt –, aber sie sind immer zutiefst human, werben für Toleranz und Lebenslust, Aufklärung und Verantwortung und nicht zuletzt für sich selbst: für intelligente, entwaffnend witzige Comics. Für sein ehrenamtliches Engagement in der schwul-lesbischen Szene erhielt Ralf König am 3. Juli 2010 die Kompassnadel des Schwulen Netzwerks NRW und der Aidshilfe NRW.<br />
Passend zu seinem  50. Geburtstag präsentiert das Schwule Museum Ausschnitte aus der Welt Ralf Königs. Zugegen sein werden die Stars aus Königs Feder, aber auch eine ganze Reihe ziemlich unbekannter Gestalten. Neue Facetten und Raritäten treffen auf Klassiker, die längst den Sektor der Merchandising-Produkte für sich erschlossen haben: Teddys als Schlüsselanhänger, Kondome des Grauens aus Glas, Knollennasen als Wanduhren, auf Weinflaschen oder Telefonkarten…<br />
Der Blickwinkel ist ein ungewohnter, denn das Universum der Knollennasen wird ein erstes Mal ganz „wissenschaftlich“ erforscht: Wo finden sich die Objekte der Begierde, welche Rolle spielen Frauen und Haustiere, wie steht es um die Religion oder um den alten Streit zwischen Tunten und Lederkerlen? Die Ausstellung im Schwulen Museum – basierend auf der Sammlung Mario Russo – gibt ab dem 14. Juli Antworten auf solch existentielle Fragen.</p>
<p><strong>Schwules Museum, 2. OG (Eingang 1. Hof),<br />
Mehringdamm 61, 10961 Berlin<br />
14. Juli bis 4. Oktober 2010</strong></p>
<p>Rahmenprogramm zur Ausstellung</p>
<p>Lesungen mit Ralf König:<br />
● Mi. 14. Juli 2010, 19.00 Uhr, Comic-Lesung<br />
● Sa. 28. August 2010, ca. 19.30, 20.30, 21.30 Uhr, BESONDERER HINWEIS: Comic-Lesung während der Langen Nacht der Museen<br />
● Do. 30. September 2010, 19.00 Uhr, Buchpräsentation „Antityp“<br />
Lesungen mit Boris von Brauchitsch:<br />
● Do. 29. Juli 2010, 19.00 Uhr, Buchpräsentation „Die Welt der Knollennasen. Eine sozio-rhinologische Untersuchung“</p>
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		<title>Hoffnung auf Impfstoff gegen HIV</title>
		<link>http://www.hivnachrichten.de/2010/05/neue-hoffnung-auf-impfstoff-gegen-hiv/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 09:03:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ufa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin + Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Aids-Impfstoff]]></category>
		<category><![CDATA[HLA B57]]></category>
		<category><![CDATA[Welt-Impfstoff-Tag]]></category>

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		<description><![CDATA[US-amerikanische Wissenschaftler sind laut eigenen Angaben dem Verständnis einen Schritt näher gekommen, warum manche Menschen über einen natürlichen Schutz gegen HIV verfügen. Die Teams des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1093" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/05/HLA-B2705.jpg" rel="lightbox[1092]"><img class="size-medium wp-image-1093" title="HLA-B2705" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/05/HLA-B2705-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Computerillustration von HLA-B*2705, Stewart-Jones et al. (2005)</p></div>
<p>US-amerikanische Wissenschaftler sind laut eigenen Angaben dem Verständnis einen Schritt näher gekommen, warum manche Menschen über einen natürlichen Schutz gegen HIV verfügen. Die Teams des Massachusetts Institute of Technology MIT und der Harvard University gehen davon aus, dass jene wenigen Menschen bei denen Aids sehr langsam entsteht, über weiße Blutkörperchen verfügen, die das Virus besser bekämpfen können.<br />
Die in der Fachzeitschrift <a href="http://www.nature.com/nature/journal/vaop/ncurrent/full/nature08997.html" target="_blank">Nature</a> veröffentlichten Forschungsergebnisse könnten einen Beitrag zu den internationalen Anstregungen zur Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs gegen Aids leisten. Die Wissenschaftler Arup Chakraborty (MIT) und Bruce Walker (Harvard University) gehen allerdings auch davon aus, dass ein derartiger Impfstoff erst in wenigstens zehn Jahren zu erwarten ist.</p>
<p>Die aktuellen Forschungsergebnisse beziehen sich auf die so genannten Elite- Controller, jene kleine Gruppe von Menschen, die bei einer Infektion nur sehr langsam oder gar nicht an Aids erkranken. In den späten neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde entdeckt, dass diese Menschen &#8211; rund einer von 200 Infizierten &#8211; mit HLA B57 über ein spezifisches Gen verfügen.<br />
Jetzt wurde herausgefunden, dass dieses Gen dem Körper ermöglicht, stärkere Killer-T-Zellen zu bilden. Dieser Typ weißer Blutkörperchen bekämpft Infektionen. Damit scheint es möglich zu sein, das Virus unter Kontrolle zu halten. Diese Menschen sind allerdings auch anfälliger für Autoimmunerkrankungen.</p>
<p>Die aktuelle Studie basiert auf einem Computer-Modell das zeigt, wie Immunzellen sich im Thymus entwickeln. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass ihre Forschungsergebnisse einen Einfluss auf die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffes haben können. Denkbar sind Impfstoffe, die die gleiche Reaktion wie HIV bei Menschen mit einer natürlichen Immunität auslösen.<br />
Bruce Walker erklärte gegenüber der BBC, dass es von entscheidender Bedeutung sei zu verstehen, wie manche Menschen das Virus selbst kontrollieren können. Die aktuelle Studie bringe die Forschung diesem Verständnis einen Schritt näher. Arup Chakraborty ergänzte, es handle sich um ein weiteres Stück des Puzzles.<br />
Jason Warriner vom Terrence Higgins Trust berichtete, dass HIV die in Großbritannien am stärksten zunehmende schwere Erkrankung bleibe. 83.000 Menschen seien betroffen, daher sei es von entscheidender Bedeutung, dass man sich weiterhin mit Kondomen schütze. (pte)</p>
<p>Am 18. Mai ist Weltimpfstofftag</p>
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		<title>Berkley ermittelt gegen Duesberg</title>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 10:31:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ufa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[AIDS-Leugner]]></category>
		<category><![CDATA[Berkley]]></category>
		<category><![CDATA[Duesberg]]></category>
		<category><![CDATA[JAIDS]]></category>
		<category><![CDATA[Medical Hypothesis]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Duesberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Gegen den AIDS-Leugner Peter Duesberg, der an der Berkley-Universität als Wissenschaftler arbeitet, wird wegen Fehlverhalten ermittelt. Er hatte im Juli 2009 einen als unseriös bewerteten Artikel bei der Zeitschrift Medical Hypothesis  veröffentlicht, der bereits Anfang 2009 bei der Fachzeitschrift Journal for Acquired Immune Deficiency Syndromes (JAIDS) eingereicht und im Juni 2009 abgelehnt worden war.
Die Begründung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1085" class="wp-caption alignleft" style="width: 234px"><a href="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/05/Peter_Duesberg.jpg" rel="lightbox[1084]"><img class="size-medium wp-image-1085" title="Peter_Duesberg" src="http://www.hivnachrichten.de/wp-content/uploads/2010/05/Peter_Duesberg-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Peter Duesberg (Q: Wikipedia Commons)</p></div>
<p>Gegen den AIDS-Leugner Peter Duesberg, der an der Berkley-Universität als Wissenschaftler arbeitet, wird wegen Fehlverhalten ermittelt. Er hatte im Juli 2009 einen als unseriös bewerteten Artikel bei der Zeitschrift Medical Hypothesis  veröffentlicht, der bereits Anfang 2009 bei der Fachzeitschrift Journal for Acquired Immune Deficiency Syndromes (JAIDS) eingereicht und im Juni 2009 abgelehnt worden war.<br />
Die Begründung eines Gutachters zur Ablehnung: Es gäbe einen offensichtlichen Interessenkonflikt zwischen Forschung und Wirtschaft, es seien nur Studienergebnisse mit  &#8220;passenden&#8221; Ergebnissen herangezogen worden, viele Zitate seien aus dem Zusammenhang gerissen. &#8220;Dieses Verhalten ist so ungeheuerlich, dass bei Veröffentlichung des Artikels Duesberg und die betreffenden Kollegen angezeigt werden könnten wegen Fehlverhaltens im Amt&#8221;, so der Gutachter. Duesberg ignorierte diese Warnung und reichte den strittigen Artikel im Juli 2009 bei Medical Hypothesis ein, wo er bereits zwei Tage nach Eingang publiziert wurde.</p>
<p>Medical Hypothesis ist die einzige medizinische Fachzeitschrift, die ohne vorherige Prüfung durch Gutachter Artikel veröffentlicht, und wird in Fachkreisen zwiespältig aufgenommen. Auf der einen Seite ist sie die einzige Plattform für unkonventionelle Ideen und Ansätze, auf der anderen Seite bietet sie Tür und Tor für Scharlatanerie. Wenn der Chefredakteur den Beitrag also genehmigt, wird er veröffentlicht.<br />
So geschah es eben auch mit Duesbergs Beitrag, der zahlreiche Proteste an den Herausgeber Elsevier nach sich zog, so dass Elsevier schließlich den Artikels von fünf unabhängigen Gutachtern prüfen ließ. Alle fünf lehnten die Veröffentllichung ab, der Artikel wurde permanent zurückgezogen. Dem Chefredakteur wurde zwar nicht gekündigt, er wude aber vor die Wahl gestellt: Entweder er lässt in Zukunft alle eingereichten Ertikel von Gutachtern prüfen (eine einschneidende Änderung für dieses Magazin, die er nicht unterstützen will) oder er muss gehen.</p>
<p>Duesberg war in den Siebzigern ein renommierter Krebswissenschaftler, der sich seit den Achtzigerjahren mit der AIDS-Forschung beschäftigt und seitdem behauptet, HIV sei nicht der Verursacher von AIDS, sondern Umweltgifte und antiretrovirale Medikamente. Seine Ansichten und Arbeiten haben viele Gegner, werden aber auch unterstützt, zum Beispiel vom früheren südafrikanischen Präsidenten Mbeki. Dieser holte im Jahr 2000  Duesberg und weitere Forscher, die ebenfalls leugnen, dass HIV die Ursache von AIDS ist, in seinen AIDS-Ausschuss. Zu dieser Zeit waren 25 % der Bevölkerung in Südafrika HIV-positiv getestet,  der von Mbeki zusammengestellte AIDS-Beirat verhinderte eine breite Vergabe von antiretroviralen Medikamenten, Präventions- und Behandlungsprogramme wie sie in den Nachbarländern praktiziert wurden Mbeki verlor politisch an Boden, blieb aber bei seiner Ablehung der Medikamente, bis er 2007 gerichtlich dazu gewzungen wurde, die weltweit anerkannten und verwendeten Methoden und Medikamente zuzulassen. Seine Gesundheitsministerin Tshabalala-Msimang riet der Bevölkerung noch nach dem Urteil dazu,  Knoblauch und Kräuter statt Medikamenten zu vertrauen.<br />
Mittlerweil wurden zwei Studien publiziert, die mit demografischen Methoden zu dem Ergebnis kommen, dass aufgrund der Unterversorgung mit  entsprechenden Medikamente in Südafrika in den Jahren 2000 &#8211; 2007 über 330.000 Menschen sterben mussten. Eine dieser Studien wurde im Dezember 2008 für die Harvard-Universität in Boston vom Forscher Max Essex in JAIDS veröffentlicht.   Duesberg versuchte,  die Universität Harvard zur Rücknahme der Studienpublikation zu zwingen;  er  behauptete, Essex besäße Anteile an einem Unternehmen, dass AIDS-Tests herstelle.  Diese Behauptungen erwiesen sich als falsch; Harvard zog die Studie nicht zurück,  Duesberg versuchte daraufhin, Essex`Ergebnisse mit seinem eigenen Artikel Anfang 2009 zu widerlegen.<br />
Einer seiner Co-Autoren ist David Rasnick, der einige Jahre zuvor bei Matthias Rath angestellt war, der Vitaminpräparate gegen AIDS propagiert und verkauft. Hier liegt also der beanstandete Interessenkonflikt. Ein Gutachter bemerkte, Duesberg und seine Co-Autoren verunglimpften wirksame Medikamente und unterstützen Vitaminpräparate, ohne klar auf einen möglichen Interessenkonflikt hinzuweisen, was  eindeutig einen Bruch mit professioneller Ethik darstelle. Rasnick  wies inzwischen daraufhin, dass er angeblich seit 2006 keinen Kontakt zu Mathhias Rath habe. Dennoch steht der Vorwurf des Fehlverhaltens im Raum und wird nun vom Arbeitgeber Duesbergs untersucht.</p>
<p>Duesberg und seine Co-Autoren sollen aber nun auch völlig unwissenschftlich vorgegangen sein: Sie hätten sich quasi die wenigen Rosinen aus dem Topf gepickt, die weitaus größere Anzahl von &#8220;unpassenden&#8221; Ergebnissen und Zahlen ignoriert , so ein Gutachter. Noch schlimmer: sie hätten Zitate aus dem Zusammenhang gerissen und zu Aussagen zusammengebaut, die den Ergebnissen der zitierten Studien sogar widersprechen.<br />
Duesberg wie auch sein Abeitgeber Berkley wollten sich zu dem Verfahren nicht äußern. Duesberg droht eine Strafe, die von einer schriftichen Rüge bis zur Aberkennung der Fakultätsposition möglich ist.</p>
<p><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19619953" target="_blank">WITHDRAWN: HIV-AIDS hypothesis out of touch with South African AIDS &#8211; A new perspective.</a></p>
<p><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19186354" target="_blank">Estimating the lost benefits of antiretroviral drug  use in South Africa.</a></p>
<p><a href="http://afraf.oxfordjournals.org/cgi/content/abstract/107/427/157" target="_blank">AIDS and the Scientific Governance of Medicine in Post-Apartheid South Africa</a></p>
<p><a href="http://www.nature.com/news/2010/100504/full/news.2010.210.html?s=news_rss" target="_blank">AIDS Denialist Ignored Scientific Misconduct Warnings</a></p>
<p><a href="http://news.sciencemag.org/scienceinsider/2010/04/exclusive-aids-scientist-investi.html" target="_self">AIDS Scientist Investigated for Misconduct After Complaint</a></p>
<p><a href="http://www.aidstruth.org/features/2010/duesberg-medhyp-ucb" target="_blank">AIDS Denialism, Medical Hypotheses, and The University of  California’s Investigation of Peter Duesberg</a></p>
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